Wie lernt es sich mit den Basiskarten?


Feedback Ohr

Das will ich von euch wissen! Wer bereits einen Stapel gekauft und damit gearbeitet hat, ist herzlich eingeladen, hier seine Erfahrungen damit zu schildern.

 

Pro-Tip: Ihr berichtet auch noch, um welchen Stapel es geht. 😀

 

An dieser Stelle sei noch auf meine Interviews mit Nils, Annika & Co. verwiesen, die für ihr Examen auch mit den Basiskarten gelernt und (überaus erfolgreich!) abgeschlossen haben.

 

Da das Kommentarsystem unten keine Bilder unterstützt, hier eine Galerie mit Zeugnissen von Leuten, die besonders gut abgeschnitten haben.

 

Auf dieser Seite bitte keine Fragen allgemein zu Anki. Stellt die stattdessen unter dem jeweils am besten passenden YouTube-Video oder schreibt mir.

Kommentare: 273
  • #273

    Marius (Montag, 27 April 2026 20:51)

    Ich persönlich fand das Deck super zäh durchzuarbeiten, das liegt aber keinesfalls an den Karten an und für sich. Es liegt mehr daran, dass Sachenrecht in mir keine überschwängliche Freude auslöst.

    Die Karten an und für sich sind super, wie bisher alle Karten die ich gemacht habe!

  • #272

    Robin (Mittwoch, 01 April 2026 14:18)

    Ich habe erst zur Vorbereitung auf das Mündliche und anschließend für meinen Verbesserungsversuch mit den Karteikarten von Thomas gelernt. Also sehr spät damit angefangen.

    Bis zu meinem Erstversuch hatte ich ein Jahr lang den Münchner Hemmer-Hauptkurs „Classic“ besucht und diesen Stoff in der anschließenden halbjährigen Eigenvorbereitung nochmals wiederholt (natürlich immer regelmäßig Klausuren im LMU-Klausurenkurs und bei Hemmer geschrieben). Nach diesen 1,5 Jahren hatte ich eigentlich den gesamten Kursstoff in Anki-Karteikarten.

    Trotz dieser intensiven Vorbereitung und auch noch nach der Notenbekanntgabe hatte ich das Gefühl, dass mir die grundlegenden Strukturen fehlen – gerade mit Blick auf das Mündliche, aber auch insgesamt. Hemmer ist sehr problemorientiert aufgebaut (was mir grundsätzlich liegt), aber echte, systematische „Basics“-Unterlagen hatte ich schlicht nicht. Meine eigenen Unterlagen aus dem Studium waren für mich nicht mehr brauchbar.

    Auf der Suche nach einer soliden Grundlage fürs Mündliche im Juli bin ich dann über Google – und nachdem Uni-Kollegen schon davon erzählt hatten – auf den Karteikartenstapel von Thomas gestoßen. Ich habe mir daraufhin den gesamten Stapel fürs Erste Examen gekauft und innerhalb von drei Wochen bis zum Mündlichen die für mich wichtigsten Themen durchgearbeitet. Schon da war mir klar, dass ich im Herbst direkt in den Verbesserungsversuch gehen würde.

    Die Karten haben mich in diesen drei Wochen so überzeugt, dass ich mir die restlichen Themen auf die folgenden knapp drei Monate aufgeteilt habe – etwa 130 Karten pro Tag. Das ließ sich natürlich auch nur so gut durchziehen, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits über 1,5 Jahre Examensvorbereitung hinter mir hatte. Parallel dazu habe ich weiterhin meine alten Anki-Karten wiederholt und Klausuren geschrieben.

    Am Ende hat es sich ausgezahlt: Im Verbesserungsversuch konnte ich meine staatliche Wunschnote im zweistelligen Bereich erreichen, die ich im ersten Versuch noch verpasst hatte.

    Die Karteikarten von Thomas haben mir insbesondere fürs Mündliche, aber auch fürs Schriftliche und für mein gesamtes juristisches Verständnis eine enorme Sicherheit gegeben. Ich hätte wirklich gerne schon viel früher damit gelernt – die Grundlagen sitzen damit einfach. Auch jetzt im Referendariat profitiere ich noch von dem breiten Wissen, das ich mir damit aufgebaut habe, und wiederhole tatsächlich täglich weiterhin die Erstexamenskarten.

  • #271

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 28 März 2026 20:26)

    Großartige Leistung, Tobias, und vielen Dank für deine Zeilen!

    Die Zeugnisgalerie wächst:

    https://thomaskahn.de/basiskarten/media/Tobias_StEx_1_Klausurergebnisse.png
    https://thomaskahn.de/basiskarten/media/Tobias_StEx_1_Zeugnis.jpg

    Ebenso @Annika: Super gemacht, das sind echt starke Ergebnisse. Weiter so!

  • #270

    Tobias (Dienstag, 24 März 2026 11:13)

    Rezension: Mein Weg zum Prädikatsexamen mit den Basiskarten

    So Leute, jetzt hier noch mal Klartext von mir.
    Auf die Basiskarten bin ich im Hauptstudium gestoßen. Ich habe dort das erste Mal gemerkt, dass ich jedes Semester das Wissen aus den vorherigen Semestern wieder parat haben muss. Es war immer eine riesige Arbeit, das alles aufzuarbeiten und dann zusätzlich den neuen Stoff zu lernen. Also habe ich nach besseren Methoden recherchiert und die Basiskarten gefunden.

    Zuerst habe ich ein paar einzelne Stapel gekauft, die ich unmittelbar gebraucht hatte, um damit das System einfach mal auszuprobieren. Zack – die besten Noten meines Studiums bis dato geschrieben.

    Die Karteikarten alleine reichen nicht aus für gute Noten. ABER – und hier kommt der Vorteil: Man hat durch die Anki-Karten extrem viel Zeit, Fälle zu lösen UND das Wissen, auch bei unbekannten Konstellationen brauchbare Lösungen zu erschaffen.

    Zum ersten Mal konnte ich in relativ kurzer Zeit alle Klagearten im Verwaltungsrecht sowie die spezifischen Probleme auswendig. Das hat mir unfassbar geholfen, denn dadurch hatte ich die Zeit und die Möglichkeit, viele Fälle zu lösen und so optimal vorbereitet zu sein.

    Das hat so gut funktioniert, dass ich wusste: So mache ich auch meine Examensvorbereitung und verzichte auf ein anderes (überteurtes und meist sehr zu kritisierendes) Rep-System. Ich kann vorwegnehmen, dass mein Examen die beste Note in meinem gesamten Studium war und ich ein staatliches „Gut“ erreichen konnte.


    Doch wie?
    1 Anki: Basiskarten gekauft und ausnahmslos diszipliniert und routiniert durchgearbeitet.
    2 Examensplan von Thomas: Dieser ist gratis und man kann ihn optimal auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden. Damit ist die größte Angst "wie organisiere ich meine eigene Examensvorbereitung" schon begegnet und dafür musste man nichtmal was zahlen.
    3 Fälle, Fälle, Fälle.

    Ohne Nr. 1 und 2 wäre Nr. 3 in dem Maße nicht möglich gewesen.

    Ich habe schnell gemerkt: In Bereichen, in denen ich (nur) die Anki-Karten gemacht hatte, konnte ich die Probeklausuren meiner Universität zumindest bestehen (5–7 Punkte) – und das bereits nach wenigen Monaten Vorbereitung.

    Die Basiskarten sorgen für ein umfassendes Grundverständnis. Während viele in kommerziellen Reps einzelne Probleme auswendig lernen, vermitteln die Basiskarten die Fähigkeit, auch unbekannte Problemkonstellationen zu lösen.

    Ein weiterer Vorteil: Extreme Flexibilität.
    Das hier ist kein System, welches kaum Anpassungsmöglichkeiten bietet und bei dem man nur „Vorderseite/Rückseite“ hat. Alleine schon das Grundsystem Anki kann durch Open-Source-Lösungen individuell angepasst werden – von Thomas Kahns Butler-Add-on bis hin zu Leaderboard-Listen mit Freunden. Das sorgt für deutlich mehr Abwechslung beim Lernen.

    Noch ein Vorteil: Die Basiskarten von Thomas sind formatiert.
    Ihr kennt es sicherlich auch: Eigene Karten, die man schnell und gehetzt erstellt, sind oft hässlich und nervig. Da ist es wirklich viel angenehmer, professionell formatierte Karten zu lernen und es spart unglaublich viel Zeit. Rechnet euch mal die Arbeitszeit um, die ihr für diese Masse an Inhalt bräuchtet und dann vergleicht das mal mit dem geringen Preis der Basiskarten.

    Anpassbarer Inhalt und Community: Euch gefällt der Inhalt nicht? Ihr seid der Meinung, dort fehlen für euch wichtige Informationen oder ihr müsst den Inhalt verständlicher umschreiben? Kein Problem, das kann man einfach machen. Individualisiert die Karten, wie ihr wollt. Es sind eure und das macht das System so dankbar. Hier mal ein Screenshot einfügen von einem Schema. Dort mal verschiedene Farben verwenden um etwas besser zu merken. Alles möglich.

    Wollt ihr euch inspirieren lassen und mal schauen, ob andere Leute eine verbesserte Version einzelner Karteikarten erstellt haben?
    Kein Problem: Zu den Basiskarten gibt es ein Community-Portal, wo man Fragen stellen und sich über Verbesserungen austauschen kann.
    Alleine schon diese Auseinandersetzung mit den Karten hat einen extremen Lerneffekt. Denn wenn ihr euch darüber Gedanken macht, wieso eine Karte für euch schwer zu lernen ist oder ihr irgendwo ein Störgefühl habt, dann seid ihr bereits dabei, den Inhalt zu durchdringen und zu verstehen. Das hat mir ungemein geholfen, ein dogmatisches Verständnis aufzubauen.

    Ich könnte hier noch ewig weiter schwärmen.

    Zusammenfassend möchte ich sagen: Ich habe gar kein Rep (weder kommerziell noch von der Uni) besucht. Ich habe nur diese Basiskarten sowie Fallbücher und Probeklausuren genutzt und damit ein gutes Examen gemacht.

    Das alles gibt es für unter 400 € (inkl. laufender Updates der Karten). Was will man mehr?

  • #269

    Annika (Samstag, 31 Januar 2026 12:03)

    Großen Dank an Thomas für das Erstellen der Karteikarten! Benutze die Karten seit dem 2. Semester. Wiederhole die KKen jeden Lerntag +/- 5 Pomodoro Einheiten + Falltraining und habe in NRW eine ZP mit einem Schnitt von 14,6 geschafft. Klar sagt das noch nichts über das Bestehen des Examens aus; aber ohne dich und deine Vorarbeit hätte ich NIE so gute Noten geschafft!

  • #268

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 24 Januar 2026 12:57)

    Dazu hier auch noch ein Nachweis, den Hugo mir freundlicherweise für die Basiskarten-Zeugnisgalerie zugeschickt hat:

    https://thomaskahn.de/basiskarten/media/Hugo_StEx_1.png

    Dir, Hugo, und auch allen anderen – zuletzt O.P., Julian [#260], Philipp [#259], Alex [#254] und Max [#253] – herzlichen Glückwunsch zu euren Ergebnissen und vielen Dank für die wertschätzenden Worte und die konstruktive Kritik (insb. Alex [#254])!

  • #267

    Hugo (Freitag, 23 Januar 2026 22:53)

    Nachdem ich nun meinen staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung in Rheinland-Pfalz mit einem Vollbefriedigend abgeschlossen habe, möchte ich kurz teilen, wie die Basiskarten meinen Weg zum Examen geprägt haben.

    Mein Studium begann alles andere als prädikatsverdächtig. Im zweiten Semester bekam ich meine ersten Klausuren in Staatsrecht I & II zurück: jeweils 4 Punkte. Obwohl mich Jura brennend interessierte, wurde mir klar, dass meine Lernstrategien aus der Schulzeit für die schiere Stoffmenge im Examen nicht funktionieren würden. Ich musste das richtige Lernen erst lernen.

    Über die Recherche stieß ich auf Anki und die Basiskarten. Zuerst versuchte ich es nur mit dem Strafrecht AT Deck und wollte den Rest selbst schreiben, merkte aber schnell, dass die Qualität der Karten von Thomas unschlagbar ist. Also holte ich mir das Gesamtpaket. Besonders die Lernapotheke war ein echter Augenöffner für mich – die Pomodoro-Technik und die Tipps zur Lernstruktur haben meine tägliche Arbeit im Studium nachhaltig verändert.

    Über vier Jahre hinweg wurde Anki zu meiner festen Routine. Dieser Fokus auf das Wesentliche hat mir die Sicherheit gegeben, schon während des Grund- und Hauptstudiums in den Vorlesungen und schließlich auch in den Klausuren gut zu punkten.

    Für meine Examensvorbereitung habe ich auf einen Dreiklang gesetzt: das Uni-Rep, eine intensive Lerngruppe und natürlich die Basiskarten. Für mich war es genau das Richtige.

    Lieber Thomas, vielen Dank für die großartige Arbeit an den Decks und die wertvollen Impulse. Ohne dieses System wäre ich heute sicher nicht an diesem Punkt. Ich kann die Basiskarten (als auch die Lernapotheke!) jedem empfehlen, der eine klare Struktur im Jura-Dschungel sucht.

  • #266

    O.P. (Donnerstag, 01 Januar 2026 12:13)

    Teil 2/2

    Ich ging bei zu vielen fälligen Wiederholungen teilweise jedenfalls dazu über, an manchen Tagen vorzulernen, Fälligkeitstage zu verschieben oder Karten ganz auszusetzen. Nicht optimal, aber besser, als es einfach sein zu lassen. Anki erfordert Disziplin und ist gnadenlos, was verpasste Lerntage angeht. Immer weiter, immer dranbleiben! Gleichzeitig half es mir, Struktur in den Lerntag zu bringen und stets die Motivation zu bieten, schon etwas geschafft zu haben.

    Was ich in all der Zeit sehr vernachlässigte, ist das (ernsthafte!) Klausurenschreiben. Alle reden davon, die wenigsten ziehen es wirklich durch. Ich jedenfalls nicht. Dabei ist das Klausurenschreiben mindestens genauso wichtig wie Anki. Ich wage mal zu behaupten: Wer nur Anki lernt, wird kein Examen bestehen. Das Examen ist kein Multiple-Choice-Test. Wer sich wie ich zu selten aufraffen kann, eine ganze Klausur zu schreiben, sollte wenigstens mit kleineren Fällen üben: Fürs erste Examen empfehle ich das digitale Fallbuch der Bucerius Law School, fürs zweite Examen sind die Aktenvorträge aus NRW super.

    Im Referendariat fand ich es dann schwieriger, bei Anki am Ball zu bleiben. Im Laufe der Zeit hatte ich eine Familie mit zwei Kindern und auch wegen der Ausbildung kaum noch völlig frei einteilbare Lerntage. Ich pausierte viele Karten und trainierte von Anfang an, das Anki-Wissen mit den Kommentaren zu ersetzen (hier kann ich erneut ein Buch von Florian Metz empfehlen: "BGH-Klausurenkurs"). Das nun verstärkte Klausurenschreiben und die in manchen Klausuren gefühlt mindestens zweistündige Kommentarnutzung (das wäre ohne das E-Examen nicht möglich gewesen, was für ein riesiger Vorteil!) haben mein Examen gerettet, aber das Fundament blieb weiterhin Anki. Zwischendurch gab es im Alltag dann doch immer mal die Gelegenheit, ein paar Karten zu wiederholen (sei das Örtchen auch noch so still…) - anders als bei der analogen Variante. Mein Motto an besonders vollen Tagen war: Einmal ist besser als keinmal. Ich hatte nun auch einen Vorteil, um den ich manchmal sehr beneidet wurde: Eine digitale Datenbank mit Verlinkungen und Querverweisungen, um sofort den Stoff wiederzufinden und diesen gezielt mit über Jahre hinweg gelernten Karten nochmals zu erarbeiten. Ein wichtiger Tipp hierzu: Wenn ihr eine Karte nicht versteht, sorgt dafür, dass sich das ändert oder lasst das Lernen bleiben. 50 verstandene Karten gelernt zu haben ist sinnvoller, als durch 200 Karten durchzurasen, die man nicht verstanden hat. Dafür gibt es eben das BK-Portal, Lehrbücher oder Websites mit Blogs wie von Jura Online. Anki spielt seine Kraft nur dann voll aus, wenn mit Verständnis statt blind gelernt wird und man dies über einen längeren Zeitraum tut. Gerade am Anfang lernte ich insoweit sehr ineffizient (Notiz an mein früheres Ich: Immobiliarsachenrecht lernt man nicht an drei Tagen, nur weil man alle Karten durchgeballert hat).

    Noch ein paar motivierende Worte: Das Examen ist machbar. Wirklich! Ein Quäntchen Glück und starke Nerven sind dabei sicherlich hilfreich. Aber vor allem Disziplin ist aus meiner Sicht unabdingbar. Wer es schafft, über Jahre hinweg konsequent mit Anki zu lernen und Klausuren zu schreiben, sollte keine Angst vor den zwei Wochen haben. Je früher man damit anfängt, umso besser. Die Jahrgangsbeste im zweiten Examen meines Bundeslands hat es auch so gemacht - nur eben viel länger und disziplinierter als ich.

    Ein paar Anki-Statistiken zum Schluss, falls das jemanden interessiert: 1. Meistwiederholte Karte: 377x 1481775870890 (ein gutes Beispiel von blindem Lernen, anstatt sich das Gesetz anzugucken) 2. Meistwiederholte Notiz: 920x 1520378265160 3. Kartenanzahl am Ende des 2. Examens: 10.552, davon ausgesetzt: 7.412 (!) 4. Durchschnitt an Lerntagen: 151 Karten/Tag 5. Durschnittliche Zeit, bis Karten erneut angezeigt werden: 5,37 Monate Ganz viel Erfolg euch allen!

  • #265

    O.P. (Donnerstag, 01 Januar 2026 12:11)

    Teil 1/2 Nach ca. fünf Jahren Anki mit den Basiskarten möchte ich mich exakt 297.917⁩ Wiederholungen, 1980 Lerntage und 2 Examina später auch einmal ausführlich zu Wort melden. Vorab muss ich der Transparenz halber mitteilen, dass ich eine längere Zeit für Thomas im Portal als Moderator gearbeitet habe. Ich bemühe mich natürlich trotzdem, ein objektives Feedback zu verfassen, aber es wird jetzt keine Überraschung sein, dass ich von Anki und den Basiskarten absolut überzeugt bin. Der Bericht mag dabei vielleicht vor allem für diejenigen interessant sein, die sich selbst nicht als Überflieger einschätzen würden. Ich war gerade am Anfang im Studium stets eher am unteren Ende der Leistungsskala, habe letztlich beide Examina im staatlichen Teil solide befriedigend abgeschlossen und keinerlei Probleme auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Für den Lernaufwand bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden, war sie doch lange nicht absehbar. Ich kaufte das Gesamtpaket Ende 2019 mit der Aussicht, in anderthalb Jahren das erste Examen zu schreiben. Mein Wissensstand war damals sehr dürftig, aufgrund eines Doppelstudienganges lag der Fokus in den Jahren zuvor vor allem auf dem Jurastudium einer ausländischen Rechtsordnung. Eines Tages setzte dann regelrecht Panik ein: Wie bitte soll ich ein deutsches Examen mit der laschen Herangehensweise bestehen, die ich seit Jahren praktiziere? Ich fing also an, über mehrere Tage intensiv zu recherchieren - gerade noch rechtzeitig, da ich bis dato “blind” durchs Studium gegangen war: Immer das tun, was die anderen auch machen, und das Vorgehen nicht hinterfragen. Es lernten zumindest damals 2019 in meinem Umfeld auch wirklich alle gleich: analoge Karteikarten pauken, Lehrbücher markieren, (in meinem Fall) kaum lesbare Mitschriften durchgehen. Das klappte zumeist auch mehr oder weniger gut für die wenigen Semesterabschlussklausuren, aber ich als fauler Bulimie-Lerner hatte den Stoff dann auch schnell wieder vergessen. So stieß ich dann auf die Basiskarten und merkte schnell, dass hier ein Ausweg der Bredouille tatsächlich gefunden werden könnte. Gerade Leuten in unteren Semestern rate ich dringend, sich möglichst früh mit dem Thema “Lernen” auseinanderzusetzen (dagegen ist es dann 3 Monate vor dem Examen einfach zu spät für die grunsätzlichen Dinge). Für euch mag nicht pauschal Anki die Lösung sein, aber das Hinterfragen eurer Arbeitsmethoden kann nie schaden. Empfehlenswert fürs erste Examen neben der "Lernapotheke" von Thomas: “Die reflexive Praxis” von Jens Prömse, die Videos sind konzipiert mit der Uni Köln (Lehrstuhl Dauner-Lieb). Fürs zweite Examen: “Spitzenklausuren im Assessorexamen” von Florian Metz. Trotz Anki besuchte ich auch kommerzielle Reps fürs erste und zweite Examen (Stichwort: FOMO), obwohl ich durch Bekannte auch gute Einblicke in viele UniReps deutschlandweit hatte. Ein Fehler. Gerade fürs erste Examen eine dümmlich teure Entscheidung, es hat mir kaum etwas gebracht. Vielleicht seid ihr ja mutiger als ich, nicht nur deswegen mit der Masse mitzugehen, weil man es eben schon immer so gemacht hat. Anderen hat das Rep dagegen sehr viel gebracht, ich will es nicht pauschal schlechtreden. Ich kann jedenfalls nur empfehlen, sich probehalber mal bei ein paar Anbietern reinzusetzen und sich dann gründlich zu überlegen, ob man trotz immer besserer UniReps (hervorzuheben hier etwa: Köln, Münster (Skripte!), Frankfurt) wirklich den Weg gehen will. Wer die Zeit hat: Es gibt von den Prof. Lorenz und Fervers (Fries soll auch gut sein) hervorragende Podcasts, mit denen man schon mal nahezu das gesamte Zivilrecht abdecken kann. Mein absoluter Lieblingspodcast - so dermaßen hervorragend! - fürs erste Examen war “Jurability” von Tom Blawatt. Fürs zweite Examen empfehlenswert: RefPod NRW sowie AG Zivilrecht und AG Strafrecht von Christian Konert. Ausprobieren könnte man auch das kostenlose Klausurcoaching des OLG Oldenburg mit Günter König. Anki wurde nach dem Kauf der Basiskarten jedenfalls mein täglicher Begleiter. Es ist Fluch und Segen zugleich. Das Gefühl, alle Karten für den Tag hinter euch gebracht zu haben, kennt ihr ja sicherlich. Gleichzeitig hat es mich manchmal gelähmt, nach dem Aufstehen mit einem großen Stapel noch fälliger Karten konfrontiert zu werden. Hier stellt sich auch ein Dilemma für Thomas bzw. alle Kartenersteller dar: Wo fange ich an, wo höre ich auf mit dem Stoff? Es dürfen nicht zu viele Karten werden, sonst ist das Wiederholen irgendwann utopisch. Es darf aber eben auch nicht zu oberflächlich werden, sonst hält sich der Lerneffekt in Grenzen. Die Basiskarten schaffen aus meiner Sicht den Spagat schon sehr gut, auch wenn man sicherlich einen eigenen Weg in mühseliger Kleinarbeit gehen könnte - oder teilweise musste, denn 2019 gab es längst noch nicht so viele Stapel. Euer Glück, wenn ihr jetzt erst anfangt! Meine eigenen Stapel fand ich noch nie sonderlich überzeugend, aber das kann natürlich bei euch anders sein.

  • #264

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 27 Dezember 2025)

    Vielen Dank an T. für die ausführliche Rückmeldung. @Ro. und andere: Ich bitte, zu beachten, dass das hier der Feedback-Bereich für die Basiskarten ist. Allgemeine Fragen bitte per E-Mail an mich oder unter einem passenden Blogbeitrag, nicht hier. Danke.

  • #263

    T. (Samstag, 27 Dezember 2025 17:01)

    Lieber Ro.,
    auf deine Fragen gibt es keine allgemeingültigen Antworten. Wie lange man täglich Karteikarten lernt, hängt davon ab, wie gut man sich die Karten insgesamt merken kann und wie häufig man eine Karte als nicht gewusst bewerten muss. Dementsprechend hat man täglich mehr oder weniger fällig Karten. Außerdem lesen verschiedene Leute die Karten unterschiedlich schnell, was bei vielen Karten in Summe auch einen signifikanten Unterschied machen kann. Wie lange man braucht, hängt letztlich natürlich auch davon ab, wie konzentriert man beim Lernen ist - auch die eigene Tagesperformance variaiert ja immer etwas. :D

    Ich kann daher nur von meiner eigenen Erfahrung berichten. Über die Laufe der Zeit wurden die Anzahl der Wiederholungen weniger und damit auch die Zeit, die ich täglich ins Lernen investieren musste. Dabei habe ich natürlich versucht, die Karteikarten möglichst dann zu lernen, wenn die Konzentration am besten war, um möglichst wenig Fehler zu machen. Bei mir hat sich die Lernzeit im Laufe der Examensvorbereitung (auch nachdem ich schon eine Weile mit dem Lernen aller Karten fertig war) bei ca. 1h täglich eingependelt. Das ist dann auch bis zum Ende der Vorbereitung nicht mehr weniger geworden.
    Natürlich ist das ein nicht ganz unerheblicher Zweitaufwand parallel zum Rep. Meines Erachtens sollte man aber bedenken, dass man das "Problem" mit dem Wiederholen sowieso irgendwie adressieren muss, weil man in 1 oder 1,5 Jahren Rep sonst unmöglich das Wissen bis zum Examen behalten kann. Da sind Karteikarten ein sehr geeignetes Mittel.

    Noch ein Gedanke: Im Basiskarten Blog gibt viele Posts mit Interviews mit Leuten, die erfolgreich ihre Examensvorbereitung mit dem Karten bestritten haben. In den Interviews wird auch regelmäßig auf die Integration der Karten in den Rep Alltag eingegangen - vielleicht kann dir das bei der Entscheidungsfindung noch weiterhelfen.

    Viele Grüße!

  • #262

    Ro. (Freitag, 26 Dezember 2025 11:34)

    Hey, ich überlege, ob ich in meinem halben Jahr vor dem Repetitorium die Basiskarten lerne. Ich zweifle allerdings daran, ob mir danach angesichts der Wiederholungen ausreichend Zeit fürs Lernen im Repetitorium verbleibt. Thomas hatte ja schon in seiner Lernapotheke angegeben, dass er täglich bis zu 3 Stunden gebraucht habe für die Wiederholungen. Meine Frage lautet daher: Wie lange braucht man im Schnitt für die Wiederholungen, wenn man alle Basiskarten gelernt hat? Die Zeit, die man für die Wiederholungen aufwendet, wird doch im Laufe der Zeit weniger oder? Wie lange braucht man noch für die Wiederholungen, wenn man beispielsweise bereits ein halbes Jahr schon alle neuen Karten gelernt hat?
    Ich wäre sehr dankbar für die Beantwortung meiner Fragen.

    Viele Grüße

  • #261

    Marcel Schatton (Dienstag, 28 Oktober 2025 09:13)

    Lieber Thomas,

    ich wollte dir nur sagen, dass mir deine Karteikarten sehr gut gefallen! Besonders, dass man sich mit Ihnen auch Themen nähern kann, in denen man noch wenig Ahnung hat, empfinde ich als eine herausragende Leistung.

    Herzliche Grüße

  • #260

    Julian (Sonntag, 12 Oktober 2025 19:45)

    Nachdem ich kürzlich die Marke von einer Viertel Million Kartenwiederholungen geknackt habe, ist es an der Zeit für Feedback. Ich habe die Basiskarten schon im ersten Examen benutzt und greife jetzt, in der Vorbereitung auf das zweite Examen, wieder regelmäßig zu – und ich muss sagen: Sie sind einfach unglaublich hilfreich. Wenn ich nach Empfehlungen gefragt werde, berichte ich immer von den Basiskarten. Einige meiner Freunde haben sich inzwischen auch die Basiskarten geholt und bereut hat es noch keiner.
    Im ersten Examen haben mir die Karten praktisch das gesamte Grundwissen vermittelt. Alles ist kompakt, verständlich und logisch aufgebaut, sodass man wirklich das Gefühl hat, das große Ganze im Blick zu behalten. Ich habe kaum ein anderes Lernmittel gehabt, das den Stoff so greifbar macht.
    Jetzt fürs zweite Examen merke ich, wie gut das Fundament aus dem ersten Examen dank der Karten sitzt. Auch hier sind sie weiterhin super nützlich – das Grundwissen, das man braucht, ist komplett abgedeckt. In der AG kommt jedenfalls kaum noch etwas Neues hinzu, was die Basics betrifft.

  • #259

    Philipp (Donnerstag, 18 September 2025 11:39)

    Hi Thomas,

    ich hab letzte Woche meine mündliche Prüfung absolviert und dabei nur knapp das gut im staatlichen Teil verpasst (11,33 Punkte).

    Das wäre ohne die Basiskarten so nicht möglich gewesen.
    Sie sind zwar nur "Basis"Karten und im Strafrecht fehlt mMn einiges, doch decken sie den gesamten relevanten Stoff für das Erste Examen gut ab.
    So hat man nach dem Erlernen die Sicherheit, dass man nirgends auf dem falschen Fuß erwischt werden, sondern kann sich ganz der Argumentation und Problemlösung widmen.

    Nach den Klausuren wird dies meist vergessen, aber die Basiskarten sind auch eine tolle Vorbereitung für die mündliche Prüfung - die immerhin in Berlin 37% zählt. So kann man Definitionen, Schemata oder auch Probleme fast aus dem Stand aufsagen und auch den Vortrag (den gibts bei uns noch) sehr frei halten. So konnte ich mich in der mündlichen nochmal um 1,75 Notenpunkte verbessern!

    Ich werde Anki in Zukunft sicher weiterhin nutzen, sei es für das Erlernen neuer Sprachen oder eben für das zweite Staatsexamen - dann auch mit deinen Karten dafür.

    Danke für deine Arbeit
    und auch für die vielen Updates!

  • #258

    Florian (Mittwoch, 10 September 2025 16:31)

    Nachtrag: Ich beziehe mich in meinem Kommentar auf den Stapel Handelsrecht. I. ü. wäre m.E. zu prüfen, ob der Handelsvertreter und die einzelnen Handelsgeschäfte in den anderen Bundesländern ebenso wie in BW nicht Pflichfachstoff sind und in diesem Falle sodann zu streichen.

  • #257

    Florian (Mittwoch, 10 September 2025 16:20)

    Wie immer stabiles Deck, zwar nur die Basics, mehr soll das Deck ja aber auch nicht liefern. Was ich allerdings wirklich schlecht finde: Hier in BW sind sämtliche Handelsgeschäfte sowie der Handelsvertreter nicht Pflichfachstoff, also Spedition etc. kann ich allesamt aussetzen (soweit nicht schlimm). Das einzige Handelsgeschäft, was Pflichfachstoff ist, ist der Handelskauf, der aber nur sehr (zu) spärlich mit einer Karte vertreten ist.

  • #256

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 04 August 2025 18:10)

    Notiz in eigener Sache: "R.", die mir 2018 das erste Feedback auf dieser Seite hinterlassen hat (übrigens ebenfalls zu den Strafrecht-Stapeln!), war so freundlich, mir für die Zeugnisgalerie noch Scans ihrer beiden erfolgreichen Examensurkunden zuzuschicken:

    1) https://thomaskahn.de/basiskarten/media/R_StEx_1.jpg
    2) https://thomaskahn.de/basiskarten/media/R_StEx_2.jpg

    Siehe dazu auch diesen Blogbeitrag:

    https://www.basiskarten.de/2025/07/09/update-von-r/

  • #255

    Alex (Samstag, 05 Juli 2025 10:03)

    Ich habe für mein Referendariat erstmals mit dem Stapel Deliktsrecht gearbeitet und fand ihn insgesamt gut. An manchen Stellen würde ich mir noch mehr Begründung/Herleitung für die Lösung wünschen, da man in der Klausur auch erst für die Begründung richtig Punkte bekommt und man sich die Sachen mit einer argumentativen Herleitung auch viel besser merken kann. zB bei der Notiz zur pressegemäßen Sorgfalt, zur Halterdefinition bei Kraftfahrzeugen oder zu „in Betrieb“ bei § 7 StVG. Liebe Grüße!

  • #254

    Alex (Dienstag, 01 Juli 2025 16:57)

    Ich habe mich 3 Semester auf das Examen vorbereitet und ein kommerzielles Rep besucht. Gefühlt 70 % meiner Lernzeit entfielen aber auf die Basiskarten. Endergebnis im staatlichen Teil nach der mündlichen Prüfung: knapp unter 10 Punkten (vb). Ich kann die Basiskarten jedem nur nachdrücklich empfehlen. Ich habe anfangs auch lange gezögert sie zu kaufen und war skeptisch, ob sie so gut wirken wie gesagt. Im Nachhinein war der Kauf aber die beste Entscheidung, die ich im Rep getroffen habe. Die Basiskarten reduzieren den Stoff auf intelligente Weise und die Karten sind so konzipiert, dass man sich den Inhalt merken kann. Das hinzubekommen ist ziemlich schwer, wie ich selbst feststellen musste. Nur mit den Basiskarten lernen würde ich natürlich nicht - Klausuren ausschreiben (!) und nacharbeiten (!) ist ein Muss. Aber wer nur mit Basiskarten und Originalexamensklausuren lernt ist schon sehr solide aufgestellt. Allerdings ein paar Kritikpunkte zur Verbesserung der Karten:
    - Die Strafrechtskarten sind leider wirklich nicht auf Examensniveau, weil nicht ausreichend. Es gibt einige sehr gute Basiskarten im Strafrecht (zB die zum ETBI sind sehr gut), aber bei den Strafrechtskarteikarten muss man auf jeden Fall ein gutes Stück ergänzen, damit man ordentlich eine Strafrechtsklausur schreiben kann. Das ist bei den Karten im ÖR und ZR anders. Die StPO Karten fand ich aber wieder gut.
    - In manchen Rechtsgebieten hätten 1-2 Karten mehr schon gereicht, um noch ganz wichtige Klausurklassiker, die ich zum Basiswissen zählen würde, drin zu haben und das Basiswissen des Rechtsgebiet "zu vervollständigen". Zb fehlt im Europarecht der unionsrechtliche Staatshaftungsanspruch. Hier hätte ein Schema mit kurzer Erklärung in kursiv gereicht, um diesen Klausurklassiker drin zu haben.

  • #253

    Max (Dienstag, 24 Juni 2025)

    Ich habe mich ohne Rep auf das erste Examen vorbereitet und bin mit einem knappen gut aus den Klausuren gegangen. Hauptsächlich gelernt habe ich mit Übungsklausuren, Fallbüchern, den Basiskarten und selbstgeschriebenen Karten. Kommentare und Lehrbücher habe ich immer wieder zum Nachschlagen benutzt.

    Die Basiskarten beschränken zwar den Stoff erheblich, aber gerade das hilft, um sich zunächst in ein Rechtsgebiet einzuarbeiten ohne sich in Details zu verlieren. Für Details kann man dann eigenen Karten hinzufügen und auch Notizen der Basiskarten erweitern. Besonders hervorzuheben ist, dass es ein tolles Forum für Verbesserungsvorschläge gibt, welches einen Austausch mit anderen Examenskandidaten ermöglicht.

    Am besten ist, dass man sich keine Gedanken machen muss, wann was zu wiederholen ist. Anki regelt die Intervalle und so bleibt man stets im Stoff.

  • #252

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 16 Juni 2025 11:43)

    @Mila: Doch, die MoPeG-Änderungen sind in den Karten eingearbeitet – und auch bereits seit einiger Zeit (Januar 2024 in der offiziellen Version). Eine Vorab-Version dieses Updates konnte sogar bereits vor Inkrafttreten ab Mai 2023 gelernt werden. Einige wenige Normen waren bei dem großen offiziellen Update 2024 zwar tatsächlich noch nicht aktualisiert worden, allerdings wurde auch dies im letzten Update für Gesellschaftsrecht Anfang Mai 2025 nachgeholt.

    Es scheint also so zu sein, dass der Stapel in deiner Sammlung nicht aktuell ist. Klick deshalb bitte einmal auf:

    Butler-Addon > Basiskarten > Umfassende Prüfung, ob Basiskarten vollständig und aktuell

    Sowie auf:

    Butler-Addon > Basiskarten > Jetzt prüfen, ob es Updates für deine Stapel gibt

    Falls das Butler-Addon bei dir nicht installiert sein sollte, ist das der Grund dafür, dass du keine Updates erhältst. In diesem Fall musst du es zunächst installieren: https://thomaskahn.de/anki-butler-addon/

    Falls dabei etwas nicht klappt, meld dich gerne per E-Mail bei mir.

    Welchen Stand die verschiedenen Stapel haben, kann man übrigens auch immer diesem Google Docs-Dokument entnehmen:

    https://docs.google.com/document/d/16N7iUoUenGgfV8lZAJJrmCVuPzaa7gTOKy1YLUaWnxo/edit?tab=t.0#heading=h.req09vgoak99

    Viele Grüße
    Thomas

  • #251

    Mila (Montag, 16 Juni 2025 10:35)

    Ich finde es sehr enttäuschend, dass die Gesellschaftsrechtskarten nicht das bereits 2024 in Kraft getretene MoPeG berücksichtigen.
    So sind die Karten praktisch nutzlos, da sie inhaltlich inkorrekt sind und auf irrelevante Normen verweisen.

  • #250

    Bardh (Donnerstag, 15 Mai 2025 08:49)

    Sehr positiv, ist anzumerken, dass ich durch die Basiskarten überhaupt auf Anki gekommen bin.
    Zu den Basiskarten selbst: Strafrecht scheint wohl ziemlich unvollständig zu sein, diese müsste man gegebenenfalls selbst noch ergänzen. Nichtsdestotrotz lässt sich mit allen Themengebieten wohl ein gutes Grund- und Systemverständnis aufbauen. Die Karten ersetzen damit logischerweise das Lernen mit Fällen nicht.

  • #249

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 01 Mai 2025 10:42)

    Lieber Aimo,

    das freut mich. Nein, den Begriff könnte man dort auf jeden Fall noch ergänzen. Ich hoffe, die Klausur lief trotzdem ordentlich! VG Thomas

  • #248

    Aimo (Mittwoch, 30 April 2025 18:23)

    Lieber Thomas,

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Erstellung der Karten, die mir gerade wesentlich das Studium erleichtern. Allerdings wollte ich fragen, ob im BGB-AT Stapel bewusst nicht das „Offerta ad incertas personas“ angesprochen wird, unsere erste Klausur ging nämlich genau darum? MfG

  • #247

    Tim (Mittwoch, 16 April 2025 15:19)

    Ich arbeite schon seit längerer Zeit (ca. 3 Jahre) mit den Jura-Vorlagen und finde sie nach wie vor ein richtig tolles Tool, um dem ständigen Vergessen entgegenzuwirken. Sie bieten außerdem eine einfache Möglichkeit, die vielseitigen Funktionen von Anki zu nutzen, ohne sich zu sehr mit der technischen Seite auseinandersetzen zu müssen. Wirklich top Arbeit und kostenlos noch dazu :-) wirklich eine riesige Hilfe - Danke!!!

  • #246

    Konrad (Sonntag, 09 März 2025 05:22)

    Ich würde mich sehr über weitere Stapel für das zweite Staatsexamen freuen :-)

  • #245

    Nicolas (Donnerstag, 27 Februar 2025 16:43)

    Ich möchte mich für die innovative Arbeit herzlich bedanken. Ich habe soeben das erste Examen erfolgreich bestanden und hätte dies nicht ohne die KK geschafft, deren Anschaffung mir (mehrfach und nachdrücklich!) empfohlen wurde. Ihnen ist es auch noch auf sehr humorvolle Art gelungen, die wesentlichen Inhalte des Studiums zu komprimieren und damit den Examenskandidaten von allen unnötigen Ballast zu befreien. Das Gesamtwerk ist jedem Rep-Angebot im Preis-Leistungs-Verhältnis haushoch überlegen. Daher steht es für mich außer Frage, die KK weiterhin für das jetzt anstehende Referendariat zu nutzen.

  • #244

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 27 Februar 2025 10:03)

    Vielen Dank für eure Wertschätzung, Lara, Felix, Ben, Luisa und Benedikt! Das freut mich ehrlich.

    Lara: Als nächstes ist Verwaltungsprozessrecht aus gerichtlicher Sicht geplant, aber ich kann leider noch nicht sagen, wann. Hoffentlich dieses Jahr. Neue Stapel sind für mich immer mit sehr viel Aufwand verbunden.

    Felix: Theoretisch ist das möglich, praktisch allerdings nicht empfehlenswert, da das Hinzufügen von Feldern in einer Vorlage zu Problemen führt, wenn anschließend Notizen mit einer anderen Version dieser Vorlage (mit weniger oder noch mehr Feldern) importiert werden, was sich bei einer großen Anzahl von Nutzern leider nicht vermeiden lässt.

  • #243

    Lara (Freitag, 06 Dezember 2024)

    Hey Thomas,

    zunächst einmal vielen Dank für deine Arbeit! Ich empfinde deine Karten als tolle Lernunterstützung und auch ANKI hätte ich gerne früher kennengelernt!

    Gerne möchte ich fragen, ob demnächst weitere Stapel für das 2. StEX geplant sind und wenn ja, welche. Ich habe aktuell aus gesundheitlichen Gründen Probleme selbst zu tippen, und deshalb wäre das für die Lernplanung sehr hilfreich.

    Vielen Dank für die Rückmeldung und viele Grüße

    Lara

  • #242

    Felix (Mittwoch, 30 Oktober 2024 18:24)

    Hallo Thomas,

    Finde die Karten super, wollte allerdings fragen, ob du bei der Karte "Streitstand" noch ein Eingabefeld für "Klausurstandort" hinzufügen könntest?

    Das gibt es bisher ja nur beim Kartentyp "Rechtsfrage", wäre aber sehr hilfreich auch beim Kartentyp "Streitstand"

    Vielen Dank und beste Grüße
    Felix

  • #241

    Ben (Samstag, 19 Oktober 2024 12:39)

    Die Basiskarten haben sich für mein Studium als unverzichtbares Hilfsmittel erwiesen. Besonders schätze ich die präzise und strukturierte Darstellung der Inhalte, die mir geholfen hat, komplexe Themen schneller zu erfassen. Gerade bei komplizierten Dreiecksbeziehungen wäre es jedoch von Vorteil, wenn eine kurze Skizze zur Visualisierung bereitgestellt würde, um die Zusammenhänge noch greifbarer zu machen.

    Ein weiterer Verbesserungsvorschlag betrifft die teilweise abstrakten Notizen. Hier wäre es nützlich, zumindest einen kurzen Fall hinzuzufügen, wie es in anderen Bereichen häufig der Fall ist (zum Beispiel in Schuldrecht AT bei § 267). Solche Beispiele veranschaulichen komplexe Themen sehr gut und sind extrem hilfreich, um abstrakte Normen in der Praxis anzuwenden.

    Hervorzuheben ist der faire Preis: Es gibt kein Abomodell, und alle Updates sind kostenlos, ohne versteckte Kosten oder App-In-Käufe. Die Transparenz ist hier wirklich lobenswert.

    Zusammenfassend verdienen die Basiskarten definitiv das Prädikat "wertvoll"!

  • #240

    Luisa (Dienstag, 24 September 2024 06:48)

    Seit mittlerweile (fast) zwei Jahren lerne ich nun bereits mit den Basiskarten. Ich würde es jederzeit wieder tun und wünschte, ich hätte sie schon zu Beginn meines Studiums - und nicht erst im dritten Semester - gefunden!

  • #239

    Benedikt Weber (Sonntag, 22 September 2024 18:19)

    Nachtrag: Finde die Karteikarten, die eine Merkhilfe zum Inhalt haben, sehr unnötig. Ich kann mit diesen aneinandergereihten Kürzeln nichts anfangen, da lerne ich fünf mal lieber das Schemata einfach so ;D

  • #238

    Benedikt Weber (Sonntag, 22 September 2024 18:16)

    Finde das Set sehr gut. Man hätte an 1-2 Stellen Dinge noch ausführlicher behandeln können (wie z.B. Gründe für oder gegen die Existenz rechtsgeschäftsähnlicher Gefälligkeitsverhältnisse), aber alles in allem sind die Karteikarten in der Kürze und Menge perfekt, um über BGB AT Bescheid zu wissen.

  • #237

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 03 September 2024 16:29)

    Hier dann auch noch der Nachweis dafür. Vielen Dank, Merle!

    https://thomaskahn.de/basiskarten/media/2024-09-02_Merle_Zeugnis_Erstes_StEx.jpg

  • #236

    Merle (Sonntag, 01 September 2024 13:12)

    Also ich zumindest habe in BaWü im FJ 2024 geschrieben, gehe davon aus, dass Viola da auch geschrieben hat:)

  • #235

    an "Lena" (Sonntag, 11 August 2024 15:41)

    Wenn das Spezialwissen so irrelevant ist, warum dann staatlich 10,2P? Da hätte die Kenntnis wohl eher nicht geschadet?

  • #234

    M (Freitag, 02 August 2024 13:59)

    @M-Zustimmerin: Das war nicht als Skepsis zu verstehen. Ich fand das nur tatsächlich lustig; auch mir haben schon bestimmte Basiskarten eine Klausur nach Hause gebracht (zB Staatsorga, Prüfungsrecht des BuPrä). Wäre ich nicht der einzige in meinem Semester gewesen, der die Karten benutzt, hätte es genau den gleichen Zufall gegeben. Ähnliches passiert bestimmt jedes Jahr mehrere Male in den Examen, eine Lerngruppe geht davor ein Urteil durch, das genau drankommt und alle Sahnen überdurchschnittlich ab etc.
    Finde das jetzt überhaupt nicht unplausibel, dass das auch mal bei Basiskarten passiert.

  • #233

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 01 August 2024 19:08)

    Max hat mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass der unten genannte Link ( https://thomaskahn.de/basiskarten/ ) ins Leere führt. Was ich meinte, war jedoch, auf dieser Feedback-Seite hier danach zu suchen (=> also quasi Strg+F drücken und dort den Link einzugeben). Dann findet man die Beiträge #223, #190 sowie (nachdem man ganz unten auf der Seite auf "Alle anzeigen" geklickt hat) auch noch #146 und #118, wo ich Links zu einigen Zeugnissen gepostet habe. Da das ziemlich umständlich ist, habe ich die Scans aber einfach noch einmal hier gesammelt: https://thomaskahn.de/basiskarten/ Jetzt funktioniert der Link also.

    Spätestens übernächste Woche sollte es dann auch noch ein Update zu der von M aufgeworfenen Frage geben. Bisher habe ich allerdings nur von Merle gehört.

  • #232

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 30 Juli 2024 09:09)

    @M: Ja, so habe ich das auf jeden Fall auch verstanden. (Emojis werden von diesem System leider nicht unterstützt, daher das Fragezeichen.)

    @M Zustimmerin: Ich verstehe deine Skepsis. Glücklicherweise ist mir bekannt, wer die beiden Kommentare geschrieben hat. (Viola hatte mir vorher gemailt und bei Merle hatte ich eine Idee, wer es sein könnte, und ich habe bei ihr nachgefragt.) Ich werde die beiden bitten, ihre Aussagen zu substantiieren, aber das liegt natürlich völlig in ihrem Ermessen.

    Eine Klausur zum Thema Unternehmenskauf lief auf jeden Fall in Baden-Württemberg; ich vermute dann in der letzten Kampagne im Frühjahr 2024. Es gibt einige Unis in BW, sodass es nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass da zumindest zwei Leute mit den Basiskarten gelernt haben.

    PS: Wenn du auf dieser Seite hier nach "https://thomaskahn.de/basiskarten/" suchst, findest du einige Zeugnisse (oft von besonders guten Ergebnissen), bei denen die Leute so nett waren, mir die zu schicken. Ich bemühe mich auf jeden Fall darum, solche Aussagen auch zu belegen, wenn möglich.

  • #231

    M Zustimmerin (Montag, 29 Juli 2024 18:27)

    Das erscheint mir auch sehr dubios M.

  • #230

    M (Montag, 29 Juli 2024 15:16)

    Lustig und super; haben Merle und Viola die gleiche Prüfung geschrieben? �

  • #229

    Merle (Sonntag, 21 Juli 2024 17:56)

    Die Basiskarten haben mir mein Examen gerettet! Sie haben mich davor bewahrt, mich in Details zu verlieren. Ich habe ausschließlich die Basiskarten gelernt und Fälle gelöst. Im Ergebnis konnte ich 10,61 Punkte im Staatsteil erzielen:) Insbesondere die Karte zum Unternehmenskauf war super hilfreich, da ein solcher in der zweiten Klausur drankam und ich damit super darauf vorbereitet war.

  • #228

    Viola (Dienstag, 16 Juli 2024 22:52)

    Ich habe mich ohne klassisches Rep auf das Examen vorbereitet und Deine Karten waren ein fester Bestandteil meines Lernens und damit auch meines Prädikatsexamens.
    Die Karteikarten habe ich dabei ganz unterschiedlich genutzt. Zum einen zum reinen Wiederholen, zum anderen insbesondere in den Nebengebieten aber auch, um mir Rechtsgebiete erstmals zu erschließen.
    Mit zunehmendem Verständnis und Wissen wurde mir auch zunehmend klar, wie durchdacht die Karten sind, wie genial sie das Wesentliche zusammenfassen, ohne dabei unpräzise zu sein.
    Im Kopf wird mir eine Karteikarte ganz besonders bleiben: die zum Unternehmenskauf. Ein solcher kam in meiner zweiten Zivilrechtsklausur dran und ich konnte sie ausschließlich wegen dieser einen Karte so gut lösen, dass ich 13 Punkte bekommen habe.
    Ich bin froh, dass es auch Karten für das zweite Examen gibt und werde diese wieder fleißig nutzen.
    Viele Grüße und herzlichen Dank!

  • #227

    Lars (Samstag, 25 Mai 2024 08:45)

    Hi Thomas,

    wollte mal - nachdem PolizeiR draußen ist - ganz unverbindlich reinhorchen, ob du schon weißt, wann die nächsten Karten fürs 2. Examen kommen, und welche es sein werden?

    Werde im Dezember 2025 schreiben und frage mich - nachdem mein Gehirn Basiskarten abhängig geworden ist - ob ich mir bis dahin neuen Stoff von dir in die Venen, äh ich meine ins Gehirn schießen kann.
    Ansonsten würde ich langsam beginnen mir selber Stapel für die noch fehlenden Stapel anzulegen.

    Beste Grüße

  • #226

    Hannes (Montag, 15 April 2024 17:05)

    Moin Thomas,
    ich lerne schon seit Beginn des Studiums mit den Karten (alle Stapel) und finde sie im großen und ganzen super! Sie sind wirklich eine große Hilfe beim Lernen. Ich wollte auf eine Sache hinweisen, die mich immer gestört hat: Bei den Karten, die Schemata abfragen werden ja meist die Punkte (1., 2., ...) angezeigt und nur die Antworten verdeckt. Das hat bei mir leider immer dazu geführt, dass ich die Schemata wusste, wenn ich die Karte gemacht habe und gesehen habe wie viele Punkte es sein sollen, wenn ich aber ohne die Info versucht habe mich an das Schema zu erinnern war es regelmäßig schwierig und ich habe gelegentlich einzelne Punkte vergessen. Für mich wäre es daher sinnvoller auch die Punkte zu verdecken sodass man auf alles selbst kommen muss.

    Vielleicht lernen die meisten anderen ja so wie es ist besser, aber vielleicht geht es ja anderen ähnlich wie mir.

    Außerdem habe ich nie so richtig den Sinn hinter den Merkwörtern verstanden, für mich war es immer komplizierter mir diese zu merken als das eigentliche Schema.

    Aber ansonsten, wie gesagt, super Karten und toller Lerneffekt!

    Danke für deine Arbeit und alles Gute!

  • #225

    Enrik (Sonntag, 14 April 2024 12:47)

    Lieber Thomas,

    herzlichen Dank für die Arbeit, die in deinen fantastischen Basiskarten stecken.

    Ich habe 2017 mit Jura begonnen und habe mich von Anfang an mit mäßigem Erfolg von Klausur zu Klausur gehangelt. Ich wusste nicht wie man effizient lernt und ich habe meist nur stumpf Lehrbücher gelesen oder Zusammenfassungen geschrieben. Ich bin zwar immer irgendwie durchgekommen, hatte aber nie gute Noten. Außerdem habe ich viele Vorlesungen "geschwänzt" und bin somit mit großen Lücken in die Examensvorbereitung gestartet.

    Glücklicherweise bin ich bereits am Anfang der Vorbereitung auf Anki und deine Basiskarten gestoßen. Ich habe deshalb auf ein kommerzielles Rep verzichtet und mich im Endeffekt NUR mit deinen Karten und einigen wenigen Übungsklausuren (vllt. 5 Stück) des Uni-Reps vorbereitet.
    Da ich dachte, dass es sicherlich nicht ausreicht, nur mit den Basiskarten gelernt zu haben, bin ich mit niedrigen Erwartungen in den Freiversuch gegangen. Im Endeffekt lief es aber erstaunlich gut. Ich habe viele Probleme erkennen oder mit herleiten können.
    Mein Ergebnis war am Ende echt in Ordnung. Zwar nicht so beeindruckend, wie bei vielen anderen hier, aber es ist erstaunlich, dass es (bei mir) ausgereicht hat, nur mit den Basiskarten zu lernen, um das Examen zu bestehen. Wenn ich mehr Zeit für Übungsklausuren gehabt hätte, bin ich mir sicher, dass ein Prädikat absolut möglich gewesen wäre.

    Ich kann jedem (und insb. Leuten mit größeren Lücken) die Basiskarten empfehlen. Sei es von Beginn des Studium oder erst in der Examensvorbereitung. Man kann sich so einfach darauf verlassen alle wichtigen Basics zu lernen und Anki verhindert, dass man diese wieder vergisst.

    Vielen Dank nochmal, Thomas!

  • #224

    Natalia (Freitag, 12 April 2024 15:47)

    Hallo! Nachdem ich nun die 1. juristische Prüfung erfolgreich absolviert habe, möchte ich auch ein paar Worte zu den Basiskarten sagen.

    Im Oktober 2022 habe ich mit der Examensvorbereitung, zuerst vor allem mit dem Unirep, angefangen. Im November habe ich dann nach einer Recherche Anki und die Basiskarten entdeckt und gleich das Gesamtpaket gekauft. Der Kauf dürfte vor dem Hintegrund des Preises zwar riskant sein, im Vergleich zu den Kosten für ein kommerzielles Rep, wogegen ich mich entschieden habe, waren die Basiskarten aber meiner Meinung nach gar nicht so teuer. Heute kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, dass ich mich gerade so entschieden habe.

    Bis dahin fiel mir das Studium schwer: die Klausuren habe ich zwar immer bestanden, aber nur knapp, das Schwerpunktstudium in einem Grundlagenfach, das mir wirklich Spaß machte, war vorbei und ich musste mit der Wiederholung des (aus der damaligen Perspektive) immens großen und unüberschaubaren Examenstoffes beginnen. Ich dachte, ich könne das Examen nie bestehen. Während des Studiums habe ich verschiedene Lerntechniken ausprobiert, habe aber keine passende gefunden, was sehr frustrierend war. Also habe ich die Basiskarten gekauft. Und an dieser Stelle hat sich das für mich komplett verändert.

    Ich habe systematisch, jeden Tag die Basiskarten gelernt und wiederholt, und endlich habe ich es verstanden! Vor allem im Zivilrecht, wovor ich immer Angst hatte, haben sich für mich sehr viele Sachen erschlossen. Aber auch in den anderen Fächern konnte ich die Definitionen und Schemata verfestigen, vor allem aber: die Systematik und die Zusammenhänge verstehen und neue Probleme selbstbewusst behandeln.
    Leider wird im Jurastudium viel Detailwissen vermittelt; die Reduzierung des Stoffes auf das Wichtigste hat es mir endlich ermöglicht, den Überblick zu bekommen. Das hätte ich nie ohne Basiskarten gehabt! Hätte ich Anki und die Basiskarten früher entdeckt, konnte mein gesamtes Studium auch ganz anders (=besser) aussehen. Zum Glück bin ich aber darauf noch im letzten Moment, ganz früh in der Examensvorbereitung gestoßen.

    Parallel dazu habe ich auch das Unirep besucht, wenn ich das aber vergleiche, habe ich vielmehr aus den Basiskarten gelernt. Vor allem spaced repetition ist, da die Examensvorbereitung regelmäßig (über) ein Jahr dauert, super wichtig, und das geht mit Anki besonders gut. Das Wissen bleibt einfach im Langzeitgedächtnis. Der Lerneffekt ist einfach nicht zu vergleichen. Die Community, die Verbesserungsvorschläge, die Updates sind toll.

    Im Sommer, nach etwa 7-8 Monaten, war ich mit dem Erlernen von neuen Karten fertig geworden. Im Herbst, nach einem Jahr der Examensvorbereitung, habe ich dann ganz entspannt die Klausuren geschrieben. Vor der mündlichen Prüfung habe ich noch unter anderem alle Karteikarten am Stück wiederholt. Das hat vielleicht 2-3 Wochen gedauert. Obwohl die Karten so kurz sind, habe ich an dieser Stelle gemerkt, dass da wirklich alles drin ist, was man braucht. Im Ergebnis habe ich dann, sogar mit einem erfreulichem Ergebnis, das paradoxerweise viel besser ist, als sonst meine Noten aus dem Grund- und dem Hauptstudium, das Staatsexamen abgeschlossen. Wenn jemand mir das am Anfang meiner Examensvorbereitung erzählen würde, würde ich ihn nicht glauben.

    An Thomas: Herzlichen Dank für deine Arbeit! Die Basiskarten waren vermutlich die beste Investition meines Lebens. Die Tatsache, dass ich überhaupt bestanden habe, ist zu einem Großteil ihnen geschuldet. Ich kann die Basiskarten nur weiterempfehlen. Ich kaufe gleich die Stapel fürs Referendariat. :)