Wie lernt es sich mit den Basiskarten?


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Das will ich von euch wissen! Wer bereits einen Stapel gekauft und damit gearbeitet hat, ist herzlich eingeladen, hier seine Erfahrungen damit zu schildern.

 

Pro-Tip: Ihr berichtet auch noch, um welchen Stapel es geht. 😀

 

An dieser Stelle sei noch auf das Interview mit Ole Stegelmann verwiesen, der für sein Examen auch mit den Basiskarten gelernt und (überaus erfolgreich!) abgeschlossen hat. Ebenso lesenswert: Meine Interviews mit Christoph und Jonas.

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Kommentare: 35
  • #1

    R. (Freitag, 27 April 2018 15:45)

    Hallo Thomas,

    seit ca. 6 Wochen lerne ich mit Anki und deinen Karten. Zunächst nur Strafrecht, als Vorbereitung für die große Übung.
    Ich bin begeistert!
    Auch über den super Service bin ich begeistert, denn eine Mail von mir hast du binnen kürzester Zeit beantwortet und konntest mir mit meinem Anliegen weiterhelfen.
    Das Update mit den Skripten ist genial. Ich war schon dabei mir die Merkworte (mit die größte Errungenschaft!!) selber abzutippen, um die auch außerhalb von anki mal anschauen zu können.

    Ich frage mich nur, wie aktuell deine Karten gehalten werden. Wie schnell werden Gesetzesänderungen und aktuelle Rspr. mit in die Karten aufgenommen? Da ich bisher "nur" für Strafrecht und auch "nur" für die große Übung lerne, kommt es da noch nicht so darauf an. Zumal es sich ja um Basiskarten handelt und ich mein Wissen mit den Details selber füttern muss.

    Aber genau für diese Basis sind die Karten der Wahnsinn. Bis vor 6 Wochen hatte ich mich noch nie intensiv mit den Vermögensdelikten beschäftigt und konnte durch den Überblick, den mir deine Karten gebracht haben, die Klausur in der großen Übung gut mitschreiben. Das wird kein mega Ergebnis geworden sein, aber allein, dass mir zu allem was einfällt und ich das Gefühl habe, zu allem schon mal was gehört zu haben, gibt große Sicherheit. In den AGs fällt mir auf jeden Fall auf, dass ich sehr gut mitarbeiten kann, weil ich durch diesen Grundüberblick einfach immer eine Idee habe und an das Grundwissen gut neues Wissen anknüpfen kann.

    Über die 80 € für das Gesamtpaket Strafrecht musste ich erst ein bisschen Nachdenken. Schließlich vertraue ich quasi irgendwem, dass der schon anständige Karten gemacht hat. Bevor ich mir die Karten gekauft habe, habe ich erst selber versucht, Karten zu erstellen. Aber abgesehen davon, dass es sehr zeitaufwendig ist und es bei mir an Zeit immer mangelt, wusste ich gar nicht so recht, wie ich die Karten vernünftig gestalten soll. Deine sind so gut gemacht, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall stimmt. Nur bleibt immer noch im Hinterkopf, ob das denn alles so richtig und aktuell ist, was da so steht.

    Also, was ich sagen will: ich liebe anki und ich liebe deine Karten und mir helfen sie im Moment richtig gut weiter. Da ich sie schon früh im Studium für mich entdeckt habe, kann ich damit experimentieren und von der Entdeckung nur profitieren. Danke, danke, danke!!

    Wann kommen neue Rechtsgebiete? Staatsorga und Sachenrecht würden mir gerade gut weiterhelfen. Wenn ich alle Strafrechtstapel soweit durchhabe, dass die fälligen Karten sich auf einen größeren Zeitraum erstrecken, möchte ich gleich mit den Grundlagen in Öff. und Zivilrecht weitermachen.

    Viele Liebe Grüße

  • #2

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 27 April 2018 16:14)

    Liebe R,

    vielen Dank für deine Rückmeldung! Schön, dass dir die Basiskarten helfen. So soll es sein! Zu deinen Fragen:

    Ich bemühe mich darum, Gesetzesänderungen innerhalb von ein paar Monaten umzusetzen, aber ich muss sagen, dass das überwiegend ein theoretisches Problem darstellt, einfach weil sich an den Basics, um die es bei den Basiskarten ja gerade geht, nur selten etwas ändert. Das letzte StPO-Update war z. B. durchaus umfangreich, aber selbst davon waren nur ganz wenige Karten aus meinem Strafprozessrecht-Stapel betroffen, ich glaube, es waren keine 10.

    Bis ich zum Staatsorganisationsrecht komme wird es noch etwas dauern, weil ich zuerst Zivilrecht komplett fertig machen möchte. In ein paar Tagen erscheint Vertragsrecht, dann will ich Bereicherungsrecht, GoA etc. veröffentlichen und mich anschließend um Sachenrecht und die Nebengebiete kümmern.

    Viele Grüße und frohes Lernen!

    Thomas

  • #3

    Benjamin (Montag, 30 April 2018 15:44)

    Hallo Thomas, ich finde deine Basiskarten absolut spitze!
    Als Verbesserung bzw. als Erweiterung hatte ich die Idee, dass du unter den Zusatzinformationen der Karten den zu lernenden Inhalt auch erklärst ( Wie ein Lehrbuch, nur auf den Punkt gebracht, um was es geht) . Das bedeutet natürlich eine Menge Arbeit für dich, wäre aber absolut mega. Besonders wichtig ist mir die Einordnung des einzelnen Sachverhalts in dem Rechtsgebiet. (Was habe ich davon und wo ist das wichtig?)

    Liebe Grüße

    Benjamin

  • #4

    Jonatan B (Donnerstag, 10 Mai 2018 11:05)

    Ich lerne jetzt schon seit dem 1. Semester mit Anki. Dabei gefällt mir vor allem die Effizienz, da man mit vergleichsweise wenig Aufwand viel erreicht.
    Gerade morgens mit ein oder zwei Kaffee bewaffnet ist es ein gelungener Start in den Tag.
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Gesamtpaket und bin froh, dass ich es trotz des Preises gekauft habe.

    mfg

  • #5

    Luisa (Donnerstag, 24 Mai 2018 12:06)

    Wer Probleme mit dem Auswendiglernen hat oder das Gefühl nicht mag ständig das gleiche wahllos zu wiederholen, sollte sich unbedingt mit Anki und den Basiskarten beschäftigen. Die fertigen Karten sparen Unmengen an Zeit und das abrufbare Wissen durch das Lernprinzip wächst stetig. Absolut gut verständlich und empfehlenswert, ich wünschte es hätte die Karten schon vor der Examensvorbereitung gegeben. Hoffentlich folgen zeitnahe weitere Rechtsgebiete!!

  • #6

    Luisa (Donnerstag, 24 Mai 2018 12:11)

    P.S. Auf keinen Fall abschrecken lassen von dem altbackenen Anki Design (lohnt sich! Und so schwer ist das Programm dann eigentlich auch wieder nicht) Thomas bemüht sich schnellstmöglich zu helfen, auch bei jeder noch so banalen Frage zu einer Karte :-)

  • #7

    Jay (Freitag, 29 Juni 2018 19:56)

    Auch ich habe mich für den Weg des "Examens ohne Rep" entschieden und werde in Kürze mit der "richtigen" Examensvorbereitung beginnen. Bis jetzt habe ich nur die Probekarten durchgespielt, bin aber absolut begeistert (sofort blieben Dinge hängen, die ich längst wieder vergessen hatte oder die mir nie ganz klar waren) und werde mir wohl, sobald es denn soweit ist, das Paket zulegen. Ich weiß selbst, dass die Arbeit mit Karteikarten sehr effektiv ist, aber der Sprung auf die digitale Ebene mit einem sinnvollen Lernalgorithmus macht das Ganze noch viel besser.
    Ich kann jedem empfehlen, sich das Ganze mindestens mal anzuschauen.

  • #8

    Ricarda (Dienstag, 03 Juli 2018 14:14)

    Mit Anki arbeite ich schon seit Jahren, ich setze Spaced Repitition vor allem für Fremdsprachen ein. Daher weiß ich, dass die Arbeit mit den Karten sehr effektiv ist. Dass und wie ich sie allerdings für Jura einsetzen könnte, war mir gar nicht so recht bewusst, merkwürdigerweise... Jetzt, wo ich Thomas' Karten habe, bin ich begeistert. Nicht nur von die Sorgfalt, mit der er die Inhalte erarbeitet hat, sondern auch vom KnowHow, das hinter der Wissensvermittlung selbst steckt. Ich habe viel dazu gelernt, auch, was die Kartenerstellung angeht, und kann das alles nun auch in anderen Wissensgebieten einsetzen. Ich kann allen, die sich wie ich auf Klausuren vorbereiten, nur empfehlen, das speziell mithilfe dieser Karten und Thomas' Arbeitsweise (in der "Lernapotheke" kurz und knapp dargestellt) generell zu tun.

  • #9

    Lena (Montag, 09 Juli 2018 10:18)

    Jura lernen mit Anki und insbesondere mit den Basiskarten von Thomas hat mir in meiner Examensvorbereitung extrem geholfen, indem Lernen ganz einfach effizient gemacht wird. Nach 1-2 Stunden Anki am Tag habe ich das Gefühl, wirklich einen Lernfortschritt gemacht zu haben, was beim einfachen Durcharbeiten von Skripten oder Fällen nicht immer der Fall ist. Und das wichtigste, es bleibt hängen.
    Die Karten von Thomas helfen, die Menge an Stoff, gerade in der Examensvorbereitung, zu bewältigen. Damit kann eine eigenständige Vorbereitung sehr gut gelingen. Danke!

  • #10

    V (Montag, 23 Juli 2018 11:35)

    Ich möchte mich bei Thomas für seine Arbeit herzlich bedanken; Mein Hauptproblem ist es, dass ich eine riesige Motivation habe, was neues zu lernen (kann tagelang mich mit Jura beschäftigen, aber schließlich habe ich festgestellt, dass das Verstehen und Lesen nicht alles ist); dazu bin aber so sehr chaotisch, dass es zu einer Depression führt; Genau ist es im Fall Jura passiert, bin in 4 Semester bereit, im Dritten haben ich aber die Kurve mit Unmengen am Lernstoff nicht gekriegt, sodass das Semester total schlecht ausgefallen ist (und ich habe keine Rakete beim Tetris im Laufe der Vorlesungen fliegen lassen), auch in diesem 4. Semester weiß ich es nicht, wie es mit Klausuren gelaufen ist, oder noch laufen wird; also im Endeffekt muss Ich vieles aufs neue machen; habe aber eine Vorgehensweise gefunden, die ich die ganzen 4 Semester gesucht habe, also einen klaren Vorgehensplann, wie man ans Examen drankommen sollte, Danke dir insbesondere für die Lernapotheke, habe gestern Abend gelesen und gelacht, insbesondere was die Studienkollegen angeht, die noch im 4 Semester es nicht gerafft haben, dass Sie in den Vorlesungen kein Examensniveau vermittelt bekommen werden: die kommen tatsächlich jedes Mal zu mir, und erzählen, was eigentlich in der Klausur dran kommen könnte, laut Professoren. Ich saß aber schon immer in der BIB, aber ohne Plan, jetzt wird es sich alles ändern, Dank dir.

    P.S - Auch deine "Tomatentechnik" funktioniert hervorragend, habe es festgestellt, dass das Lernen in solchen Abständen auch mehr Spaß macht, habe jetzt aber meine 5 minütige Pause sehr weit überschritten, in dem ich dir dieses Kommentar geschrieben hatte; Aber es hat sich auch gelohnt.

  • #11

    Fabi (Montag, 27 August 2018 11:36)

    Lieber Thomas,

    das Lernen mit deinen Karten macht ziemlich viel Spaß (Gesamtpaket)!
    Die dadurch gewonnene Lernkontrolle lässt sich mMn mit keinem anderen Medium ohne weiteres genauso effektiv wie mit Anki erreichen. Wiederholungen sind essentiell für eine erfolgreiche Examensvorbereitung. Und genau das wird mit diesem Projekt umgesetzt. Deshalb bin ich glücklich, dass ich (wenn auch etwas spät), darauf aufmerksam wurde.
    Zum Preis lässt sich zwar anführen, dass dieser in der Summe auf den ersten Blick etwas "happig" erscheinen mag. Wenn man jedoch selber Erfahrungen mit dem Erstellen von Karteikarten gemacht hat, wird schnell klar, dass es viel Mühe und vor allem Zeit kostet, das notwendige Wissen so, wie es bei den Basiskarten gemacht wurde, darzustellen.
    Beim Erstellen eigener Karten läuft man zudem Gefahr, zu viel aufzuschreiben, sodass man bei konsequenter Wiederholungsrate mit Stoff überlastet wird. Aus diesen Gründen halte ich auch den Preis für absolut angemessen (Skripte kosten ganz nebenbei auch nicht wesentlich mehr oder weniger).
    Im Ergebnis ein überaus gelungenes Projekt!

  • #12

    G. (Dienstag, 28 August 2018 12:27)

    Ich benutze die Basiskarten sowie Anki seit Beginn des Studiums und habe soeben meine Zwischenprüfung in allen drei Teilfächern innerhalb von zwei Semestern erfolgreich bestanden.

    Nicht nur dass es mir den Einstieg in das Jurastudium ungemein vereinfacht hat, bin ich der festen Überzeugung die Eckpfeiler des Studiums durch Anki gelegt zu haben. Immer wieder auftretende Standardprobleme die ich bereits durch Anki gelernt habe, lassen sich auf leichtester Weise lösen.

    Betracht man den gesamten Examensstoff ist es unfassbar effektiv möglichst früh mit Anki zu beginnen, da alles im Studium vermittelte relevant für das Examen ist. Dies überträgt man einfach nach den Veranstaltungen der Uni auf Anki und kombiniert diese mit den fertigen Basiskarten. Eine derart kompakte, einprägsame Vermittlung und Wiederholung von Stoff ist meines Erachtens nirgendwo vergleichbar zu finden.

    Dagegen kann jedes Hemmer/Alpmann Skript einpacken. Sehr zu empfehlen und der Dank geht an Thomas!

  • #13

    Thomas (Samstag, 08 September 2018 18:03)

    Super Karten! Auch für das Studium an der FHÖV geeignet :)

  • #14

    K (Mittwoch, 03 Oktober 2018 18:15)

    Ich finde die Basiskarten von Thomas genial! Sie sind perfekt dazu geeignet, das eigene Grundlagenwissen und -verständnis weiterzubringen. Gut ist insbesondere, dass die Fragen auch als pdf-Dokument zur Verfügung gestellt werden. Bevor ein Thema im Examenskurs besprochen wird oder ich hierzu Fälle lösen will, greife ich zu diesen Basiskarten-Skripten und komme in relativ kurzer Zeit an den wichtigsten Grundlagen des jeweiligen Rechtsgebietes vorbei. Im Nachgang kann ich - von der Verwendung mittels anki einmal abgesehen - ein ganzes Rechtsgebiet anhand des Skriptes bzw. der Fragen wiederholen. Somit fällt mir persönlich das Wiederholen leichter: ich muss mich nicht durch verschiedene Bücher quälen sondern kann die Basics ganz einfach gebündelt nachsehen. Fazit: Die Fragen sind gut strukturiert, fragen die richtige Menge an Stoff ab und verhelfen nicht nur zu mehr Wissen sondern auch zu mehr Verständnis und zu einer besseren Herangehensweise. Der besondere Mehrwert liegt für mich auch in den pdf-Skripten.
    Wenn ihr sowieso hier seid und Karten kauft, dann empfehle ich auch gleich die Investition in die "Lernapotheke". Egal wie weit ihr seid oder für wie gut ihr eure Lerntechnik haltet: Bleibt immer kritisch und seid offen für Verbesserungen. Thomas gibt in der "Lernapotheke" gute Tipps an die Hand.

  • #15

    Celina (Montag, 08 Oktober 2018)

    Hi Thomas,

    ich finde die Karten auch einwandfrei und schwärme regelmäßig davon. Allein der Preis für ZPO finde ich, ist zu hoch. Nach der Preisanpassung (alle Pakete 20€) habe ich (dennoch) immer weiter eingekauft, obgleich auch Pakete mit "nur" 120 Karten dabei waren (zB HGB), wohlwissend, dass es auch welche mit über 500 Karten für den gleichen Preis gibt und sich das so für mich gut einpendelt. Dass nun ZPO 40€ kostet finde ich ein bisschen viel für mich - nicht, dass ich deine Arbeit nicht fair entlohnen wollen würde... Jetzt kauf ich mir erstmal Sachenrecht... LG Celina

  • #16

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 13 Oktober 2018 16:43)

    Hey Celina, das freut mich zu hören; danke für dein Feedback! Ja, ich seh ein, dass die Preisgestaltung bei ZPO irgendwie widersprüchlich ist.

    Generell zum Punkt "nur 120 Karten pro Rechtsgebiet": Da würde ich sagen, dass es auf die Anzahl der Karten eigentlich nicht ankommt, solange a) alles wichtige drin ist und b) die Karten gut formuliert sind. Wenn man Skripten kauft, bezahlt man ja auch für jedes Rechtsgebiet den gleichen Preis, egal wie viel Seiten das einzelne Skript hat. (Und seien wir ehrlich, wer von uns ärgert sich, wenn es mal weniger sind? :-D )

    Liebe Grüße

    Thomas

    P.S.: Die Idee, sämtliche Paragraphen so zu verlinken, dass sie anklickbar sind und einen zum Wortlaut der Norm führen, kam übrigens von Celina. Das war wirklich ein klasse Einfall!

  • #17

    Marli (Mittwoch, 02 Januar 2019 11:43)

    Hallo,

    ich lerne seit einigen Monaten mit anki. Aber eher so als Unterstützung nebenbei. Ich finde die Karten großartig und verfolge alles, was du hier so an Tipps gibst.
    Ich frage mich nur, wie man mit der Masse an Karten für die Examensvorbereitung zurecht kommen soll. Ich lerne gerade während des Studiums damit und habe die Hoffnung bis zur richtigen Examensvorbereitung alle Karten mal durchzuhaben. Aber wenn ich 100 neue Karten in der Woche schaffe, dann find ich das schon ganz anständig. Nach 2 Stunden anki muss ich mich einfach einem anderen Lernformat widmen, sonst ist das nicht mehr effizient. Wenn ich das hochrechne, inkl. Urlaub und Krankheit, dann ist es doch fast unmöglich all deine Karten innerhalb eines Jahres zu lernen, wenn man auch noch Fälle und Klausuren machen will etc.
    Es hört sich hier manchmal so an, als müsste man einfach nur schnell mal die Karten lernen, aber wie zeitintensiv das ist, wird nicht immer ganz deutlich in den Beiträgen hier.

  • #18

    Theo (Freitag, 04 Januar 2019 10:58)

    Gibt es schon das Klausurtechnik Deck?
    Und wo kann man erfahren wann welches Rechtsgebiet kommen wird?

  • #19

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 10 Januar 2019 15:09)

    Hi! Bitte entschuldigt die späte Antwort.


    Marli,

    danke für dein Feedback! 20 neue Karten pro Werktag sind auf jeden Fall nicht verkehrt. Vor allem, wenn du auf diese Weise schon vor (!) der richtigen Examensvorbereitung alle Rechtsgebiete einmal durchgearbeitet hast (und natürlich kontinuierlich wiederholst), ist das echt gut. Du verfügst dann über eine hervorragende Ausgangsposition, um in die eigentliche Examensvorbereitung zu starten und kannst dich ganz darauf konzentrieren, Probleme zu vertiefen und Klausuren zu schreiben.

    Wenn man sofort in die Examensvorbereitung startet, ohne eine solche Vorbereitungsphase einzulegen, sollten allerdings auch 25 oder 30 neue Karten pro Tag an (regelmäßig) 6 Tagen die Woche durchaus drin sein. (Sind ja nur 3 mal 10 neue Karten am Tag, das geht doch.) Das sind dann (bei 30 pro Tag) 180 neue Karten pro Woche. Da es bisher insgesamt erst 4644 Basiskarten gibt, wäre man damit nach ca. 26 Wochen durch.

    Keine Frage, das ist aufwendig und anstrengend, aber dafür hast du auch die Garantie, dass die wichtigsten Infos wirklich sitzen. Und Examen machst du ja nur einmal im Leben! (Oder zweimal, um genau zu sein – aber es geht vorbei!) :-)

    Um solche Rechnungen zu vereinfachen, habe ich hier mal einen Karten-Rechner erstellt: basiskarten.de/karten-rechner


    Theo,

    nein, leider noch nicht. Das Klausurtechnik-Deck habe ich im Augenblick rausgenommen, um es nochmal zu überarbeiten. Die Tipps stammen aber überwiegend aus den Aufsätzen, die ich in der Lernapotheke empfehle. Die kann ich jedem ans Herz legen.

    Als nächstes kommt Immobiliarsachenrecht (wahrscheinlich Ende nächster Woche) und dann Erbrecht, Familienrecht und Arbeitsrecht. Woran ich gerade arbeite, siehst du auch auf der Hauptseite, wenn du dort ganz nach unten scrollst.


    Viele Grüße!

  • #20

    Max (Samstag, 23 März 2019 12:47)

    Lieber Thomas,

    hast du eine Buch- oder Artikelempfehlung bezüglich des Klausurenschreibens? Bzw. hast du im Allgemeinen Ratschläge diesbezüglich?

    Ich lerne seit einem Jahr u.a. mit deinen Anki-Vorlagen. (Insgesamt kann ich deine Karteikarten nur jedem Empfehlen, weil du gerade die Basics eines jeden Rechtsgebiets sehr gut zusammengefasst hast.) Habe die Karteikarten ergänzt mit Problemen aus dem Klausurenkurs und lese jetzt zusätzlich Lehrbücher um mein Wissen zu vertiefen.

    Davon abgesehen mittlerweile mehr als 50 Probeklausuren mitgeschrieben und nachgearbeitet. Trotzdem (und hier liegt der Grund meines Anliegens) sind zweistellige Klausuren eher die Ausnahme.

    Was kannst du empfehlen, um dem Ganzen einen letzten Feinschliff zu geben?

    Liebe Grüße,
    Max

  • #21

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 25 März 2019 07:44)

    Lieber Max,

    das klingt doch schon sehr gut - Glückwunsch und weiter so!

    Da ich gerade unterwegs bin, ganz kurz:
    1. Mach unbedingt weiter mit den Lehrbüchern. Wenn du noch mehr Probleme und Streitstände beherrschst, sollte das einen positiven Effekt in deinen Klausuren haben.
    2. Arbeite jede Klausur intensiv nach, um zu sehen, wo deine individuellen Schwächen liegen.
    3. Schau dir generell bzgl. Klausuren die 3 Aufsätze an, die ich in der Lernapotheke vorgestellt habe, und zusätzlich die "Allgemeinen Hinweise der Marburger Strafrechtslehrer zur Fallbearbeitung", die im Augenblick hier zu finden sind: https://docplayer.org/48542554-Allgemeine-hinweise-der-marburger-strafrechtslehrer-zur-fallbearbeitung.html

    Ansonsten lass dich nicht verunsichern, wenn eine Übungsklausur mal daneben liegt, das war bei mir auch so und muss nichts für das Examen heißen. Wichtig ist nur, dass der generelle Trend der Noten im Klausurenkurs nach oben zeigt - oder zumindest nicht nach unten. ;-)

    Viele Grüße
    Thomas

  • #22

    Chris (Dienstag, 26 März 2019 17:17)

    Hallo Thomas,

    eignen sich deine Karten auch für das zweite Examen? Ich hatte überlegt zumindest für die prozessualen Gesichtspunkte (Zivil, Straf, ÖR) und die Zwangsvollstreckung deine Decks zu holen.
    Sind in den jeweiligen Decks dann auch zu klassischen Aufbauprobleme (z.B. Urteil mit Aufrechnung, Widerklage etc) dargestellt?

    Beste Grüße

  • #23

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 28 März 2019)

    Hallo Chris,

    da ich in den letzten Tagen mehrere E-Mails zu dieser Frage erhalten habe, habe ich mich dem Thema in einem Blog-Beitrag angenommen: basiskarten.de/zweites-staatsexamen

    Viele Grüße

    Thomas

  • #24

    Jona (Donnerstag, 11 April 2019 12:19)

    Guten Tag,

    ich habe das Gesamtpaket vor ca. 1 Jahr bestellt. Durchgekommen bin ich nach ungefähr 10 Monaten (wobei mein Fokus nicht darin bestand, möglichst schnell alle Decks aufzuarbeiten).
    Seitdem lerne ich damit fast jeden Tag.

    Nach der Statistik (von Anki) habe ich im letzten Jahr insgesamt 72% der Tage gelernt.

    Im letzten Monat sogar 100 % der Tage.
    Ein neues Deck habe ich meistens in 1-3 Tagen aufgearbeitet. (Handelsrecht zb. 1 Tag; Vrecht aber bestimmt 5 Tage)
    (die 20-Karten-Regelung klappt bestimmt gut, aber damit kann ich nichts anfangen).

    Grundsätzlich mache ich alle Decks jeden Tag. (Nebenbei Kompliment für das Erbrecht Deck. Das war wirklich nochmal extra gut)

    Das dauert dann so ungefähr 45-60 min. (Ich gehe davon aus, dass die Zeit noch auf 25-40 min runtergeht, wenn ich bei bestimmten Decks (deren Aufarbeitung noch nicht so lang her ist) mehr Übung kriege und damit einhergehend ein höheres durchschnittliches Intervall erreiche.


    Der wichtigste Aspekt beim Lernen mit Anki ist, glaube ich, die Regelmäßigkeit. 40-60 Minuten pro Tag sind wirklich in Ordnung und machen sogar Spaß.

    LG

  • #25

    Lara (Mittwoch, 17 April 2019 13:59)

    Hallo Thomas,
    wie steht es um die noch fehlenden zivilrechtlichen Nebenfächer wie Arbeitsrecht und Familienrecht? Deine Ankündigung, was als nächstes kommen soll, ist nicht mehr ganz aktuell und ich warte schon sehnsüchtig auf Nachschub :-)
    Danke für deine Mühe!

    und dann noch eine Frage an Jona: wie schaffst du es, so schnell mit den Karten durchzukommen? wenn ich mich richtig konzentriere und wirklich nur die Karten als "gut" markiere, die ich vollständig konnte, komme ich immer mindestens auf 2 stunden, tendenziell mehr, pro Tag...

  • #26

    Jona (Samstag, 20 April 2019 09:45)

    Hey Lara,

    bei mir kommen pro Tag in etwa 80-100 Karten. (Heute zum Beispiel 85).
    Die mache ich dann meistens morgens. Eine besondere Taktik habe ich aber nicht wirklich.


  • #27

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 20 April 2019 17:07)

    Hallo Lara! Die Ankündigung ist schon noch aktuell, da ich immer noch dabei bin, die Decks zu überarbeiten - und ein bisschen Urlaub mache. :-) Danach kommt Familienrecht! LG Thomas

  • #28

    Sergej (Mittwoch, 24 April 2019 13:53)

    @jona/lara
    Ich brauche auch jeden Tag mind. zwei Stunden, eher mehr.
    45-60 Minuten bzw. sogar weniger wäre für meinen Fall eher utopisch...

    Hat jemand Tipps zum erstellen von Anki-Karteikarten für das Staatsorganisationsrecht ?
    Falls jemand schon welche erstellt hat, an welchem Lehrbuch/Skript habt ihr euch orientiert?
    LG

  • #29

    Torben (Montag, 22 Juli 2019 14:15)

    Hey!

    Ich lerne inzwischen ein Dreivierteljahr mit den Karteikarten. Die Karten sind sehr fall- und praxisbezogen und eignen sich auch zur Wiederholung auf die mündliche Prüfung. Insbesondere registriere ich bei der Fallbearbeitung, dass sich mein systematisches Verständnis deutlich verbessert hat. Wenn man ein Jahr zur Prüfungsvorbereitung anberaumt, sind 30-40 neue Karten täglich realistisch.
    Die Wiederholung sollte immer vor dem Erlernen neuer Karten priorisiert werden. Ich habe es zuweilen schleifen gelassen und das demotiviert sehr, wenn sich die Zahl der Wiederholungen zu sehr erhöht hat. Wiederholt man stetig, sind es zumeist selten mehr als 150-200 zu wiederholende Karten, die ich maximal in 1 1/2 Stunden wiederhole. So lässt sich beispielsweise ein Lerntag sehr gut starten, weil es ein gutes Gefühl gibt, die Karten bereits abgehakt zu haben. Zudem kann man über ein Anki-Profil die Karteikarten mit dem Laptop oder Handy synchronisieren und ist sehr mobil und flexibel, weil man keine Unterlagen benötigt. Des Weiteren ist der Service echt gut. Der Austausch mit Thomas ist sehr persönlich und die Aktualisierungen der jeweiligen Decks sind kostenlos inbegriffen.

    Die folgenden Anmerkungen sind einige Probleme, die mir widerfahren sind.
    Ich würde euch aus eigener Erfahrung raten, hierauf zu achten.

    1. Wiederholt wirklich an mindestens fünf Tagen der Woche die Karteikarten. Ansonsten summieren sich die Karten und der Lernkurveneffekt wird verfälscht. Ich habe das teilweise schleifen lassen und mich im Nachhinein sehr darüber geärgert. Am besten ist es wirklich, an allen sieben Tagen zu lernen/zu wiederholen. Am Wochenende könnte man beispielsweise nur wiederholen, sodass allenfalls 1-1 ½ Stunden beansprucht werden

    Die folgenden Probleme ergeben sich wirklich erst, wenn ihr schon eine Vielzahl an Karteikarten gelernt habt.

    2. Wenn ihr Definitionen lernt, indem ihr einen Satz vervollständigt, insbesondere im Strafrecht, solltet ihr den Satz immer als Ganzes vor-/durchlesen und verinnerlichen. Wenn man schnell wiederholt, weil die Definitionen gut sitzen, gerät man in Gefahr, den abgefragten Satz dem eigentlichen Ausgang nicht mehr zuordnen zu können.

    3. Zudem solltet ihr immer die Frage oder den Ausgangsfall durchlesen. Auch hierbei habe ich mich manchmal verleiten lassen, nur die Antwort wiederzugeben. Nach einiger Zeit erinnerte ich das Erscheinungsbild der Karteikarte und die dazugehörige Antwort, aber gar nicht mehr die Ausgangsfrage.

  • #30

    John (Mittwoch, 24 Juli 2019 10:11)

    Hi Torben,

    ich lerne genauso lange mit den Karten wie du. Ich frage mich aber, wie es sein kann, dass ich fast täglich mehr als 350 fälligen Karten habe. Klar, habe ich Anki nicht an allen Tagen vorbildlich genutzt. Aber diese hohe Zahl an Karten nimmt immer sehr viel Zeit in Anspruch. Über konkrete Tipps würde ich mich freuen.

    Viele Grüße

  • #31

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 24 Juli 2019 18:13)

    Hi Torben,

    vielen Dank für Dein ausführliches Feedback und die genaue Beobachtung! Beim Lesen habe ich mich darin erinnert, dass der von dir beschriebene Effekt damals auch bei mir aufgetreten ist. Dein Lösungsansatz dafür ist aus meiner Sicht auch genau richtig.

    Dazu vielleicht noch eine Ergänzung, die auch dir, John, helfen könnte, um schneller mit den Karten durchzukommen. Ich zitiere aus der Lernapotheke (Print-Version, S. 25):

    Auch wenn es komisch klingt, probiert mal folgendes aus, wenn ihr nicht in der Bibliothek lernt, sondern allein Zuhause seid: Murmelt euch die Frage, mit der ihr euch gerade beschäftigt, schnell vor und versucht, sofort die Antwort zu geben. Ich weiß nicht, wieso, aber ich konnte mit dieser Technik in 25 min (einer Pomodoro-Einheit, dazu später) teilweise bis zu 80 Karteikarten wiederholen, was in etwa 200% meiner normalen Wiederholungsrate entspricht. Vielleicht lag es daran, dass ich dadurch einfach weniger lange nachgedacht habe und seltener abgeschweift bin, aber es hatte einen äußerst positiven Einfluss auf meine Leistung.

    @John: Wie viele Karten fällig werden, hängt natürlich ganz davon ab, wie viele du vorher wie regelmäßig gelernt hast. Da könnte es helfen, eure detaillierten Nutzungsstatistiken zu vergleichen, um weitere Schlüsse zu ziehen.

  • #32

    Berns (Sonntag, 04 August 2019 14:32)

    Hallo Thomas,
    großes Lob zu den Juravorlagen. Ich lerne seit fast 3 Jahren mit ihnen und Anki. Zu 95 % benutze ich Lückentext+, weil sie am flexibelsten ist und alle anderen Vorlagen genauso gut darstellen kann, wenn man weiß, wie man durch >>> und [[ ]] Kontextinformationen verdeckt.

    Die Lernapotheke kann ich jedem nur empfehlen. Sie bietet Tipps, die praktisch, schnell umsetzbar, vielseitig anwendbar sind und nicht, wie manch andere Ratgeber, auf veralteter Wissenschaft beruhen.

    Deine Basiskarten habe ich als Probe ausprobiert und mich dagegen entschieden, sie zu kaufen.
    1. Ich finde, sie fragen Informationen zu grobstückig ab. Empfehlenswert ist es, sich streng an das minimum information principle zu halten. Das Lernen lässt sich damit besser planen, kostet weniger Zeit und v. a. macht es mehr Spaß, weil falsche Antworten dann nicht so frustrieren. https://www.supermemo.com/en/archives1990-2015/articles/20rules
    Die Basiskarten müsste ich also zunächst in kleinere Stücke umwandeln.
    2. Ich denke es hilft dem Verständnis, sich selbst Karten zu erstellen. Erstens hat man Kontext. Zweitens muss man den Stoff strukturieren und in das eigene Wissensnetz einbauen. Drittens gewinnt man durch trial und error immer mehr Erfahrung, welche Formulierungen und Strukturen das Lernen und Erinnern fördern oder hindern.
    3. Die Form der Informationen könnte noch mehr der Fallbearbeitung gleichen, weniger dem "Lehrbuchstil". Schemata (die die Basiskarten auch haben) sind ein Beispiel für an die Fallbearbeitung angepasste Informationen.
    4. Was ich gut finde, ist der "Basis"-Teil in Basiskarten. Es ist mühselig, sich selbst die Grundinformationen aus dem Meer der Lernunterlagen herauszufischen. Hier finde ich auch die Spiraltechnik sehr gut. Ich selbst erwische mich leider zu oft dabei, dass ich zu früh zu detailliert Stoff erarbeite.
    5. Deine Technik, um sich "merkwürdige" Merkhilfen zu bauen, ist genial und vielseitig anwendbar.

    Weitere Tipps an alle:
    Dort, wo die rechtlichen Strukturen nicht einleuchten, macht Bilder, Mindmaps u. ä. aus ihnen.
    Anki-Addons verbessern das Programm, insb. die von https://github.com/glutanimate (z. B. cloze overlapper oder image occlusion enhanced),
    Macht Pausen, aber nicht zu lang.
    Benutzt eine Pomodoro-App

  • #33

    Isa (Dienstag, 06 August 2019 15:55)

    Hey Thomas,

    ich finde deine Basiskarten super!! Bin absolut begeistert und kann sie jedem weiterempfehlen! Vielen Dank und mach bitte bitte weiter so :)

    LG Isa

  • #34

    Torben (Sonntag, 01 September 2019 12:30)

    Ich habe eine Frage zu Anki.

    Ich bin derzeit im Urlaub und lerne auf dem Handy einige Stapel neu. Über „custom study“ habe ich zusätzlich zu meinem Lernpensum neue Kartrn gelernt. Nun werden die Karten aus dem Bereicherungsrecht in dem SchuldrechtAT-Ordner angezeigt (im Bereicherungsrechts-Ordner werden keine mehr angezeigt) und die restlichen Karten aus dem Schuldrecht AT werden nirgendwo angezeigt.

    Hat jemand vielleicht eine Lösung für mein Problem?

    Vielen Dank!

  • #35

    huxley (Mittwoch, 04 September 2019 10:58)

    Hallo Torben,
    die Karten befinden sich also im falschen Stapel. Am einfachsten änderst du das in der Desktopversion.
    Da gehst du in den Kartenbrowser und wählst alle betroffenen Karten. Dann Strg+D. So kannst du die Karten in einen anderen Stepel verschieben.
    Hier ist alles gut erklärt: www.dennisproksch.de/anki