Wie lernt es sich mit den Basiskarten?


Feedback Ohr

Das will ich von euch wissen! Wer bereits einen Stapel gekauft und damit gearbeitet hat, ist herzlich eingeladen, hier seine Erfahrungen damit zu schildern.

 

Pro-Tip: Ihr berichtet auch noch, um welchen Stapel es geht. 😀

 

An dieser Stelle sei noch auf meine Interviews mit Tom, Ole & Co. verwiesen, die für ihr Examen auch mit den Basiskarten gelernt und (überaus erfolgreich!) abgeschlossen haben.

 

Auf dieser Seite bitte keine Fragen allgemein zu Anki. Stellt die stattdessen unter dem jeweils am besten passenden YouTube-Video oder schreibt mir.

Kommentare: 148
  • #148

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 23 September 2022 12:45)

    Hallo Max,

    dazu habe ich mir hier ein paar Gedanken gemacht: https://productivity101.anvil.app/#vorlernen (Der Kurs ist für Basiskarten-Kunden kostenlos.)

    Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass du den jeweiligen Stapel vor Beginn der entsprechenden Lektion im Rep bereits drauf hast. Du nimmst aus dem Unterricht einfach viel mehr mit, wenn du das dort Erläuterte bereits mit bekanntem Wissen verknüpfen kannst. Wenn dann noch Zeit bleibt, schadet es sicher nicht, auch noch weitere Rechtsgebiete vorzulernen, aber das ist aus meiner Sicht sekundär.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #147

    Max (Donnerstag, 22 September 2022)

    Hey,
    ich wollte mal nach eurer (@Thomas auch nach deiner) Meinung fragen: Wenn ich die Basiskarten parallel zum Rep benutzen möchte, empfiehlt es sich eher nur die Stapel zu machen, an denen man auch gerade im Rep ist oder soll man lieber von Anfang mit dem kompletten "Rechtswissenschafts" Stapel lernen?

    VG

  • #146

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 23 August 2022 17:10)

    Hier noch das (bei solchen Ergebnissen wohl obligatorische :-D ) Beweisfoto zum letzten Beitrag: https://thomaskahn.de/basiskarten/media/RR_Zeugnis.png

    Wirklich eine absolute Wahnsinnsleistung – herzlichen Glückwunsch dazu, RR! Und danke für deine wertschätzenden Worte!

  • #145

    RR (Dienstag, 23 August 2022 16:22)

    Hallo Thomas, liebe Community,

    vielen Dank für die Basiskarten. Sowohl darüber als auch über die Jura-Vorlagen kann ich nur Gutes sagen. Ich bin mit den Basiskarten (und eigenen Karten, dazu später mehr) auf 12,9 im Staatsteil gekommen und 13,53 in der Gesamtnote, ein Kollege von mir hat mit der gleichen Vorgehensweise im Staatsteil die 12,46 geschafft.

    Ich habe ein Jahr lang Examensvorbereitung gemacht (September 2020 bis September 2021) und habe mich anfangs (leider) noch nicht getraut, Anki allein zu nutzen, und habe noch versucht, die Materialien auf Papier zusammenzufassen. Da das zeitlich hinten und vorne nicht gepasst hat, habe ich nach 3 Monaten Vorbereitung entschieden, allein mit Anki zu arbeiten. Mein oben genannter Kollege hat mir die Basiskarten empfohlen, die ich mir dann angeschafft habe. Ich habe dann von Januar 2021 bis Juli 2021 durchgängig Anki gemacht. Zuerst habe ich die Basiskarten durchgearbeitet und habe danach nochmal so viele Karteikarten ergänzt aus Lehrbüchern, Fällen aus der Lerngruppe und Aufschrieben aus dem Studium.

    Die Basiskarten haben dabei eine sehr fundierte Grundlage geliefert. Ich war sehr überrascht von der inhaltlichen Qualität der Karten, gerade im Vergleich zu teureren Materialien der kommerziellen Reps. Daran hat Thomas einen sehr großen Anteil, aber auch die Community, die rege über den Karteninhalt diskutiert und gute Anregungen und Verbesserungsvorschläge hat. Ich habe zwar durch meine ergänzten Karten in meinem Anki-Deck insgesamt doppelt so viele Karten wie die Anzahl der Basiskarten. Ob mir diese zusätzlichen Karten wirklich so viel gebracht haben, bezweifle ich aber im Nachhinein. Die Basiskarten setzen sehr gut den Fokus auf das Wesentliche, meine zusätzlichen Karten enthielten nicht selten Einzelwissen, auf das es im Examen nicht entscheidend ankommt (meine „schlechteste“ Klausur war eine Kreditsicherungsrechtsklausur, bei der ich vermeintlich alle Probleme kannte, meine mit Abstand Beste eine im Europarecht). Für die manchmal aber individuell sicherlich sinnvollen Ergänzungen bieten die Jura-Vorlagen ein geniales Template. Gerade die Fragenfolgen und Streitstände habe ich häufig genutzt.

    Wie ihr seht, habe ich Anki nicht bis zum Schluss durchgezogen, sondern etwas mehr als einen Monat vor dem Examen aufgehört. Das lag daran, dass ich es davor etwas übertrieben hatte, und monatelang sieben Tage die Woche zwischen zwei und vier Stunden die Karteikarten bearbeitet habe. Mein Appell daher: Nehmt euch etwas mehr Pausen, als ich es getan habe, insbesondere den Sonntag! Ich würde jederzeit wieder Anki zur Examensvorbereitung nutzen und werde das für das 2. Examen auch tun. Die Basiskarten kann ich dabei ehrlich aus meiner Erfahrung sehr empfehlen!

  • #144

    Martin (Samstag, 16 Juli 2022 14:35)

    Hallo Thomas,
    vielen Dank für die Karteikarten! Ich muss dir wirklich danken! Ich habe mich nicht gut vorbereitet auf das Examen (nur 5 Probeklausuren geschrieben und nur ab und zu Fälle gegliedert. Absolut keine Empfehlung zur Nachahmung!) Aber ich habe immer die Karteikarten gemacht und quasi in der Vorbereitung nur mit diesen gearbeitet. Ergebnis: 6 Punkte im Freischuss. Auch, wenn da noch mehr drin gewesen wäre mit einer besseren Vorbereitung, spricht das doch erheblich für die Qualität und die Wirkung der Karteikarten!

  • #143

    Dennis (Donnerstag, 07 Juli 2022 22:53)

    Lieber Thomas,

    habe Anki durch dich entdeckt und deine Vorlagen benutzt (Karten habe ich selber geschrieben). Ergebnis: 10,38 staatlich. Ohne Anki (für mich) auf keinen Fall machbar. Anki war genau das Tool, was ich brauchte. Vielen lieben Dank dafür.

  • #142

    Paul (Samstag, 25 Juni 2022 13:42)

    Die Basiskarten bieten eine gute Grundlage für jedes Rechtsgebiet. Besonders gut sind die kleinen eingearbeiteten Fälle. Von diesen könnte es meiner Meinung nach noch viel mehr geben.

  • #141

    Lena (Freitag, 24 Juni 2022 21:16)

    Schließe mich hier Simon mal an.. Ich fände es auch begrüßenswert, wenn laaangsam die Stapel für das 1. Staatsexamen komplett wären. So hat man dann zumindest das materielle Recht einmal komplett durch und hat sicher auch für's zweite noch was davon :)
    Aber genau wie Sonja für's Zweite, wird mir die Zeit auch für's Erste langsam knapp - Thomas wir brauchen dich einfach alle ganz dringend :D

  • #140

    Simon (Montag, 30 Mai 2022 21:54)

    Ich fände es konsequenter und auch begrüßenswert, wenn zunächst die Stapel für das 1. Staatsexamen komplettiert bzw. verbessert würden, bevor auch Karteikarten für das 2. Staatsexamen angeboten werden würden.

  • #139

    Sonja (Sonntag, 29 Mai 2022 14:32)

    Hi Thomas,

    wie schaut's mit Karteikarten für das zweite Staatsexamen aus? Eine baldige Stellungnahme deinerseits wäre schön, ob und wann mit diesen zu rechnen ist? Das Thema ist ja nun schon länger auf der Agenda und so langsam wird bei mir - und sicherlich einigen anderen auch - die Zeit knapp. Und da kommst du ja eigentlich mit deinen Karten ins Spiel, die Zeit sparen sollen :-)

  • #138

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 27 Mai 2022 18:20)

    PS: Wichtig ist nur, den Punkt am Ende zu entfernen, also: https://basiskarten.de/die-muendliche

  • #137

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 27 Mai 2022 18:19)

    @KJ: Danke! Verstehe das Bedürfnis dafür, aber die Umsetzung wäre unverhältnismäßig aufwändig. Ich werde mir mal Gedanken darüber machen, was man da tun könnte. Bin für Vorschläge offen. Am besten wäre irgendwas online, das keine Änderung der bestehenden Karten voraussetzt.

    @Tobias/Hugo: Auf den von Hugo erwähnten Beitrag hätte ich ebenfalls verwiesen. Da habe ich erklärt, wie ich damals vorgegangen bin. Bei mir hatten sich nach den Schriftlichen auch einige (!) fällige Karten angesammelt. Danke für den Support, Hugo!

  • #136

    Hugo (Mittwoch, 25 Mai 2022 14:39)

    @Tobias

    Befinde mich zwar noch im Grundstudium, aber Thomas hat in seinem Blog einen lesenswerten Eintrag zum Übergang und allgemein zur Mündlichen verfasst. Diesen findest du unter: https://www.basiskarten.de/die-muendliche.

  • #135

    Tobias (Montag, 23 Mai 2022 19:38)

    Hallo Thomas,

    ich habe eine kurze Frage an dich bzw. an die Leute die das Examen schon hinter sich haben. Wie habt ihr den Übergang zwischen dem schriftlichen Teil und dem mündlichen Teil gehandhabt? Habt ihr dann einfach ein paar Wochen keine Anki Karteikarten gelernt und dann erstmal eure Rückstände aufgearbeitet? Das würde ich mir sehr schwierig vorstellen, weil ich täglich mindestens zwei Stunden für meine Kartkeikarten brauche. Oder habt ihr unmittelbar nach den schriftlichen Teil die Karteikarten ohne Pause wiederholt damit es nicht zu diesem Szenario kommt?

    Danke für die hervorragenden Karteikarten und viele Grüße

  • #134

    KJ (Sonntag, 22 Mai 2022 20:03)

    Die Karten sind durchweg hervorragend und ich kann den nur Kauf jedem empfehlen.
    @Thomas: Wäre es möglich, im Quellenfeld neben der Updatenummer auch anzugeben, wann das Update erfolgte, um so grob den Stand der Karten einschätzen zu können?

  • #133

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 11 Mai 2022 21:39)

    Roman, Tamara & Florian: Ich freue mich über euer Interesse; bin nur etwas überfordert, weil es so viel zu tun gibt. Ich werde bald einfach mal einen Blogpost mit einer Umfrage zu dem Thema erstellen. Liebe Grüße!

  • #132

    Tamara (Mittwoch, 11 Mai 2022 13:08)

    Hallo Thomas,

    Roman und Florian möchte ich mich hiermit anschließen, ich habe ebenfalls großes Interesse an Karteikarten für das zweite Staatsexamen!
    Ich denke, dass Karteikarten für das zweite Staatsexamen auch für die Community einen noch größeren Mehrwert bieten würden und ein noch breiteres Interesse besteht, als das bei Karteikarten für noch nicht erschienene Fächer wie Polizei- oder Staatshaftungsrecht der Fall ist.
    Da du das zweite Staatsexamen ja bereits abgeschlossen hast, kannst du besser einschätzen, was von dem Stoff man fürs zweite Examen auf jeden Fall können sollte, als einem selbst das zu Beginn des Referendariats möglich ist.
    Dagegen ist es in den kleineren und weniger komplexen Nebenfächern wie zB Polizeirecht mE vergleichsweise deutlich einfacher, sich diese zu erarbeiten und eigene Karteikarten zu erstellen - auch wenn diese natürlich nicht so gut sind wie deine. :D

    Viele Grüße und ein ganz großes Dankeschön für all deine Arbeit!

  • #131

    Florian (Sonntag, 01 Mai 2022 14:45)

    Hi Thomas, ich hätte ebenfalls großes Interesse an deinen Karten fürs zweite Examen. Wäre mega, wenn du sie bald veröffentlichen würdest!

  • #130

    Roman (Freitag, 29 April 2022 18:21)

    Hey Thomas,
    ich wollte nur fragen, wann du deine Karten für das zweite Staatsexamen veröffentlichst. Hatte sowas mal in einem Block gelesen. Danke.

  • #129

    Kim Luise (Sonntag, 17 April 2022 12:37)

    Hey Thomas, ich habe gestern Anki erst richtig für mich entdeckt und gesehen, welche Möglichkeiten es an der Gestaltung von Karten gibt. Ich bin erst noch am Anfang und war letztes Semester ein wenig mit der Stoffmenge überfordert und wusste nicht, wie ich am besten lerne. Ich habe unglaublich viel Zeit in das Erstellen eigener Skripte und Karteikarten verschwendet anstatt lieber Fälle zu lösen und an der Klausurtechnik zu arbeiten. Gestern wollte ich mir zum Wiederholen Karteikarten aus meinen eigenen Skripten erstellen und saß so lange an 30 Karteikarten dran. Deine Karten sind unglaublich gut aufgebaut und ich bin begeistert von dem Preis-Leistungs-Verhältnis, weil man ca. 400+ Karteikarten bekommt, für die ich selbst bestimmt Wochen brauchen würde. Außerdem bekommt man zusätzlich noch ein Skript dazu, welches man individuell ergänzen kann und so sich auf die wesentlicheren Dinge für die Klausurvorbereitung konzentrieren kann.
    Vielen Dank für deine ganze Arbeit!

  • #128

    Y (Freitag, 04 März 2022 20:23)

    Für mich waren die Basiskarten die beste Investion während meines ganzen Jura-Studiums. Eigentlich für jeden Jura-Studenten empfehlenswert, aber besonders für Studenten die systematisches, übersichtliches und strukturiertes Lernen schätzen eine Goldgrube! Viele Skripte für's Examen fand ich zB viel zu umfangreich oder kompliziert für den Einstieg - mit den Basiskarten kann man erstmal einen Überblick bekommen und hat die wichtigsten Inhalte schon auswendig gelernt. Spart Zeit, Nerven und gibt einem ein (im Jura-Studium doch sehr selten auftretendes) Gefühl der Sicherheit :D
    Das Vertiefen klappt hinterher um einiges besser und ich habe nicht das Gefühl, dass ich bis zum Examen alles wieder vergesse.
    Ich habe mir damals das Komplettpaket geholt und einzelne Fächer nachgekauft und ich bereue wirklich keinen einzigen Cent.
    Für Leute die besser mit eigenen Karteikarten lernen ist es vielleicht nicht die ansprechendste Lösung, aber in der Zeit wo man eigene Karteikarten verfasst, hat man wahrscheinlich schon die dreifache Menge an fertigen Karten auswendig gelernt. Allein die Zeitersparnis ist es vielleicht wert seine Lernmethode anzupassen :)
    Bei Problemen ist Thomas total geduldig und hilfsbereit; zu jeder einzelnen Karte kann man Verbesserungsvorschläge und Bemerkungen hinterlassen, die von anderen ebenfalls gesehen werden; die Stapel werden auch immer wieder aktualisert.
    Ich habe damals nach digitalen, vorgefertigten Karteikarten gesucht, da mir die von den kommerziellen Anbietern nicht gefallen haben und diese hier gefunden. War zunächst skeptisch, da das auf einen Schlag für einen Studenten natürlich auch viel Geld ist, aber nach etwas Recherche war ich überzeugt, dass hier wirklich sehr viel Liebe im Produkt steckt.
    Das Lernen macht zwar in der Examensphase trotzdem keinen Spaß, aber es erleichtert mir wirklich das Lernen und man hat sichtbare, messbare Fortschritte. Vielen Dank, lieber Thomas!

  • #127

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 24 Februar 2022 21:58)

    [Kommentar von Immo verschoben nach: https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/ Hier bitte nur Feedback zu den Basiskarten!]

  • #126

    JuAi (Mittwoch, 09 Februar 2022 11:08)

    Ich habe mit Anki seit 2018 gearbeitet. Zu diesem Zweck habe ich mir damals alle Kartenpakete gekauft und auch später jedes Paket direkt gekauft, das verfügbar wurde. Grund hierfür war, dass ich einfach ein gutes Lernerlebnis damit hatte. Zur Einarbeit in ein Thema war es viel einfacher, zuerst die Anki-Karten zu lernen, als zuerst mit einem dicken Lehrbuch zu beginnen. Auch das logische Denken und das Verhältnis der Rechtsgebiete zueinander erschloss sich mir viel einfacher, obwohl ich im Studium wirklich nicht gut war (Durchschnitt so bei 5-7 Punkten, natürlich hatte ich auch gute Klausuren, aber im Mittel war ich einfach nicht so toll).

    Den Schwerpunkt habe ich mit Hilfe der Basiskarten mit 13,5 Punkten abgeschlossen. Mit diesem Ergebnis haben sich dann auch meine Komplexe etwas verabschiedet, dass ich einfach kein guter Jurist sei.

    Dann kam leider die Corona-Pandemie und hat mich psychisch sehr belastet. Trotzdem haben mir die Karten in meiner isolierten Lernatmosphäre Halt gegeben. Die Probeklausuren waren annehmbar.

    In meinem ersten Versuch habe ich aber nur enttäuschende 6,5 Pkt. erzielt, zusammen mit dem SPB dann 8,7.

    Dieses Ergebnis schreibe ich aber nicht meiner Vorbereitung, sondern meiner Depression zu.

    Ohne (!) zu lernen, da ich ohnehin das Gefühl hatte, dass es für mich nichts mehr zu lernen gab, habe ich mich direkt in den nächsten Termin begeben und hier ein Ergebnis von 10,5 erzielt; gesamt also ein Ergebnis von rund 11,4. Eine derartige Verbesserung hatte auch das Prüfungsamt sowie die mdl. Prüfer noch nie gesehen und ich wurde sehr verwundert behandelt; man wollte mir auch nicht glauben, dass ich kaum etwas Neues gelernt hatte.

    Ich beginne nun mein Promotionsvorhaben.

    Die Basiskarten haben mir den Weg erleichtert und mir immer gut geholfen, und dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken.

  • #125

    Louis (Donnerstag, 20 Januar 2022 14:56)

    > An Montagen – weil ich sonntags gar nicht gearbeitet habe – oft entsprechend mehr.

    Ich weiß nicht, ob die Feedbackseite hier der richtige Ort ist, aber denen, die einen oder zwei Tage komplett ankifrei gestalten, kann ich das Add-on hier https://ankiweb.net/shared/info/742185195 empfehlen. Es verteilt die Reviews, die am Wochenende (konfigurierbar, welche Tage freigehalten werden sollen) angefallen wären gleichmäßig auf die umliegenden Tage, was natürlich deutlich angenehmer ist als alle Wiederholungen am folgenden Montag mit doppelter Arbeitslast nachzuholen. Der Algorithmus wird dabei nicht wirklich verzerrt--mehr als 10% oder 7 Tage (bei Karten mit langem Intervall) vom urspr. Datum kann das rescheduling nicht abweichen.



  • #124

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 20 Januar 2022 12:49)

    Hallo Roman,

    Basiskarten + Repetitorium sollten sehr gut passen, idealerweise auch in dieser Reihenfolge. Wenn du die Basiskarten vor dem Rep (bzw. die verschiedenen Themen immer vor Beginn des jeweiligen Rep-Abschnitts) durcharbeitest, solltest du da wesentlich mehr verstehen und behalten können. Solches Vorlernen ist generell ein sehr wirksamer Ansatz, den ich leider auch erst spät im Studium angewendet habe. Man nimmt dadurch aus derselben Vorlesung einfach viel mehr mit, weil man Wissen noch einmal in einem anderen Kontext wiedererkennt und in ein bestehendes Netz eingliedern kann, da man bereits einen Überblick hat.

    Manuelles Zurücksetzen ist in der Tat nicht erforderlich. Einfach geflissentlich die Wiederholungen machen, dann behältst du den Stoff schon im Kopf.

    Ich habe kurz vor meinem Examen damals schon meistens 2-3h pro Tag meine Anki-Karten wiederholt. An Montagen – weil ich sonntags gar nicht gearbeitet habe – oft entsprechend mehr. Die ersten paar Pomodoro-Einheiten gingen jeden Tag für Anki drauf. Mehr dazu im letzten Kapitel meiner Lernapotheke.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #123

    Roman (Donnerstag, 20 Januar 2022 11:02)

    Achja, und wenn ich dann mit allen Basiskarten fertig wäre, behalte ich doch das Wissen im Kopf, wenn ich immer weiter die Wiederholungen mache oder? Also ich muss den Lernstatus bei Anki nicht wieder auf null setzen?! Wie lange hast du am Tag für das Wiederholen gebraucht, nachdem du mit allen Basiskarten fertig warst?

  • #122

    Roman (Donnerstag, 20 Januar 2022 10:31)

    Hallo Thomas,
    hältst du es für sinnvoll zuerst nur alle deine Basiskarten zu lernen und dann ein Repetitorium zu besuchen? Ich habe nämlich überhaupt kein Vorwissen mehr. Ich frage, weil ich die zusätzliche Skriptphase nicht mehr schaffen würde und ich Bedenken habe bezüglich der Anwendung des Wissens der Basiskarten in der Fallbearbeitung.

    Danke

  • #121

    K.M. (Dienstag, 11 Januar 2022 17:47)

    An dieser Stelle möchte ich dir auch mal für dein Projekt danken. Ohne deine Karten wäre meine Vorbereitung auf das erste StEx bei weitem nicht so gut verlaufen. Alles was ich an echtem Wissen drauf habe, kommt, um ehrlich zu sein, zum größten Teil nur von deinen Karten und den hervorragenden Podcasts von Leuten wie Prof. Lorenz und Prof. Eidenmüller. Bevor ich in die Examensvorbereitung ging, musste ich eine 2-jährige Pause vom Studium einlegen. Ich musste nahezu bei null wieder anfangen. Meine 8 Punkte im staatlichen Teil hätte ich ohne die Basiskarten nicht geschafft. Sie waren das Fundament eines jeden Tages.

  • #120

    Tom (Donnerstag, 30 Dezember 2021 11:30)

    Nachtrag: Super ist auch, dass Thomas bei technischen Problemen oder Nachfragen aller Art immer total schnell und stets sehr hilfreich antwortet!

  • #119

    Tom (Donnerstag, 30 Dezember 2021 11:26)

    Moin Thomas, hier nochmal, was ich dir schon teilweise in privaten Mails geschrieben habe.

    Die Jura-Vorlagen für Anki haben meine Studiumserfahrung und -erfolg nachhaltig verändert. Seit dem 2ten Semester ist mein Workflow mittlerweile so, dass ich quasi ausschließlich mit Anki arbeite.
    Statt bei der Nachbearbeitung von Vorlesungen, AGs mir Lernzettel o.Ä. herauszuschreiben, die ich mir im 1. Semester eh nur alle Jubeljahre angeschaut habe, setze ich die merkenswerten Informationen direkt in Anki-Karteikarten um.

    Überraschenderweise ist das vom Zeitaufwand dabei nicht höher als bei "klassischen" Lernmethoden, wenn sich einmal in Anki und die Jura-Vorlagen eingefuchst hat. Das dauert zugegebenerweise am Anfang ein bisschen, aber es lohnt sich alle Mal. Vor allem die vielen hilfreichen Erklärvideos von dir, Thomas, auf Youtube erleichtern einem am Anfang echt vieles.
    Mittlerweile benutzte ich fast ausschließlich die Lückentext+ Vorlage, weil man mit dieser alle anderen Vorlagen für meinen Geschmack noch einen Ticken besser im Sinne des minimum information principles "nachbauen" kann. Für Leute, die keine Lust haben sich alles selbst mit den eckigen und spitzen Klammern der Lückentext+ Vorlage zurechtzubasteln sind die anderen Vorlagenarten "Prüfungsschema", "Rechtsfrage", etc. aber auch mehr als ausreichend.

    Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie mächtig der Anki-Algorithmus mit den Jura-Vorlagen ist. Ich war nie jemand, der gut darin war, sich Dinge zu merken oder auswendig zu lernen. Auch wenn ich bei Anki ungerne von "Auswendiglernen" spreche, da die allermeisten Karten meiner Karten mehr auf Verständnis, als auf stumpfem Auswendiglernen beruhen. Ohne diese wie mit Anki regelmäßig zu wiederholen würden mir die meisten Informationen aber nach spätestens einem Monat einfach aus meinem Kopf fliegen und in einer Klausursituation viel schwieriger wieder herleitbar/abrufbar sein.

    Ich bin überrascht von mir selbst, wenn ich merke, dass ich einfach noch Sachen aus dem ersten, zweiten Semester oder dem Anfang des jeweiligen Semesters weiß, die meine Kommilitonen häufig schon vergessen haben - und ich bin wahrlich kein Superhirn. Im Alltag würde ich mich sonst sogar tendenziell als sehr vergesslich beschreiben. Und wegen des spaced-repitition Algorithmus von Anki fühlt sich das noch nicht einmal anstrengend an, so lange man sich halbwegs rigide daran hält, jeden Tag 10-20 Minuten die Karten zu lernen, die Anki einem täglich zuweist.
    Aus den letzten 3 Semestern habe ich einen Notenschnitt von 12 Punkten. Diesen Erfolg führe ich zu einem großen Teil auf Anki und die Jura-Vorlagen zurück, da ich ohne sie bei dieser riesigen Stoffmenge in Jura hoffnungslos aufgeschmissen wäre.

    Danke, dass du dieses unglaublich hilfreiche Tool entwickelt hast, Thomas.

  • #118

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 13 Dezember 2021)

    Vielen Dank für das Lob und die Hinweise, Lena!

    Lena hat übrigens 10,21 Punkte in ihrem staatlichen Teil erzielt (selbst überprüft), das wollen wir hier nicht unterschlagen! :-D

    Beweis: http://thomaskahn.de/basiskarten/media/Lena_Zeugnisausschnitt.png

  • #117

    Lena (Freitag, 10 Dezember 2021 09:53)

    Hey Thomas, vielen lieben Dank für die Mühe, die du dir mit den Karteikarten gemacht hast. Ich habe das Komplettpaket erworben und bin damit sehr zufrieden (und auch mit dem Ergebnis meines Staatsexamens, welches ich zu einem Teil sicher Anki und deinen Karteikarten zu verdanken habe).
    Die Basiskarten habe ich erworben und mit meinen eigenen Karteikarten ergänzt, diese habe ich jeden Tag wiederholt. Zunächst hatte ich Angst, dass ich dafür zu viel Zeit aufwende, allerdings ist die Angst unbegründet, denn im Examen geht es vor allem um die Abrufung von dem Grundlagenwissen, welches sehr gut mit den Basiskarteikarten erlernt werden kann.
    Im Gegensatz zu anderen Lernmitteln (vor allem anderen Karteikarten) sind deine Karteikarten kurz und prägnant und enthalten das Grundlagenwissen, welches für die Klausurlösung notwendig ist. Wie Thomas erklärt, sollten Karteikarten nicht irgendein Spezialwissen enthalten. Das Erlernen solchen Spezialwissens ist eben nicht effizient. Vielmehr sollte das Problembewusstsein und die Lösung von Problemen anhand der Auslegungsmethoden geübt werden.
    Die Basiskarten vermitteln daher das für die Klausur notwendige Wissen, sie sind wirklich gelungen! Der Unterschied der Basiskarten von anderen Lernmitteln ist die Struktur und der Aufbau der Karten und zudem der Wiederholungsmechanismus von Anki. Das Erstellen eigener Karteikarten erfordert zudem viel Übung und bedarf auch einer - nicht zu unterschätzenden – gewissen Zeit. Ich bin sehr froh, dass mir dieser zusätzliche Zeitaufwand daher erspart blieb.
    Bevor ich die Karteikarten wiederholt habe, habe ich jedoch das Rechtsgebiet mit Hilfe eines Skripts durchgearbeitet. Dadurch habe ich die Karteikarten von Anfang an sehr gut verstanden.

    Liebe Grüße und vielen Dank für das Erstellen der Karteikarten!


  • #116

    Alex (Mittwoch, 17 November 2021 16:18)

    Genau Thomas, nur quasi eine zweite Version davon, bei der nicht die wichtigsten, sondern die grundlegendsten Karten markiert werden können. Dann könnte ich (mitten in der Examensvorbereitung in die Basiskarten eingestiegen) recht schnell alle Karten abarbeiten, die absolutes Grundlagenwissen behandeln und meinen Fokus mehr auf die Karten richten, die etwas tiefer gehen (Streitstände, Probleme, Kurzfälle). Gerade für die Zeiteinteilung und Effektivität in der Examensvorbereitung wäre das ein nützlicher Zusatz. Man könnte das ja wieder über eine Umfrage lösen, an der ich dann gerne teilnehme.

    Viele Grüße und danke schonmal für deine Zeit!

    Alex

  • #115

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 17 November 2021 15:10)

    Servus Alex,

    das freut mich! Meinst du sowas hier? https://www.basiskarten.de/2021/07/19/die-wichtigsten-basiskarten-pro-stapel/

    Ich überlege auch, so ein Feature ins Butler-Addon einzubauen, um es noch leicht erreichbar zu machen.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #114

    Alex (Mittwoch, 17 November 2021 11:35)

    Servus Thomas, die Karten sind super! Dass man die wichtigsten Karten suchen und entsprechend markieren kann, erleichtert vor allem die Wiederholungen am Ende der Lernphase oder das "Cramming" wenn es schnell gehen muss. Was ich super fände, wäre eine ähnliche Auswahl, mit allen "Absoluten Basics" (Bsp.: Handelsrecht -> Definitionen eines Handelsgewerbes, StRBT -> Einteilung der Mordmerkmale, VerwRAT -> VSS eines VA). Das hätte meiner Meinung nach 2 Vorteile: Zum einen kann man sich, wenn man wie ich alle Basiskarten gekauft hat, schon zu Beginn seiner Lernphase mit den Basics sehr breit aufstellen, was insb. das Systemverständnis zwischen den einzelnen Teil-RGB erleichtert. Außerdem könnte jeder, der erst in der Examensvorbereitung in die Karten einsteigt, zu Beginn die Basics abarbeiten und so den Lernaufwand anhand der Kartenanzahl deutlich besser abschätzen. Mir ist durchaus bewusst, dass es sich bei Basiskarten schon dem Namen nach um die Basics drehen soll. Streitstände oder Rechtsfragen zu Rechtsprechung usw. sehe ich aber im Vergleich zu den vorgenannten Beispielen eher im Bereich Vertiefung (wenn man so will: Vertiefung der Basics).

  • #113

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 10 November 2021 11:45)

    In Zukunft bitte keine weiteren Beiträge zum Thema "Reiner Winklarson", dazu ist inzwischen alles gesagt. Und bitte bemüht euch um einen sachlichen Ton, auch wenn der andere keinen solchen anschlägt. Danke!

  • #112

    P. M. (Mittwoch, 10 November 2021 10:33)

    @Reiner Winklarson Eine bessere Demonstration dessen, was mit 'selective rigour' bezeichnet werden könnte, kann ich mir kaum selbst ausdenken. https://slatestarcodex.com/2014/08/14/beware-isolated-demands-for-rigor/
    Eines der am regelmäßigsten replizierten Ergebnisse der modernen Lernforschung -- dass zeitl. verteile Wdh., insb. iVm mit active recall, die effektivste Vorgehensweise für das Erlenen von großen Mengen an Inhalten darstellt (die konkrete Form sei erstmal dahingestellt, Klausurenschreiben erfüllt diese Kriterien ebenfalls) -- basierend auf Dekaden von Forschung mit Zehntausenden von Studienteilnehmern mit dem lapidaren Kommentar 'dubiose Studie' abzutun, um dann stattdessen das eigene Lernvorgehen auf der Aussage eines einzelnen Quizspielers zu basieren; LOL.

  • #111

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 20 Oktober 2021 16:30)

    Hallo Lars,

    danke. Zu Polizeirecht schaust du am besten mal hier: https://www.basiskarten.de/2021/08/22/schnelle-roadmap/

    Im Augenblick arbeite ich zum einen an Updates für die bestehenden Stapel und zum anderen an einer neuen Version des Butler-Addons und der Jura-Vorlagen. Für Polizeirecht ist daher im Augenblick wenig Zeit. Ich werde aber demnächst mal eine Umfrage im Basiskarten-Portal dazu erstellen, was euch lieber ist: Eher mehr Updates oder neue Rechtsgebiete? Je nachdem, was dabei herauskommt, passe ich mein Vorgehen dann an.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #110

    Lars (Mittwoch, 20 Oktober 2021 13:38)

    Immer noch super Karten :)

    Thomas, kann man demnächst noch mit Polizeirecht rechnen? Wäre super, weil es ja schon fürs Examen ziemlich relevant ist.

    @Reiner Winklarson: Deinen Frust über dein schlechtes Ergebnis an den Karten hier auszulassen ist nicht fair, dieses wie du sagst "entspannt durchfallen" scheint in der Hinsicht auf dich zuzutreffen, dass du dich anscheinend viel zu sehr auf dem Lernen von Basiskarten "entspannt" ausgeruht hast. Es gibt genug Lerntipps hier, wie man die Basiskarten als Lerngrundlage - aber eben nicht als eierlegende Wollmilchsau - im Gegensatz zu anderen Lernquellen heranzieht. Ich kann viele Zusammenhänge auch erst im Rep viel besser verknüpfen und richtig verstehen, ohne die Karten würde ich aber eben genau diese überhaupt gar nicht erst peilen.

  • #109

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 16 Oktober 2021 19:55)

    @Reiner Winklarson:



    Zu den Basiskarten:

    * Da du anscheinend ein Pseudonym verwendest, ist nicht einmal klar, ob du die Karten gekauft, geschweige denn regelmäßig damit gelernt hast. Das Pseudonym "Reiner Winklarson" wurde schon in Kontexten wie diesem verwendet: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_90966686/kongsberg-wie-drachenlord-rainer-winkler-zum-verdaechtigen-gemacht-wurde.html Deine Namenswahl erscheint mir daher als ziemlich unpassend.

    * Natürlich, der Kauf alleine schützt nicht vor dem Durchfallen. Dasselbe dürfte für jedes Rep und für jedes Lehrbuch gelten.

    * Wie der Name schon sagt, sollen die Basiskarten vor allem das Basiswissen in möglichst klarer und anwendbarer Form sammeln. Mehr sollen sie überhaupt nicht tun. Das behaupte ich auch nirgends. Viele empfinden gerade das aber als überaus hilfreich, weil ihnen das für das Examen relevanteste Wissen endlich einmal zusammenhängend und verständlich präsentiert wird.

    * Ich denke, dass nur sehr wenige derer, die das in den Basiskarten enthaltene Wissen beherrschen und zusätzlich ausreichend Klausuren schreiben, anschließend durchfallen würden. Dazu mal ein Gegenbeispiel: Lukas hat nur mit den Basiskarten gelernt und einige Uni-Rep-Kurse besucht und hat staatlich mit 11,5 Punkten abgeschlossen – besser noch als ich: https://www.basiskarten.de/2020/08/04/wie-lief-s-im-examen-lukas/

    * Trotzdem empfehle ich die Basiskarten in erster Linie als Grundlage der eigenen Examensvorbereitung und nicht als Ersatz für andere Skripte oder ein Repetitorium. Mehr dazu in diesem Beitrag: https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/ Das ist eine bewusst vorsichtige Einschätzung. Ich habe aber auch schon mehrfach die Rückmeldung erhalten, dass so manches Skript im Vergleich zu den Basiskarten so viel mehr relevantes Wissen gar nicht enthält. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.

    * Ob die Basiskarten ihr Geld wert sind, ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss und kann. Viele beantworten sie mit ja. Siehe zum Beispiel die zahlreichen Interviews mit Studenten, die damit gelernt und gut abgeschnitten haben: https://www.basiskarten.de/blog-1/interviews/ (Und das sind nur die, die mir a) ihr gutes Ergebnis mitgeteilt haben und b) zu einem Interview bereit waren.) Ebenso die Kommentare hier.

    * Zuletzt besteht übrigens auch die Möglichkeit, zunächst den kostenlosen Probierstapel (enthält 300+ Karten) auszuprobieren oder auch nur einen einzelnen Stapel (für 19,99 €) zu kaufen, um zu sehen, ob man damit gut zurechtkommt.



    Sodann zu deinen Behauptungen über Spaced Repetition und Lernen mit Karteikarten: Es handelt sich nicht nur um einzelne "dubiose" Studien. Die Wirkung von Spacing und Testing Effect ist in der Lernforschung solide belegt. Siehe dazu zum Beispiel nur die folgenden Studien:

    * Zum Spacing Effect (distributed practice): https://www.gwern.net/Spaced-repetition#distributed

    * Zum Testing Effect (retrieval practice): https://www.gwern.net/Spaced-repetition#background-testing-works

    Roediger zweifelt die Studie von Dunlosky übrigens auch nicht an.



    Wenn wir hingegen die Lernforschung insgesamt ablehnen (wozu ich nicht raten würde) und stattdessen danach gehen, was einzelne Quizspieler empfehlen, würde ich schließlich die folgenden beiden Jeopardy-Champions in den Ring werfen, die beide auf Anki gesetzt haben:

    * Roger Craig gewann so insgesamt 530.200 $ und hielt von 2010 bis 2019 den Rekord für den höchsten Tagesgewinn (rund 77.000 $): https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_Craig_(Jeopardy!_contestant)

    * Arthur Chu verwendete ebenfalls Anki, um einzelne Wissensgebiete aufzubereiten. Er ging am Ende mit 398.200 $ nach Hause: http://mentalfloss.com/article/54853/our-interview-jeopardy-champion-arthur-chu



    Die Basiskarten machen es viel leichter, diese bewährten lernpsychologischen Prinzipien auf unser Fach anzuwenden, und ich stehe voll hinter meiner Arbeit. Viele haben davon bereits stark profitiert. Wenn das bei dir nicht der Fall war, tut mir das trotz allem leid. Um Enttäuschungen zu vermeiden, würde ich empfehlen, zunächst den Probierstapel zu testen und ggf. einzelne Stapel zu kaufen, bevor man sich für das Gesamtpaket entscheidet.

  • #108

    Reiner Winklarson (Freitag, 15 Oktober 2021 14:16)

    Ich muss hier leider nochmal korrigieren, natürlich können die Karten helfen beim Bestehen, aber sie geben einem eine falsche Sicherheit, da sie nur die allgemeinen Fakten beinhalten, die auch fast jeder können wird, der ganz entspannt mit 2 Punkten nach Hause geht; sodass man trotz Kartenkauf für x€ die wirklich punktebringenden Sachen noch irgendwo anders herholen muss.

  • #107

    Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 21:10)

    Schade, aber Holger Waldenberger ist einer der besten Quiz-Spieler der Welt und er benennt hier eindeutig, dass Auswendiglernen wie Vokabeln, was Anki etc. ja gerade ist, genau gar nichts bringt. https://www.fr.de/kultur/mein-gehirn-steht-unter-strom-11092845.html Das ist wohl deutlich realitätsnäher als dubiose Studien, die der Kollege selber anzweifelt. Ändert auch nichts daran, dass die Kaufsumme das Verhältnis zwischen Preis und Leistung nicht erfüllt und man trotz 350€ Kartenkauf entspannt durchfällt.

  • #106

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 14 Oktober 2021 20:43)

    Antwort auf Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 19:43):

    Fragwürdiger Kommentar:

    1. Es gibt in meiner Kundenkartei niemanden mit diesem Namen.

    2. Viele empfinden es als hilfreich, kurze und klar formulierte Karten zu erhalten, anstatt sie mühsam selbst erstellen zu müssen. Viele können gut damit lernen.

    3. Ein Basiskarten-Stapel kostet weniger als die meisten gedruckten Alpmann-Skripte, dabei sind Updates bei den Basiskarten inklusive und man hat die Möglichkeit, jede Karte nach Belieben an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

    4. Die Lernpsychologie kommt eher zu dem Ergebnis, dass der Lerneffekt durch das Schreiben eigener Zusammenfassungen nicht allzu stark ausgeprägt ist. Vergleiche Prof. Roediger über die Metaanalyse von Dunlosky et al. 2013 (abrufbar unter: https://journals.sagepub.com/stoken/rbtfl/Aq5/rcztL2GbI/full ):

    "The other strategies that lack evidence for their general utility are imagery use for text-based learning, the keyword mnemonic, and (surprisingly, to me) summarization."

    Als besonders nützlich bewertet Dunlosky demgegenüber "distributed practice" (Wiederholung in zeitlichen Abständen) und "retrieval practice / testing" (= sich selbst abfragen) – zwei Lerneffekte, die mit Anki perfekt ausgenutzt werden können, auch mit vorgefertigten Karten.

    Selbst Karten zu erstellen, ist natürlich ebenfalls eine Option und zudem eine, die ich ausdrücklich unterstütze. Dafür habe ich schließlich die (kostenlos erhältlichen) Jura-Vorlagen entwickelt: http://thomaskahn.de/jura-vorlagen/

  • #105

    Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 19:43)

    Zu dem Preis leider wirklich nicht gut, zudem ist es leider recht unpassend einfach zuvor erstellte Karten abzuarbeiten und kaum Lerneffekt. Siehe auch Holger Waldenberger, der eindeutig der Meinung ist, dass das eigene Herausarbeiten und Erstellen von Übersichten des Wissens 90% ausmacht und das Wiederholen nur eine untergeordnete Rolle spielt.

  • #104

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 05 Oktober 2021 14:48)

    Hallo Alexandra, hab ich mir notiert. Danke für die liebe Rückmeldung!

    Kristin, dir ebenfalls!

    Liebe Grüße
    Thomas

  • #103

    Alexandra (Dienstag, 05 Oktober 2021 11:37)

    Hallo Thomas,
    ich habe eine Ergänzungbitte zu den ZPO Karten. Ich fänd es schön, wenn das Erkenntnisverfahren noch um die Zustellung ergänzt würde.
    Danke für die Mühe und auch die sehr gute Qualität der Karten.

  • #102

    Kristin (Mittwoch, 18 August 2021 20:48)

    Danke Thomas, die Karteikarten haben mir wirklich so viel gebracht und mir geholfen, die wesentlichen Dinge von unwesentlichen zu unterscheiden. Die Fragen sind abwechslungsreich, was wirklich hilfreich ist, denn langweilige Karteikarten machen dass ich einschlafe ;)

  • #101

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 12 August 2021 15:58)

    Hallo C.Z.,

    freut mich sehr das zu hören, danke für die Rückmeldung! Sehr gute Planung übrigens. Damit solltest du in absehbarer Zeit eine solide Grundlage und anschließend noch genügend Zeit zur Vertiefung haben. Super.

    Zwei nützliche Links für andere, die ebenfalls ihr Examen planen wollen:
    1) https://www.basiskarten.de/karten-rechner/
    2) https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/

  • #100

    C.Z. (Dienstag, 10 August 2021 09:05)

    Hallo Thomas,

    ich möchte an dieser Stelle nur ganz kurz mein allgemeines Feedback zu den Karten loswerden.
    Ich bereite mich seit ca. 4 Monaten täglich mit deinen Karten auf das Examen vor und kann jetzt schon sagen, dass die Karten ein absoluter Game-Changer sind. Mit Blick auf die Examensvorbereitung bestand meine größte Sorge darin, die unüberschaubare Menge an Stoff zu sortieren, ohne dabei den Blick für das Große ganze zu verlieren oder in (den bekanntlich sehr zahlreichen) Details verloren zu gehen.
    Hier liegt die erste große Stärke der Basiskarten: Die Menge wird kalkulierbar. Ich kann mir genau ausrechnen, wie viele Karten ich pro Tag lernen muss, um zum Datum X damit fertig zu sein. Allein schon dafür hat sich die Anschaffung gelohnt.
    Auch inhaltlich sind die Karten überragend. Das erste mal seit 8 Semestern Studium habe ich das Gefühl, Jura zu verstehen. Das liegt vor allem daran, dass deine Karten eine exzellente Grundlage bilden. Auch ohne den hundertsten Streit im Strafrecht auswendig gelernt zu haben, habe ich das Gefühl, mit dem durch deine Karten vermittelten Systemverständnis auch unbekannte Fragen vertretbar lösen zu können.

    Auch wenn mein Examen noch ein Jahr entfernt ist, möchte ich mich jetzt schonmal für die überragenden Karten bedanken. Wie gesagt: Die Basiskarten sind ein Game-Changer

  • #99

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 07 August 2021 19:14)

    Kurzer Nachtrag zu L.F. vom 03.08.2021: Um diese Funktion umzusetzen, ist doch ein Update der Jura-Vorlagen und des Butler-Addons erforderlich. In einem der letzten Updates für Anki gab es mal wieder ein paar Änderungen, sodass ich daran nicht vorbeikomme. Werde das als nächstes in Angriff nehmen.