Wie lernt es sich mit den Basiskarten?


Feedback Ohr

Das will ich von euch wissen! Wer bereits einen Stapel gekauft und damit gearbeitet hat, ist herzlich eingeladen, hier seine Erfahrungen damit zu schildern.

 

Pro-Tip: Ihr berichtet auch noch, um welchen Stapel es geht. 😀

 

An dieser Stelle sei noch auf meine Interviews mit Tom, Ole & Co. verwiesen, die für ihr Examen auch mit den Basiskarten gelernt und (überaus erfolgreich!) abgeschlossen haben.

 

Auf dieser Seite bitte keine Fragen allgemein zu Anki. Stellt die stattdessen unter dem jeweils am besten passenden YouTube-Video oder schreibt mir.

👉 Beachte: Die Beiträge sind von alt nach neu sortiert. Neue Beiträge befinden sich ganz unten.

 

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Kommentare: 125
  • #1

    R. (Freitag, 27 April 2018 15:45)

    Hallo Thomas,

    seit ca. 6 Wochen lerne ich mit Anki und deinen Karten. Zunächst nur Strafrecht, als Vorbereitung für die große Übung.
    Ich bin begeistert!
    Auch über den super Service bin ich begeistert, denn eine Mail von mir hast du binnen kürzester Zeit beantwortet und konntest mir mit meinem Anliegen weiterhelfen.
    Das Update mit den Skripten ist genial. Ich war schon dabei mir die Merkworte (mit die größte Errungenschaft!!) selber abzutippen, um die auch außerhalb von anki mal anschauen zu können.

    Ich frage mich nur, wie aktuell deine Karten gehalten werden. Wie schnell werden Gesetzesänderungen und aktuelle Rspr. mit in die Karten aufgenommen? Da ich bisher "nur" für Strafrecht und auch "nur" für die große Übung lerne, kommt es da noch nicht so darauf an. Zumal es sich ja um Basiskarten handelt und ich mein Wissen mit den Details selber füttern muss.

    Aber genau für diese Basis sind die Karten der Wahnsinn. Bis vor 6 Wochen hatte ich mich noch nie intensiv mit den Vermögensdelikten beschäftigt und konnte durch den Überblick, den mir deine Karten gebracht haben, die Klausur in der großen Übung gut mitschreiben. Das wird kein mega Ergebnis geworden sein, aber allein, dass mir zu allem was einfällt und ich das Gefühl habe, zu allem schon mal was gehört zu haben, gibt große Sicherheit. In den AGs fällt mir auf jeden Fall auf, dass ich sehr gut mitarbeiten kann, weil ich durch diesen Grundüberblick einfach immer eine Idee habe und an das Grundwissen gut neues Wissen anknüpfen kann.

    Über die 80 € für das Gesamtpaket Strafrecht musste ich erst ein bisschen Nachdenken. Schließlich vertraue ich quasi irgendwem, dass der schon anständige Karten gemacht hat. Bevor ich mir die Karten gekauft habe, habe ich erst selber versucht, Karten zu erstellen. Aber abgesehen davon, dass es sehr zeitaufwendig ist und es bei mir an Zeit immer mangelt, wusste ich gar nicht so recht, wie ich die Karten vernünftig gestalten soll. Deine sind so gut gemacht, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall stimmt. Nur bleibt immer noch im Hinterkopf, ob das denn alles so richtig und aktuell ist, was da so steht.

    Also, was ich sagen will: ich liebe anki und ich liebe deine Karten und mir helfen sie im Moment richtig gut weiter. Da ich sie schon früh im Studium für mich entdeckt habe, kann ich damit experimentieren und von der Entdeckung nur profitieren. Danke, danke, danke!!

    Wann kommen neue Rechtsgebiete? Staatsorga und Sachenrecht würden mir gerade gut weiterhelfen. Wenn ich alle Strafrechtstapel soweit durchhabe, dass die fälligen Karten sich auf einen größeren Zeitraum erstrecken, möchte ich gleich mit den Grundlagen in Öff. und Zivilrecht weitermachen.

    Viele Liebe Grüße

  • #2

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 27 April 2018 16:14)

    Liebe R,

    vielen Dank für deine Rückmeldung! Schön, dass dir die Basiskarten helfen. So soll es sein! Zu deinen Fragen:

    Ich bemühe mich darum, Gesetzesänderungen innerhalb von ein paar Monaten umzusetzen, aber ich muss sagen, dass das überwiegend ein theoretisches Problem darstellt, einfach weil sich an den Basics, um die es bei den Basiskarten ja gerade geht, nur selten etwas ändert. Das letzte StPO-Update war z. B. durchaus umfangreich, aber selbst davon waren nur ganz wenige Karten aus meinem Strafprozessrecht-Stapel betroffen, ich glaube, es waren keine 10.

    Bis ich zum Staatsorganisationsrecht komme wird es noch etwas dauern, weil ich zuerst Zivilrecht komplett fertig machen möchte. In ein paar Tagen erscheint Vertragsrecht, dann will ich Bereicherungsrecht, GoA etc. veröffentlichen und mich anschließend um Sachenrecht und die Nebengebiete kümmern.

    Viele Grüße und frohes Lernen!

    Thomas

  • #3

    Benjamin (Montag, 30 April 2018 15:44)

    Hallo Thomas, ich finde deine Basiskarten absolut spitze!
    Als Verbesserung bzw. als Erweiterung hatte ich die Idee, dass du unter den Zusatzinformationen der Karten den zu lernenden Inhalt auch erklärst ( Wie ein Lehrbuch, nur auf den Punkt gebracht, um was es geht) . Das bedeutet natürlich eine Menge Arbeit für dich, wäre aber absolut mega. Besonders wichtig ist mir die Einordnung des einzelnen Sachverhalts in dem Rechtsgebiet. (Was habe ich davon und wo ist das wichtig?)

    Liebe Grüße

    Benjamin

  • #4

    Jonatan B (Donnerstag, 10 Mai 2018 11:05)

    Ich lerne jetzt schon seit dem 1. Semester mit Anki. Dabei gefällt mir vor allem die Effizienz, da man mit vergleichsweise wenig Aufwand viel erreicht.
    Gerade morgens mit ein oder zwei Kaffee bewaffnet ist es ein gelungener Start in den Tag.
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Gesamtpaket und bin froh, dass ich es trotz des Preises gekauft habe.

    mfg

  • #5

    Luisa (Donnerstag, 24 Mai 2018 12:06)

    Wer Probleme mit dem Auswendiglernen hat oder das Gefühl nicht mag ständig das gleiche wahllos zu wiederholen, sollte sich unbedingt mit Anki und den Basiskarten beschäftigen. Die fertigen Karten sparen Unmengen an Zeit und das abrufbare Wissen durch das Lernprinzip wächst stetig. Absolut gut verständlich und empfehlenswert, ich wünschte es hätte die Karten schon vor der Examensvorbereitung gegeben. Hoffentlich folgen zeitnahe weitere Rechtsgebiete!!

  • #6

    Luisa (Donnerstag, 24 Mai 2018 12:11)

    P.S. Auf keinen Fall abschrecken lassen von dem altbackenen Anki Design (lohnt sich! Und so schwer ist das Programm dann eigentlich auch wieder nicht) Thomas bemüht sich schnellstmöglich zu helfen, auch bei jeder noch so banalen Frage zu einer Karte :-)

  • #7

    Jay (Freitag, 29 Juni 2018 19:56)

    Auch ich habe mich für den Weg des "Examens ohne Rep" entschieden und werde in Kürze mit der "richtigen" Examensvorbereitung beginnen. Bis jetzt habe ich nur die Probekarten durchgespielt, bin aber absolut begeistert (sofort blieben Dinge hängen, die ich längst wieder vergessen hatte oder die mir nie ganz klar waren) und werde mir wohl, sobald es denn soweit ist, das Paket zulegen. Ich weiß selbst, dass die Arbeit mit Karteikarten sehr effektiv ist, aber der Sprung auf die digitale Ebene mit einem sinnvollen Lernalgorithmus macht das Ganze noch viel besser.
    Ich kann jedem empfehlen, sich das Ganze mindestens mal anzuschauen.

  • #8

    Ricarda (Dienstag, 03 Juli 2018 14:14)

    Mit Anki arbeite ich schon seit Jahren, ich setze Spaced Repitition vor allem für Fremdsprachen ein. Daher weiß ich, dass die Arbeit mit den Karten sehr effektiv ist. Dass und wie ich sie allerdings für Jura einsetzen könnte, war mir gar nicht so recht bewusst, merkwürdigerweise... Jetzt, wo ich Thomas' Karten habe, bin ich begeistert. Nicht nur von die Sorgfalt, mit der er die Inhalte erarbeitet hat, sondern auch vom KnowHow, das hinter der Wissensvermittlung selbst steckt. Ich habe viel dazu gelernt, auch, was die Kartenerstellung angeht, und kann das alles nun auch in anderen Wissensgebieten einsetzen. Ich kann allen, die sich wie ich auf Klausuren vorbereiten, nur empfehlen, das speziell mithilfe dieser Karten und Thomas' Arbeitsweise (in der "Lernapotheke" kurz und knapp dargestellt) generell zu tun.

  • #9

    Lena (Montag, 09 Juli 2018 10:18)

    Jura lernen mit Anki und insbesondere mit den Basiskarten von Thomas hat mir in meiner Examensvorbereitung extrem geholfen, indem Lernen ganz einfach effizient gemacht wird. Nach 1-2 Stunden Anki am Tag habe ich das Gefühl, wirklich einen Lernfortschritt gemacht zu haben, was beim einfachen Durcharbeiten von Skripten oder Fällen nicht immer der Fall ist. Und das wichtigste, es bleibt hängen.
    Die Karten von Thomas helfen, die Menge an Stoff, gerade in der Examensvorbereitung, zu bewältigen. Damit kann eine eigenständige Vorbereitung sehr gut gelingen. Danke!

  • #10

    V (Montag, 23 Juli 2018 11:35)

    Ich möchte mich bei Thomas für seine Arbeit herzlich bedanken; Mein Hauptproblem ist es, dass ich eine riesige Motivation habe, was neues zu lernen (kann tagelang mich mit Jura beschäftigen, aber schließlich habe ich festgestellt, dass das Verstehen und Lesen nicht alles ist); dazu bin aber so sehr chaotisch, dass es zu einer Depression führt; Genau ist es im Fall Jura passiert, bin in 4 Semester bereit, im Dritten haben ich aber die Kurve mit Unmengen am Lernstoff nicht gekriegt, sodass das Semester total schlecht ausgefallen ist (und ich habe keine Rakete beim Tetris im Laufe der Vorlesungen fliegen lassen), auch in diesem 4. Semester weiß ich es nicht, wie es mit Klausuren gelaufen ist, oder noch laufen wird; also im Endeffekt muss Ich vieles aufs neue machen; habe aber eine Vorgehensweise gefunden, die ich die ganzen 4 Semester gesucht habe, also einen klaren Vorgehensplann, wie man ans Examen drankommen sollte, Danke dir insbesondere für die Lernapotheke, habe gestern Abend gelesen und gelacht, insbesondere was die Studienkollegen angeht, die noch im 4 Semester es nicht gerafft haben, dass Sie in den Vorlesungen kein Examensniveau vermittelt bekommen werden: die kommen tatsächlich jedes Mal zu mir, und erzählen, was eigentlich in der Klausur dran kommen könnte, laut Professoren. Ich saß aber schon immer in der BIB, aber ohne Plan, jetzt wird es sich alles ändern, Dank dir.

    P.S - Auch deine "Tomatentechnik" funktioniert hervorragend, habe es festgestellt, dass das Lernen in solchen Abständen auch mehr Spaß macht, habe jetzt aber meine 5 minütige Pause sehr weit überschritten, in dem ich dir dieses Kommentar geschrieben hatte; Aber es hat sich auch gelohnt.

  • #11

    Fabi (Montag, 27 August 2018 11:36)

    Lieber Thomas,

    das Lernen mit deinen Karten macht ziemlich viel Spaß (Gesamtpaket)!
    Die dadurch gewonnene Lernkontrolle lässt sich mMn mit keinem anderen Medium ohne weiteres genauso effektiv wie mit Anki erreichen. Wiederholungen sind essentiell für eine erfolgreiche Examensvorbereitung. Und genau das wird mit diesem Projekt umgesetzt. Deshalb bin ich glücklich, dass ich (wenn auch etwas spät), darauf aufmerksam wurde.
    Zum Preis lässt sich zwar anführen, dass dieser in der Summe auf den ersten Blick etwas "happig" erscheinen mag. Wenn man jedoch selber Erfahrungen mit dem Erstellen von Karteikarten gemacht hat, wird schnell klar, dass es viel Mühe und vor allem Zeit kostet, das notwendige Wissen so, wie es bei den Basiskarten gemacht wurde, darzustellen.
    Beim Erstellen eigener Karten läuft man zudem Gefahr, zu viel aufzuschreiben, sodass man bei konsequenter Wiederholungsrate mit Stoff überlastet wird. Aus diesen Gründen halte ich auch den Preis für absolut angemessen (Skripte kosten ganz nebenbei auch nicht wesentlich mehr oder weniger).
    Im Ergebnis ein überaus gelungenes Projekt!

  • #12

    G. (Dienstag, 28 August 2018 12:27)

    Ich benutze die Basiskarten sowie Anki seit Beginn des Studiums und habe soeben meine Zwischenprüfung in allen drei Teilfächern innerhalb von zwei Semestern erfolgreich bestanden.

    Nicht nur dass es mir den Einstieg in das Jurastudium ungemein vereinfacht hat, bin ich der festen Überzeugung die Eckpfeiler des Studiums durch Anki gelegt zu haben. Immer wieder auftretende Standardprobleme die ich bereits durch Anki gelernt habe, lassen sich auf leichtester Weise lösen.

    Betracht man den gesamten Examensstoff ist es unfassbar effektiv möglichst früh mit Anki zu beginnen, da alles im Studium vermittelte relevant für das Examen ist. Dies überträgt man einfach nach den Veranstaltungen der Uni auf Anki und kombiniert diese mit den fertigen Basiskarten. Eine derart kompakte, einprägsame Vermittlung und Wiederholung von Stoff ist meines Erachtens nirgendwo vergleichbar zu finden.

    Dagegen kann jedes Hemmer/Alpmann Skript einpacken. Sehr zu empfehlen und der Dank geht an Thomas!

  • #13

    Thomas (Samstag, 08 September 2018 18:03)

    Super Karten! Auch für das Studium an der FHÖV geeignet :)

  • #14

    K (Mittwoch, 03 Oktober 2018 18:15)

    Ich finde die Basiskarten von Thomas genial! Sie sind perfekt dazu geeignet, das eigene Grundlagenwissen und -verständnis weiterzubringen. Gut ist insbesondere, dass die Fragen auch als pdf-Dokument zur Verfügung gestellt werden. Bevor ein Thema im Examenskurs besprochen wird oder ich hierzu Fälle lösen will, greife ich zu diesen Basiskarten-Skripten und komme in relativ kurzer Zeit an den wichtigsten Grundlagen des jeweiligen Rechtsgebietes vorbei. Im Nachgang kann ich - von der Verwendung mittels anki einmal abgesehen - ein ganzes Rechtsgebiet anhand des Skriptes bzw. der Fragen wiederholen. Somit fällt mir persönlich das Wiederholen leichter: ich muss mich nicht durch verschiedene Bücher quälen sondern kann die Basics ganz einfach gebündelt nachsehen. Fazit: Die Fragen sind gut strukturiert, fragen die richtige Menge an Stoff ab und verhelfen nicht nur zu mehr Wissen sondern auch zu mehr Verständnis und zu einer besseren Herangehensweise. Der besondere Mehrwert liegt für mich auch in den pdf-Skripten.
    Wenn ihr sowieso hier seid und Karten kauft, dann empfehle ich auch gleich die Investition in die "Lernapotheke". Egal wie weit ihr seid oder für wie gut ihr eure Lerntechnik haltet: Bleibt immer kritisch und seid offen für Verbesserungen. Thomas gibt in der "Lernapotheke" gute Tipps an die Hand.

  • #15

    Celina (Montag, 08 Oktober 2018)

    Hi Thomas,

    ich finde die Karten auch einwandfrei und schwärme regelmäßig davon. Allein der Preis für ZPO finde ich, ist zu hoch. Nach der Preisanpassung (alle Pakete 20€) habe ich (dennoch) immer weiter eingekauft, obgleich auch Pakete mit "nur" 120 Karten dabei waren (zB HGB), wohlwissend, dass es auch welche mit über 500 Karten für den gleichen Preis gibt und sich das so für mich gut einpendelt. Dass nun ZPO 40€ kostet finde ich ein bisschen viel für mich - nicht, dass ich deine Arbeit nicht fair entlohnen wollen würde... Jetzt kauf ich mir erstmal Sachenrecht... LG Celina

  • #16

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 13 Oktober 2018 16:43)

    Hey Celina, das freut mich zu hören; danke für dein Feedback! Ja, ich seh ein, dass die Preisgestaltung bei ZPO irgendwie widersprüchlich ist.

    Generell zum Punkt "nur 120 Karten pro Rechtsgebiet": Da würde ich sagen, dass es auf die Anzahl der Karten eigentlich nicht ankommt, solange a) alles wichtige drin ist und b) die Karten gut formuliert sind. Wenn man Skripten kauft, bezahlt man ja auch für jedes Rechtsgebiet den gleichen Preis, egal wie viel Seiten das einzelne Skript hat. (Und seien wir ehrlich, wer von uns ärgert sich, wenn es mal weniger sind? :-D )

    Liebe Grüße

    Thomas

    P.S.: Die Idee, sämtliche Paragraphen so zu verlinken, dass sie anklickbar sind und einen zum Wortlaut der Norm führen, kam übrigens von Celina. Das war wirklich ein klasse Einfall!

  • #17

    Marli (Mittwoch, 02 Januar 2019 11:43)

    Hallo,

    ich lerne seit einigen Monaten mit anki. Aber eher so als Unterstützung nebenbei. Ich finde die Karten großartig und verfolge alles, was du hier so an Tipps gibst.
    Ich frage mich nur, wie man mit der Masse an Karten für die Examensvorbereitung zurecht kommen soll. Ich lerne gerade während des Studiums damit und habe die Hoffnung bis zur richtigen Examensvorbereitung alle Karten mal durchzuhaben. Aber wenn ich 100 neue Karten in der Woche schaffe, dann find ich das schon ganz anständig. Nach 2 Stunden anki muss ich mich einfach einem anderen Lernformat widmen, sonst ist das nicht mehr effizient. Wenn ich das hochrechne, inkl. Urlaub und Krankheit, dann ist es doch fast unmöglich all deine Karten innerhalb eines Jahres zu lernen, wenn man auch noch Fälle und Klausuren machen will etc.
    Es hört sich hier manchmal so an, als müsste man einfach nur schnell mal die Karten lernen, aber wie zeitintensiv das ist, wird nicht immer ganz deutlich in den Beiträgen hier.

  • #18

    Theo (Freitag, 04 Januar 2019 10:58)

    Gibt es schon das Klausurtechnik Deck?
    Und wo kann man erfahren wann welches Rechtsgebiet kommen wird?

  • #19

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 10 Januar 2019 15:09)

    Hi! Bitte entschuldigt die späte Antwort.


    Marli,

    danke für dein Feedback! 20 neue Karten pro Werktag sind auf jeden Fall nicht verkehrt. Vor allem, wenn du auf diese Weise schon vor (!) der richtigen Examensvorbereitung alle Rechtsgebiete einmal durchgearbeitet hast (und natürlich kontinuierlich wiederholst), ist das echt gut. Du verfügst dann über eine hervorragende Ausgangsposition, um in die eigentliche Examensvorbereitung zu starten und kannst dich ganz darauf konzentrieren, Probleme zu vertiefen und Klausuren zu schreiben.

    Wenn man sofort in die Examensvorbereitung startet, ohne eine solche Vorbereitungsphase einzulegen, sollten allerdings auch 25 oder 30 neue Karten pro Tag an (regelmäßig) 6 Tagen die Woche durchaus drin sein. (Sind ja nur 3 mal 10 neue Karten am Tag, das geht doch.) Das sind dann (bei 30 pro Tag) 180 neue Karten pro Woche. Da es bisher insgesamt erst 4644 Basiskarten gibt, wäre man damit nach ca. 26 Wochen durch.

    Keine Frage, das ist aufwendig und anstrengend, aber dafür hast du auch die Garantie, dass die wichtigsten Infos wirklich sitzen. Und Examen machst du ja nur einmal im Leben! (Oder zweimal, um genau zu sein – aber es geht vorbei!) :-)

    Um solche Rechnungen zu vereinfachen, habe ich hier mal einen Karten-Rechner erstellt: basiskarten.de/karten-rechner


    Theo,

    nein, leider noch nicht. Das Klausurtechnik-Deck habe ich im Augenblick rausgenommen, um es nochmal zu überarbeiten. Die Tipps stammen aber überwiegend aus den Aufsätzen, die ich in der Lernapotheke empfehle. Die kann ich jedem ans Herz legen.

    Als nächstes kommt Immobiliarsachenrecht (wahrscheinlich Ende nächster Woche) und dann Erbrecht, Familienrecht und Arbeitsrecht. Woran ich gerade arbeite, siehst du auch auf der Hauptseite, wenn du dort ganz nach unten scrollst.


    Viele Grüße!

  • #20

    Max (Samstag, 23 März 2019 12:47)

    Lieber Thomas,

    hast du eine Buch- oder Artikelempfehlung bezüglich des Klausurenschreibens? Bzw. hast du im Allgemeinen Ratschläge diesbezüglich?

    Ich lerne seit einem Jahr u.a. mit deinen Anki-Vorlagen. (Insgesamt kann ich deine Karteikarten nur jedem Empfehlen, weil du gerade die Basics eines jeden Rechtsgebiets sehr gut zusammengefasst hast.) Habe die Karteikarten ergänzt mit Problemen aus dem Klausurenkurs und lese jetzt zusätzlich Lehrbücher um mein Wissen zu vertiefen.

    Davon abgesehen mittlerweile mehr als 50 Probeklausuren mitgeschrieben und nachgearbeitet. Trotzdem (und hier liegt der Grund meines Anliegens) sind zweistellige Klausuren eher die Ausnahme.

    Was kannst du empfehlen, um dem Ganzen einen letzten Feinschliff zu geben?

    Liebe Grüße,
    Max

  • #21

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 25 März 2019 07:44)

    Lieber Max,

    das klingt doch schon sehr gut - Glückwunsch und weiter so!

    Da ich gerade unterwegs bin, ganz kurz:
    1. Mach unbedingt weiter mit den Lehrbüchern. Wenn du noch mehr Probleme und Streitstände beherrschst, sollte das einen positiven Effekt in deinen Klausuren haben.
    2. Arbeite jede Klausur intensiv nach, um zu sehen, wo deine individuellen Schwächen liegen.
    3. Schau dir generell bzgl. Klausuren die 3 Aufsätze an, die ich in der Lernapotheke vorgestellt habe, und zusätzlich die "Allgemeinen Hinweise der Marburger Strafrechtslehrer zur Fallbearbeitung", die im Augenblick hier zu finden sind: https://docplayer.org/48542554-Allgemeine-hinweise-der-marburger-strafrechtslehrer-zur-fallbearbeitung.html

    Ansonsten lass dich nicht verunsichern, wenn eine Übungsklausur mal daneben liegt, das war bei mir auch so und muss nichts für das Examen heißen. Wichtig ist nur, dass der generelle Trend der Noten im Klausurenkurs nach oben zeigt - oder zumindest nicht nach unten. ;-)

    Viele Grüße
    Thomas

  • #22

    Chris (Dienstag, 26 März 2019 17:17)

    Hallo Thomas,

    eignen sich deine Karten auch für das zweite Examen? Ich hatte überlegt zumindest für die prozessualen Gesichtspunkte (Zivil, Straf, ÖR) und die Zwangsvollstreckung deine Decks zu holen.
    Sind in den jeweiligen Decks dann auch zu klassischen Aufbauprobleme (z.B. Urteil mit Aufrechnung, Widerklage etc) dargestellt?

    Beste Grüße

  • #23

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 28 März 2019)

    Hallo Chris,

    da ich in den letzten Tagen mehrere E-Mails zu dieser Frage erhalten habe, habe ich mich dem Thema in einem Blog-Beitrag angenommen: basiskarten.de/zweites-staatsexamen

    Viele Grüße

    Thomas

  • #24

    Jona (Donnerstag, 11 April 2019 12:19)

    Guten Tag,

    ich habe das Gesamtpaket vor ca. 1 Jahr bestellt. Durchgekommen bin ich nach ungefähr 10 Monaten (wobei mein Fokus nicht darin bestand, möglichst schnell alle Decks aufzuarbeiten).
    Seitdem lerne ich damit fast jeden Tag.

    Nach der Statistik (von Anki) habe ich im letzten Jahr insgesamt 72% der Tage gelernt.

    Im letzten Monat sogar 100 % der Tage.
    Ein neues Deck habe ich meistens in 1-3 Tagen aufgearbeitet. (Handelsrecht zb. 1 Tag; Vrecht aber bestimmt 5 Tage)
    (die 20-Karten-Regelung klappt bestimmt gut, aber damit kann ich nichts anfangen).

    Grundsätzlich mache ich alle Decks jeden Tag. (Nebenbei Kompliment für das Erbrecht Deck. Das war wirklich nochmal extra gut)

    Das dauert dann so ungefähr 45-60 min. (Ich gehe davon aus, dass die Zeit noch auf 25-40 min runtergeht, wenn ich bei bestimmten Decks (deren Aufarbeitung noch nicht so lang her ist) mehr Übung kriege und damit einhergehend ein höheres durchschnittliches Intervall erreiche.


    Der wichtigste Aspekt beim Lernen mit Anki ist, glaube ich, die Regelmäßigkeit. 40-60 Minuten pro Tag sind wirklich in Ordnung und machen sogar Spaß.

    LG

  • #25

    Lara (Mittwoch, 17 April 2019 13:59)

    Hallo Thomas,
    wie steht es um die noch fehlenden zivilrechtlichen Nebenfächer wie Arbeitsrecht und Familienrecht? Deine Ankündigung, was als nächstes kommen soll, ist nicht mehr ganz aktuell und ich warte schon sehnsüchtig auf Nachschub :-)
    Danke für deine Mühe!

    und dann noch eine Frage an Jona: wie schaffst du es, so schnell mit den Karten durchzukommen? wenn ich mich richtig konzentriere und wirklich nur die Karten als "gut" markiere, die ich vollständig konnte, komme ich immer mindestens auf 2 stunden, tendenziell mehr, pro Tag...

  • #26

    Jona (Samstag, 20 April 2019 09:45)

    Hey Lara,

    bei mir kommen pro Tag in etwa 80-100 Karten. (Heute zum Beispiel 85).
    Die mache ich dann meistens morgens. Eine besondere Taktik habe ich aber nicht wirklich.


  • #27

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 20 April 2019 17:07)

    Hallo Lara! Die Ankündigung ist schon noch aktuell, da ich immer noch dabei bin, die Decks zu überarbeiten - und ein bisschen Urlaub mache. :-) Danach kommt Familienrecht! LG Thomas

  • #28

    Sergej (Mittwoch, 24 April 2019 13:53)

    @jona/lara
    Ich brauche auch jeden Tag mind. zwei Stunden, eher mehr.
    45-60 Minuten bzw. sogar weniger wäre für meinen Fall eher utopisch...

    Hat jemand Tipps zum erstellen von Anki-Karteikarten für das Staatsorganisationsrecht ?
    Falls jemand schon welche erstellt hat, an welchem Lehrbuch/Skript habt ihr euch orientiert?
    LG

  • #29

    Torben (Montag, 22 Juli 2019 14:15)

    Hey!

    Ich lerne inzwischen ein Dreivierteljahr mit den Karteikarten. Die Karten sind sehr fall- und praxisbezogen und eignen sich auch zur Wiederholung auf die mündliche Prüfung. Insbesondere registriere ich bei der Fallbearbeitung, dass sich mein systematisches Verständnis deutlich verbessert hat. Wenn man ein Jahr zur Prüfungsvorbereitung anberaumt, sind 30-40 neue Karten täglich realistisch.
    Die Wiederholung sollte immer vor dem Erlernen neuer Karten priorisiert werden. Ich habe es zuweilen schleifen gelassen und das demotiviert sehr, wenn sich die Zahl der Wiederholungen zu sehr erhöht hat. Wiederholt man stetig, sind es zumeist selten mehr als 150-200 zu wiederholende Karten, die ich maximal in 1 1/2 Stunden wiederhole. So lässt sich beispielsweise ein Lerntag sehr gut starten, weil es ein gutes Gefühl gibt, die Karten bereits abgehakt zu haben. Zudem kann man über ein Anki-Profil die Karteikarten mit dem Laptop oder Handy synchronisieren und ist sehr mobil und flexibel, weil man keine Unterlagen benötigt. Des Weiteren ist der Service echt gut. Der Austausch mit Thomas ist sehr persönlich und die Aktualisierungen der jeweiligen Decks sind kostenlos inbegriffen.

    Die folgenden Anmerkungen sind einige Probleme, die mir widerfahren sind.
    Ich würde euch aus eigener Erfahrung raten, hierauf zu achten.

    1. Wiederholt wirklich an mindestens fünf Tagen der Woche die Karteikarten. Ansonsten summieren sich die Karten und der Lernkurveneffekt wird verfälscht. Ich habe das teilweise schleifen lassen und mich im Nachhinein sehr darüber geärgert. Am besten ist es wirklich, an allen sieben Tagen zu lernen/zu wiederholen. Am Wochenende könnte man beispielsweise nur wiederholen, sodass allenfalls 1-1 ½ Stunden beansprucht werden

    Die folgenden Probleme ergeben sich wirklich erst, wenn ihr schon eine Vielzahl an Karteikarten gelernt habt.

    2. Wenn ihr Definitionen lernt, indem ihr einen Satz vervollständigt, insbesondere im Strafrecht, solltet ihr den Satz immer als Ganzes vor-/durchlesen und verinnerlichen. Wenn man schnell wiederholt, weil die Definitionen gut sitzen, gerät man in Gefahr, den abgefragten Satz dem eigentlichen Ausgang nicht mehr zuordnen zu können.

    3. Zudem solltet ihr immer die Frage oder den Ausgangsfall durchlesen. Auch hierbei habe ich mich manchmal verleiten lassen, nur die Antwort wiederzugeben. Nach einiger Zeit erinnerte ich das Erscheinungsbild der Karteikarte und die dazugehörige Antwort, aber gar nicht mehr die Ausgangsfrage.

  • #30

    John (Mittwoch, 24 Juli 2019 10:11)

    Hi Torben,

    ich lerne genauso lange mit den Karten wie du. Ich frage mich aber, wie es sein kann, dass ich fast täglich mehr als 350 fälligen Karten habe. Klar, habe ich Anki nicht an allen Tagen vorbildlich genutzt. Aber diese hohe Zahl an Karten nimmt immer sehr viel Zeit in Anspruch. Über konkrete Tipps würde ich mich freuen.

    Viele Grüße

  • #31

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 24 Juli 2019 18:13)

    Hi Torben,

    vielen Dank für Dein ausführliches Feedback und die genaue Beobachtung! Beim Lesen habe ich mich darin erinnert, dass der von dir beschriebene Effekt damals auch bei mir aufgetreten ist. Dein Lösungsansatz dafür ist aus meiner Sicht auch genau richtig.

    Dazu vielleicht noch eine Ergänzung, die auch dir, John, helfen könnte, um schneller mit den Karten durchzukommen. Ich zitiere aus der Lernapotheke (Print-Version, S. 25):

    Auch wenn es komisch klingt, probiert mal folgendes aus, wenn ihr nicht in der Bibliothek lernt, sondern allein Zuhause seid: Murmelt euch die Frage, mit der ihr euch gerade beschäftigt, schnell vor und versucht, sofort die Antwort zu geben. Ich weiß nicht, wieso, aber ich konnte mit dieser Technik in 25 min (einer Pomodoro-Einheit, dazu später) teilweise bis zu 80 Karteikarten wiederholen, was in etwa 200% meiner normalen Wiederholungsrate entspricht. Vielleicht lag es daran, dass ich dadurch einfach weniger lange nachgedacht habe und seltener abgeschweift bin, aber es hatte einen äußerst positiven Einfluss auf meine Leistung.

    @John: Wie viele Karten fällig werden, hängt natürlich ganz davon ab, wie viele du vorher wie regelmäßig gelernt hast. Da könnte es helfen, eure detaillierten Nutzungsstatistiken zu vergleichen, um weitere Schlüsse zu ziehen.

  • #32

    Berns (Sonntag, 04 August 2019 14:32)

    Hallo Thomas,
    großes Lob zu den Juravorlagen. Ich lerne seit fast 3 Jahren mit ihnen und Anki. Zu 95 % benutze ich Lückentext+, weil sie am flexibelsten ist und alle anderen Vorlagen genauso gut darstellen kann, wenn man weiß, wie man durch >>> und [[ ]] Kontextinformationen verdeckt.

    Die Lernapotheke kann ich jedem nur empfehlen. Sie bietet Tipps, die praktisch, schnell umsetzbar, vielseitig anwendbar sind und nicht, wie manch andere Ratgeber, auf veralteter Wissenschaft beruhen.

    Deine Basiskarten habe ich als Probe ausprobiert und mich dagegen entschieden, sie zu kaufen.
    1. Ich finde, sie fragen Informationen zu grobstückig ab. Empfehlenswert ist es, sich streng an das minimum information principle zu halten. Das Lernen lässt sich damit besser planen, kostet weniger Zeit und v. a. macht es mehr Spaß, weil falsche Antworten dann nicht so frustrieren. https://www.supermemo.com/en/archives1990-2015/articles/20rules
    Die Basiskarten müsste ich also zunächst in kleinere Stücke umwandeln.
    2. Ich denke es hilft dem Verständnis, sich selbst Karten zu erstellen. Erstens hat man Kontext. Zweitens muss man den Stoff strukturieren und in das eigene Wissensnetz einbauen. Drittens gewinnt man durch trial und error immer mehr Erfahrung, welche Formulierungen und Strukturen das Lernen und Erinnern fördern oder hindern.
    3. Die Form der Informationen könnte noch mehr der Fallbearbeitung gleichen, weniger dem "Lehrbuchstil". Schemata (die die Basiskarten auch haben) sind ein Beispiel für an die Fallbearbeitung angepasste Informationen.
    4. Was ich gut finde, ist der "Basis"-Teil in Basiskarten. Es ist mühselig, sich selbst die Grundinformationen aus dem Meer der Lernunterlagen herauszufischen. Hier finde ich auch die Spiraltechnik sehr gut. Ich selbst erwische mich leider zu oft dabei, dass ich zu früh zu detailliert Stoff erarbeite.
    5. Deine Technik, um sich "merkwürdige" Merkhilfen zu bauen, ist genial und vielseitig anwendbar.

    Weitere Tipps an alle:
    Dort, wo die rechtlichen Strukturen nicht einleuchten, macht Bilder, Mindmaps u. ä. aus ihnen.
    Anki-Addons verbessern das Programm, insb. die von https://github.com/glutanimate (z. B. cloze overlapper oder image occlusion enhanced),
    Macht Pausen, aber nicht zu lang.
    Benutzt eine Pomodoro-App

  • #33

    Isa (Dienstag, 06 August 2019 15:55)

    Hey Thomas,

    ich finde deine Basiskarten super!! Bin absolut begeistert und kann sie jedem weiterempfehlen! Vielen Dank und mach bitte bitte weiter so :)

    LG Isa

  • #34

    Torben (Sonntag, 01 September 2019 12:30)

    Ich habe eine Frage zu Anki.

    Ich bin derzeit im Urlaub und lerne auf dem Handy einige Stapel neu. Über „custom study“ habe ich zusätzlich zu meinem Lernpensum neue Kartrn gelernt. Nun werden die Karten aus dem Bereicherungsrecht in dem SchuldrechtAT-Ordner angezeigt (im Bereicherungsrechts-Ordner werden keine mehr angezeigt) und die restlichen Karten aus dem Schuldrecht AT werden nirgendwo angezeigt.

    Hat jemand vielleicht eine Lösung für mein Problem?

    Vielen Dank!

  • #35

    huxley (Mittwoch, 04 September 2019 10:58)

    Hallo Torben,
    die Karten befinden sich also im falschen Stapel. Am einfachsten änderst du das in der Desktopversion.
    Da gehst du in den Kartenbrowser und wählst alle betroffenen Karten. Dann Strg+D. So kannst du die Karten in einen anderen Stepel verschieben.
    Hier ist alles gut erklärt: www.dennisproksch.de/anki

  • #36

    Torben (Donnerstag, 26 September 2019 10:15)

    @Huxley
    Danke, das ließ sich Zuhause wirklich einfach bewerkstelligen. :)

  • #37

    Max (Donnerstag, 31 Oktober 2019 09:40)

    Hi Thomas!

    Danke für die Basiskarten. Hast du einen ganz groben Zeitplan, wann die Karteikarten für das öffentliche Recht erscheinen und welches der Decks du zuerst veröffentlichst?

    Würde mir in meiner Planung für das nächste halbe Jahr enorm weiterhelfen, damit ich weiß, welche Karteikarten ich selbst erstellen sollte und welche nicht.

    Danke und liebe Grüße! Max

  • #38

    John (Mittwoch, 06 November 2019 18:39)

    Würde mich auch aus den selben Gründen interessieren :)

  • #39

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 14 November 2019 13:05)

    Lieber Max, lieber John,

    ich hab natürlich Verständnis dafür, dass ihr das wissen möchtet. Leider ist ein Zeitplan schwierig, weil der von einigen Faktoren abhängig ist, die ich nicht beeinflussen kann. Bisher kann ich euch nur folgendes sagen:

    1. Die Stapel für das öffentliche Recht kommen auf jeden Fall noch. Als erstes Baurecht (weil das ziemlich kurz ist) oder Staatsorganisationsrecht.

    2. Ich habe bisher noch nicht mit der Überarbeitung angefangen, weil ich seit 1,5 Monaten fieberhaft an einer neuen Version der Jura-Vorlagen arbeite. Ich freue mich schon sehr darauf, euch diese Neuerungen zu zeigen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass ich dann erstmal damit beschäftigt bin, irgendwelche Bugs zu fixen. Davon hängt dann ab, wie lange es dauert, bis ich wieder dazu komme, einfach Karteikarten zu überarbeiten.

    3. Spätestens bis zum 1.6.2020 sollten trotzdem alle verbleibenden Stapel veröffentlicht sein. Mark my words!

    Und jetzt bitte keine Fragen mehr zum Zeitplan.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #40

    Anna (Samstag, 07 Dezember 2019 11:00)

    Lieber Thomas,

    neue Jura-Vorlagen, das Butler-Addon, Basiskarten – du leistest top Arbeit, um us Anki einfacher zu machen.

    Zu den Basiskarten habe ich einen Wunsch: Manchmal brauche ich mehr Hintergrundwissen, um sie zu verstehen. Meine Lehrbücher passen aber nicht immer. Wäre es möglich, eine Liste der Quellen online zu stellen, aus denen du die Basiskarten erstellt hast? Auf den Basiskarten sind ja nicht immer Quellen.

  • #41

    Michael (Donnerstag, 12 Dezember 2019 15:11)

    Hallo an alle,
    ich wäre Euch super dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

    Ich habe alle meine Ankidecks auf 0 gestellt, um für die mündliche Prüfung alle Zyklen zu wiederholen.
    Nun begräbt Anki allerdings ständig Karten aus dem Stapel, den ich gerade lerne und ich muss sie manuell unter „Kartenübersicht“ wieder „neu planen“.
    Wisst ihr, wie ich das verhindere?

    Danke im Voraus!

  • #42

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 12 Dezember 2019 15:19)

    Hallo Michael,

    das hier ist kein allgemeines Hilfe-Forum für Anki. Bei Fragen dazu SCHREIBT MIR BITTE EINE E-MAIL!

    Dein Problem sollte sich aber folgendermaßen lösen lassen:

    1. https://www.youtube.com/watch?v=fKaQ-Oi6MlI
    2. https://www.youtube.com/watch?v=YE5n46g7P20

    Viele Grüße
    Thomas

  • #43

    jurazeitalter (Freitag, 20 Dezember 2019 23:35)

    Als ehemaliger 5er und 6er Kandidat - ungefähr so war mein Notendurchschnitt während des Studiums - habe ich es im Schwerpunkt in einem recht anspruchsvollen Termin auf ein hohes 13er Endergebnis ("gut") geschafft - und zwar fast schon im Bereich der "sehr gut", die ab 14,00 anfängt.
    Der betreffende Schwerpunktstoff ist zwar nicht in Anki enthalten, ich führe meine guten Ergebnisse aber maßgeblich auf das systematische Denken zurück, das mir durch die Nutzung der Basiskarten eingeträufelt wurde. Das hat mir auch in der mündlichen Prüfung enorm geholfen, in der wiederum teilweise Basis-Stoff (in den Karten enthalten) geprüft wurde. Der (praktisch tätige) Prüfer hat mich dort mit "sehr gut" bewertet.
    Ich hoffe, diese gute Arbeitstechnik (und vielleicht auch weiterhin schöne Ergebnisse) in das Pflichtfachexamen mitnehmen zu können. Aber selbst wenn nicht: Ich bin alleine schon stolz auf das geistige Wachstum, das die Basiskarten mir ermöglicht haben. Es fühlt sich gut an, Dinge kombinieren zu können, egal ob jurabezogen oder nicht.
    Allgemein: Anki funktioniert gut und zuverlässig und last but not least ist die treibende Person, Herr Kahn, ein wunderbar engagierter Mensch (Updates, Blogposts, extrem hilfreiche Videos...), bei dem man herzlichst gerne (und ohne jedes Misstrauen) einkauft, und das Ganze ist jeden Cent wert. Ich, weiß kontroverses Thema, aber für mich: Besser und wirksamer als ein Massen-Repetitorium.

  • #44

    Bausa (Samstag, 04 Januar 2020)

    Baby, bitte gib mir mehr von dem was du Baurecht nennst...

  • #45

    galantra (Freitag, 07 Februar 2020 14:59)

    Hey, tomkahn!
    Wie hast du eigentlich mit dem Coden angefangen? Was für Ressourcen, Tools hast du? Wie hat es sich mit der Zeit geändert? Was würdest du, rückschauend, anderes machen? etc.

    Das wäre vielleicht mal einen Blogeintrag oder ein Video wert, wenn du Zeit hast. Mich würde es brennend interessieren :)

  • #46

    Ilga Richter (Donnerstag, 13 Februar 2020 15:40)

    Hi Thomas,

    Deine Basiskarten sind spitze! Einfach die beste Investition im ständigen "Kampf gegen das Vergessen".

    Einige Kommilitonen und ich, die jetzt im Rep sind und parallel mit Deinen Karten arbeiten, stellen immer wieder fest, dass Du es geschafft hast, die wesentlichen Dinge präzise in den Basiskarten darzustellen.

    Würde ich nochmals mit dem Jura-Studium starten, dann gleich im ersten Semester mit Deinen Basiskarten und nicht erst im Siebten in der Examensvorbereitung.

    Danke für Deine immer umgehende Rückmeldung bei Fragen rund um die Karten. Richtig klasse ist auch Deine "Lernapotheke für Juristen" - sie gehört unbedingt ins Starter-Paket im ersten Semester:)

    Viele Grüße
    Ilga

  • #47

    C. A. (Freitag, 14 Februar 2020 19:32)

    Also ich wollte mal ein riesen Dank loswerden. Lerne schon ein bisschen länger mit deinen Karten und es ist einfach so leicht damit Sachen zu lernen. Verständlich erklärt, sodass jeder es verstehen kann und dazu auch vollständig. Da steckt wirklich Arbeit hinter die man einfach mal loben muss.

  • #48

    Four Seasons (Mittwoch, 26 Februar 2020 17:08)

    Die Basiskarten sind ein echter Game Changer und vermitteln wirklich klarer als jedes Skript und Lehrbuch den Stoff, tatsächlich habe ich das erste mal in meinem Studium das Gefühl Dinge umfassend zu verstehen und zu behalten (Ok, gut, bin auch erst Ende 2. Semester, aber das will was heißen).

    Leider habe ich mich erst spät im Semester, am Ende der Weihnachtspause, für den Kauf entschieden. Nachdem ich aber bspw. den Strafrecht Stapel durch hatte, habe ich danach direkt bei der ersten (und leider schon letzten) PÜ gemerkt, dass ich wirklich sehr viel mehr mitgenommen habe, da die Basics parat waren und wirklich neues sich auf Extra-Meinungen zu bekannten Problemen beschränkte.

    Zuletzt habe ich 50 Karten am Tag gelernt, was daran liegt, dass ich die Entscheidung erst etwas spät vor den Klausuren getroffen habe. Während der Hausarbeitsphase werde ich aber bereits beginnen die Karten fürs nächste Semester zu lernen, wodurch ich hoffe direkt im Semester das Grundverständnis verfestigt anzueignen und die Zeit im Semester effizienter nutzen zu können. :)

    Großes Danke zudem für die Jura-Vorlagen, welche gerade auch für Nicht-Basiskarten Fächer einiges erleichtern und an die Community, welche sehr fleißig bei der Verbesserung mitwirkt.

  • #49

    M. (Freitag, 17 April 2020 12:00)

    Hallo Thomas,
    ich nutze Anki und die Basiskarten jetzt schon seit ein paar Monaten und wollte dir gerne mal eine Rückmeldung dazu geben, weil ich wirklich begeistert bin! Besonders die Basiskarten sind klar und verständlich, aber ohne zu viele (unnötige) Informationen, also mE genau das was man für die Wiederholung in der Examensvorbereitung braucht. Ich erstelle mir teilweise zusätzlich auch Karten selbst (natürlich mit den Jura-Vorlagen ;-)) und kann mir deshalb vorstellen, wie viel Arbeit in den Karten drin steckt. Also ich finde das ganze Projekt wirklich toll! Weiter so!

  • #50

    Margarita (Freitag, 24 April 2020 16:43)

    Ich kann die Anschaffung nur jedem ans Herz legen. Insbesondere wer sich schwer damit tut auswendig zu lernen und bei all dem Stoff den Blick für das wesentliche, den Basisstoff, verliert, ist mit den Karten und anki super versorgt. Ich wünschte ich wäre schon während dem Studium darauf gestoßen, kann aber dafür ehrlich zugeben dass Anni und die Karten von Thomas mir neben dem (übungs-)Klausurenschreiben das erste Examen gerettet haben :)

  • #51

    Chris (Sonntag, 26 April 2020 12:35)

    Ich habe mir den Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht-Stapel gekauft, um fit für die große Übung im ÖR zu werden. In meiner Verwaltungsrechtsvorlesung lief es so, dass unsere Gruppe von anfänglich mehreren hundert Leuten zügig auf unter zwanzig zusammenschrumpfte (und das im größten Hörsaal der Uni). Ich war auch nur physisch anwesend. Und natürlich kam dann später das böse Erwachen.

    Die Karteikarten sind ausgezeichnet, um Wissen, das man im Schlaf können sollte, auch wirklich dauerhaft präsent zu haben. Erfahrungsgemäß bleibt es sonst bei dem *sollte*. In meinem Studium war es regelmäßig so, dass ich mir Wissen für eine Klausur in einem Teilgebiet angelernt habe und zu diesem Zeitpunkt dann auch relativ fit in dem Prüfungsstoff war. Schon im nächsten Semester hieß es aber dann: "Wie war das nochmal? Das wusste ich doch mal!". Auch wurden von den Professoren oft Sachen für die Semesterabschlussklausur ausgeschlossen. Ergebnis: völlige Vernachlässigung beim Lernen ("Das hole ich dann später nach!"). manchmal war es auch so, dass die Vorlesung nicht mit dem ganzen Stoff durchgekommen ist, der eigentlich behandelt werden sollte. So entstehen Wissenslücken.

    Um die zu füllen, sind die Karten meiner Ansicht nach perfekt geeignet. Ich würde allerdings empfehlen die Karten nicht erst zur Examensvorbereitung zu nutzen, sondern am besten vorlesungsbegleitend ab dem ersten Semester! So hätte ich es machen sollen.

    Anki habe ich schon vorher für Vokabeln genutzt. Ich habe versucht mir selbst Karteikarten fürs Strafrecht zu erstellen und bin damit an vier Problemen gescheitert:
    1. Stofffülle (insgesamt und auf jeder Karte)
    2. Zusammenhang ("Wo war das nochmal relevant? Warum lerne ich das eigentlich?":ich habe mich am Aufbau orientiert und ein eigenes Deck (!) für jedes einzelne TBM (!!!) erstellt!)
    3. Übersichtlichkeit/Präsentation
    4. Zeitaufwand beim Erstellen

    Die Basiskarten lösen alle diese Probleme: Sie teilen eine meiner Karten in mehrere auf. Sie trennen z.B. Grundsätzlich Sachlage, Norm und Fachbegriff voneinander. Manche Karten lernen sich quasi von alleine. Das zweite Problem lösen sie mit der Frage: "Wo ist das relevant?", die einem wieder mit auf einer neuen Karte begegnet. Die Karten sind übersichtlich und machen auch optisch einiges her.
    Zusätzlich zeigen einem die Karten z.B. auch, wie man sich so einen Bebauungsplan oder eine PZU denn nun vorzustellen hat.
    Bei meinen eigenen Juradecks habe ich das Lernen aufgrund der genannten Probleme irgendwann abgebrochen. Mehrere hundert Karten und unzählige Stunden Arbeit - völlig umsonst. Richtig gute Karteikarten kann man zudem erst erstellen, wenn man den Stoff selbst wirklich durchdrungen hat. Der Zeitaufwand ist einfach enorm: Erarbeiten des Stoffes, Strukturieren, Anlegen der Decks, Anlegen der Karteikarten, Lernen der Karteikarten (wobei einem auffällt, dass man etwas ändern muss, ...). Man kann wahrscheinlich nur verstehen, wie gut die Basiskarten sind, wenn man einmal versucht hat, selbst so ein Projekt zu stemmen.

    Die Basiskarten sind besser als alles, was ich jemals hätte erstellen können. Und man kann sie jederzeit an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Tools, um schnell eigene Karten nach dem Vorbild der Basiskarten zu erstellen bekommt man sogar einfach kostenlos!

    Ich habe jetzt jedenfalls das Gesamtpaket gekauft. Wie es im Examen lief, berichte ich dann, wenn es soweit ist.

  • #52

    Max N (Donnerstag, 30 April 2020 20:24)

    Ich wollte hier mal ein kurzes Feedback zu den ZivilR Karteikarten, zur Lernapotheke und zum Support geben.

    Ich studiere Jura in Mannheim. Das ist evtl. relevant, da man die ersten 6 Semester nur Zivilrecht hat und dann Examen schreibt (natürlich erstmal nur in ZivilR). Nun zu meinem Problem was ich hatte. Ich habe sehr gerne Lehrbücher gelesen und durchgearbeitet. Aber sind wir mal ehrlich, ein 200 Seiten Skript, am besten noch in meiner dürftigen Handschrift, naja. Es ist wichtig den Stoff durchzuarbeiten, klar und das würde ich auch immer so wieder machen. Ein großes Problem bleibt aber dabei. Das Vergessen. Ich habe das Gefühl zu Beginn des 4. Semesters gehabt, dass ich nichts weiß, rein gar nichts. Die letzten 2000-3000 Seiten um sonst gelesen? Ich hatte zumindest den Eindruck. Ich habe Dinge immer wieder vergessen, aber was soll man dagegen tun?

    Als ich das erste Mal von den Karteikarten auf LTO und YT gehört habe, war ich skeptisch. Ich war eigentlich nie ein Freund von Karteikarten. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich dann anfange nur auswendig zu lernen und kein Verständnis habe. Nachdem ich ein paar Monate später wieder auf die Karteikarten gestoßen bin, habe ich dem ganzen aber eine Chance gegeben. Eine sehr gute Entscheidung wie ich nun sagen kann.

    Natürlich, ich kann mich glücklich schätzen erstmal nur ZivilR lernen zu müssen, aber es ist schon eine ordentliche Menge. Durch die Karteikarten ist es mir aber erstmals gelungen, das Ufer zu sehen. Es ist auf das wesentliche Beschränkt, dass was man sich merken kann und muss. Ein Blick in ein Skript oder Lehrbuch ist immer wieder mal nötig (wenn man es bereits schonmal durchgearbeitet hat), aber man ist erstaunt wie viel man weiß, wirklich weiß und nicht a la, ja das habe ich schonmal gehört. Mir ging es in ArbeitsR so, dass mir sehr viel aus dem Lehrbuch bereits aus dem BGB AT Stapel geläufig waren. Die langen Ausführungen konnte man dann a) gut einordnen und b) man hat sie verstanden und hat nicht angefangen sie als Sonderfall auswendig zu lernen. Ein richtiger Fortschritt.

    Die Karten sind sehr gut geschrieben. Bereicherungsrecht ohne die Karten von Thomas? Für mich wäre das definitiv nicht erfolgreich gewesen. Aber trotz alledem darf man meiner Meinung nach nicht vergessen auch ein Skript oder Lehrbuch zu lesen. Es bringt schon was, v.a. in Kombination mit den Basiskarten.

    Die Karten sind eine richtige Bereicherung und haben einen weiteren Vorteil. Man vergisst weniger, hat aber auch mehr Zeit, weil Anki einem ja sagt, wann man was zu wiederholen hat. Die gewonnene Zeit kann man perfekt in Fälle stecken. Falls jemand in den ersten Semestern das ließt, macht unbedingt Fälle. Auch wenn ihr nur skizziert, es hilft enorm. Und weil ihr aus den Basiskarten den Normalfall kennt, könnt ihr das Problem mit etwas Übung immer besser einordnen und greifen. Dadurch habe ich auch gelernt mehr mit dem Gesetz zu arbeiten. Aber man muss es halt üben (jap, ich hab's schmerzhaft lernen dürfen).

    Ich wiederhole aktuell jeden Tag an die 150-200 Karten. Das geht relativ schnell und man hat echt Spaß dabei, vor allem wenn man weiß, was es einem bringt.
    Nun ein paar Worte zur Lernapotheke. Und ja, für mich war es so etwas wie eine Apotheke. Ich habe das Gefühl gehabt etwas die Struktur von meinem Tag zu verlieren weil man die ganze Zeit lernt aber irgendwie am Ende des Tages netto doch nicht so viel gemacht hat. Die Tipps die gegeben werden sind da eine echt große Hilfe. Das Buch ist auch schnell gelesen. Und mit das beste an dem Buch, man hat das Gefühl, dass jemand schreibt, der weiß wovon er redet, der die gleichen Probleme wie man selber hatte und sie gemeistert hat.

    Zum Schluss noch ein paar Worte zum Support. Es gibt keinen besseren. Ich habe nachdem ich einzelne Stapel gekauft habe das Gesamtpaket ZivilR kaufen wollen - kein Problem, man bekommt die bereits gekauften Stapel angerechnet. Man hat eine Frage zu Anki, zack man hat eine Antwort. Der Support lässt keine Wünsche offen und rundet das geniale Angebot komplett ab.

    Ich für meinen Teil kann sagen, dass es ein perfektes Produkt ist, welches mich durch mein gesamtes Studium begleiten wird.

    Ich würde jedem raten es auszuprobieren. Ein Stapel kostet 20€, dass ist bei den Mengen die man für Bücher, Skripte etc ausgibt, echt nicht Die Welt. Und wenn ihr genau so überzeugt seid wie ich, zeigt es euren Kommilitonen und unterstützt damit das Projekt Basiskarten. Solch gute Arbeit muss nämlich unterstütz werden!

  • #53

    Hannah (Freitag, 15 Mai 2020 07:47)

    Hallo, ich lerne in der Examensvorbereitung sehr gerne mit den Karten. Ich bin dabei mir für die restlichen Fächer KK zu erstellen. Gibt es bereits eine Prognose, wann die restlichen Stapel rauskommen?

  • #54

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 18 Mai 2020)

    Hallo Hannah,

    ich bin zu ca. 70% mit Staatsorga durch. Danach werde ich erst einmal die Verbesserungsvorschläge einarbeiten, die sich inzwischen für die anderen Fächer angesammelt haben. Stapel für Grundrechte und Polizeirecht kommen auf jeden Fall auch noch, aber ich kann kein Datum dafür angeben.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #55

    Marc (Mittwoch, 10 Juni 2020 22:16)

    Die Basiskarten vermitteln (soweit ich es nach intensivem Lernen mit dem Schuldrecht AT Deck beurteilen kann) klar und verständlich die Basics, auf die es in nahezu jeder Examensklausur primär ankommt.
    Man hat nach eingehender Beschäftigung (in Kombination mit Lehrbuch / Fallbuch) definitiv gute Kenntnisse und kann theoretisch sämtliche Fälle lösen - die praktische Übung natürlich vorausgesetzt.

    Teilweise würde ich mir jedoch wünschen, dass noch intensiver mit dem Gesetz gearbeitet wird und weniger Merkworte geprüft werden, die sich auch aus dem Gesetz direkt ergeben.
    Beispielsweise ist eine Karte mit dem Merkwort für den haftungsbegründenden Tatbestand aus § 280 I BGB mit einem Blick ins Gesetz hinfällig.
    Besser fände ich eine noch genauere, tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Wortlaut - zur Veranschaulichung ein paar Beispiele (wenn auch trivial):
    Was wird unter einer Pflichtverletzung iSd. § 280 I BGB verstanden?
    Was genau wird dem Schuldner im Falle des Schadensersatzes nach § 311a BGB vorgeworfen? ...

    Zusätzlich zum Inhalt verdienen die von Thomas erstellten Vorlagen besonderes Lob - sie ermöglichen es, die Basiskarten um eigene Karten zu erweitern oder sich auch komplette Rechtsgebiete selbst in Form der Karten aufzuarbeiten.

    Alles in allem sind die Karten also durchaus gelungen (auch wenn sie teilweise einer Aktualisierung bedürfen).
    Danke Thomas!

  • #56

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 13 Juni 2020 18:37)

    Hi Marc,

    danke für das ehrliche Feedback! Kurz zu zwei Punkten, die du angesprochen hast:

    1. Nah am Gesetz zu arbeiten ist sicherlich gut, aber es kann aus meiner Sicht die Merkwörter nicht ersetzen. In der Klausur ist keine Zeit, um sich Standard-Schemata erstmal selbstständig herzuleiten. Man hat einen echten Vorteil, wenn man die relevanten Prüfungspunkte sofort runterrasseln kann. Ich fand das damals selbst sehr hilfreich und hab auch schon häufiger die Rückmeldung erhalten, dass es anderen ebenso ging.

    2. Bzgl. der Aktualisierungen hast du völlig Recht. Ich werde die verschiedenen Verbesserungsvorschläge von euch einarbeiten, sobald ich mit Staatsorganisationsrecht durch bin (ca. 90%), also nicht mehr lange!

    Viele Grüße
    Thomas

  • #57

    Roman (Sonntag, 21 Juni 2020 19:46)

    Hallo Thomas,

    deine Basiskarten haben mir buchstäblich die Examensvorbereitung gerettet!

    Im Studium habe ich nämlich nur das Mindeste getan und für Klausuren immer nur irgendwelche Meinungsstreitigkeiten und Schemata auswendig gelernt, ohne jemals das große Ganze dahinter verstanden zu haben. Irgendwie kam ich aber durch die Klausuren. Dementsprechend schlecht waren jedoch die Noten, sowie auch das Vorwissen als ich ins Rep ging.

    Seitdem ich aber mit den Basiskarten lerne (ca. 2 1/2 Monate), habe ich weitaus größere Fortschritte was Wissen und Systemverständnis angeht gemacht, als in den Jahren des Studiums und den 5 Monaten Rep. Zuvor kam ich, mangels Vorwissen, oftmals im Rep nicht mit und war deshalb dauerhaft frustriert, überfordert und voller Selbstzweifel. Mittlerweile kann ich sogar (!) aktiv am Rep teilnehmen, was noch vor ein paar Monaten für mich unvorstellbar war.

    Die Basiskarten decken nicht nur das im Rep behandelte Wissen komplett ab, sondern vermitteln es auch wesentlich besser, kompakter und m.M.n. verständlicher (so habe ich z.B. die Problematik um die Abgrenzung Schadensersatz statt/neben der Leistung mit den Basiskarten auf anhieb verstanden, was im Rep davor aber nicht der Fall war). Insbesondere gefällt mir, dass den Fragen oftmals kleinere Fälle vorangestellt werden, was im Vergleich zu "trockenen" Theoriefragen wirklich das Verständnis fördert.

    Einige Kritikpunkte gibt es aber dennoch:
    An manchen Stellen würde ich mir ein genaueres Zitieren der Normen wünschen, sowie auch weitere Informationen (z.B. in BGB AT Beispiele zu dem, was ein rechtlich neutrales Geschäft ist). Schließlich wäre es schön, wenn die Verbesserungsvorschläge eingearbeitet werden (aber daran arbeitest du ja schon).

    Insgesamt kann ich die Basiskarten jedem - egal ob Erstsemester oder Examenskandidat - nur wärmstes empfehlen.

  • #58

    Andre (Donnerstag, 25 Juni 2020 09:45)

    Kurze Version: Danke Thomas, für deine Basiskarten. Absolute Kaufempfehlung.

    Lange Version: Du bist unsicher, ob die Basiskarten für dich das Richtige sind? Vielleicht hast du dein Studium, wie auch ich, noch gar nicht begonnen?
    Als ich die Basiskarten vor nicht ganz einem Jahr gekauft habe, war ich ebenfalls am Hadern: Soll ich wirklich das Geld in die Hand nehmen?
    Ich war ebenfalls unsicher, ob ich mein Studium im Oktober 2020 an meiner Wunschuni beginnen kann. Jedoch entschied ich mich dafür, mich mittels der Karten vorzubereiten.

    Keine elf Monate später habe ich u. a. selbstständig meine erste Klageschrift verfasst (okay – zugegeben: Das ist NICHT Teil der Basiskarten: Jedoch wird man sicherer im Umgang mit Rechtsnormen, Definitionen und Aufbauschemata) und bin ohne Anwalt in meinen ersten Arbeitsgerichtsprozess gegangen. Dem erworbenen Wissen über Postulationsfähigkeit, innerbetrieblichen Schadensausgleich und Beweislast sei Dank. Die Kosten für die Karten hab ich zweimal raus.

    Als fachfremd beruflich qualifizierter Bewerber ging es vor nicht kaum zwei Wochen in die schriftliche Aufnahmeprüfung der juristischen Fakultät. Das heißt: Fischen im Trüben. Niemand konnte oder wollte mir die groben Inhalte der Prüfung mitteilen. Mit elf Monaten, in denen ich alle Basiskarten mindestens einmal beantwortet habe (und drei Wochen Hesse-Schrader-Online), fühlte ich mich gut vorbereitet.
    Schriftlich habe ich »nur« eine gute Leistung erbracht, bei der gestrigen mündlichen Prüfung jedoch eine sehr gute plus Anmerkung der Professorin: »Einen so gut vorbereiteten Studienanwärter erlebt man wirklich nicht alle Tage!« Die Basiskarten waren jeweils nicht unwesentlich an meinem Erfolg beteiligt.
    Nun steht voraussichtlich der Zulassung an der Uni mit einem 1,5er Schnitt nichts mehr im Wege. Natürlich braucht es neben den Karten auch eine gehörige Portion Disziplin.

    Ein Ansporn, um diese Disziplin aufzubringen, ist es, dass in einigen der Basiskarten eine ordentliche Portion (schwarzer Humor) enthalten ist. Sei es der Katzer (Frau), das explodierende Handymodel C4, oder Kinder die durch die Nutzung ihrer Fidget-Spinner einen Finger verlieren. So etwas im Fallbeispiel, und die entsprechenden Normen prägt sich geradezu kinderleicht ein.

    Gelegentlich sind Inhalte zur Diskussion stehend – aber hey: Das ist Jura. Ohne Meinungsstreit geht's kaum. Durch die angebundene, kartenspezifische und offene Online-Diskussion weiß man aber, worauf es zu achten gilt und kann sicher sein, dass Fehler mittelfristig ausgebessert werden.

    Wenn durch Corona nichts völlig Verrücktes mit dem NC passiert, bin ich also ab Oktober an meiner Wunschuni. Und dafür kann ich Thomas wirklich nur dankbar sein.

    Also: absolute Kaufempfehlung.

  • #59

    Alexandra (Donnerstag, 06 August 2020 13:29)

    Ich lerne derzeit mit 4 verschiedenen Decks (BGB AT, Staatsorgainsationsrecht. StPO und Arbeitsrecht) und bin absolut zufrieden. Am Anfang war ich sehr unsicher ob sie das Geld wert sind. 20 Euro klingt im ersten Moment doch etwas viel wenn man sie mit den klassischen gedruckten Karteikarten wie zB von Hemmer oder Alpman vergleicht.

    Meiner Erfahrung nach gibt es hier aber einen wesentliche Unterschied. Die gedruckten Karten fragen hauptsächlich Schemata und Definitionen ab. Mit den Basiskarten lernt man aber außerdem auch Zusammenhänge, geht kurze Fälle durch und bekommt damit insgesamt ein besserer Verständnis für die Rechtsgebiete. Vorallem die Meinungsstreitigkeiten lassen sich leichter lernen weil Karten oftmals „nach und nach“ aufgedeckt werden. Zb. wird zuerst nach den Meinungen gefragt und dann erst nach den Argumenten. Auf anderen Karten wird zuerst die Antwort auf eine Frage verlangt, danach die Begründung und dann noch die entsprechende Norm. Dadurch muss man nicht jedesmal das gesamte Wissen wiedergeben, sondern kann gezielt seine Lücken schließen. Außerdem kann man die Karten ganz einfach um eigene Anmerkungen ergänzen und man bekommt alle Updates kostenlos dazu.

    Mein Fazit: Mehr Geld aber auch mehr Leistung. Die gedruckten Karten können da einfach nicht mithalten. Und wenn man sich zb das Gesamtpaket gönnt, zahlt man letztendlich ca. genausoviel wie für die Karten von Hemmer oder Alpmann.

  • #60

    Niklas Kraft (Dienstag, 11 August 2020)

    Hallo Thomas,
    ich finde deine Karteikarten wirklich sehr hilfreich und wollte fragen, ob schon absehbar ist, wann die Grundrechte-Karteikarten erhältlich sein werden?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Niklas

  • #61

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 12 August 2020 11:24)

    Hi Niklas,

    ich arbeite jeden Tag ein bisschen daran und bin vielleicht zu ca. 15% durch. Das kann also noch 2-3 Monate dauern.

    Gruß
    Thomas

  • #62

    Ben (Dienstag, 10 November 2020 17:44)

    Hey Thomas, ich weiß, du hörst die Fragen nicht gerne.
    Kannst du schon genauer abschätzen, wann Grundrechte fertig werden?

  • #63

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 11 November 2020 11:06)

    Ach komm, was solls: Falls ich es nicht bis Ende des Jahres schaffe, bekommt der erste, der sich im neuen Jahr darüber beschwert, 100 € von mir. So, jetzt sollte Grundrechte bis Ende des Jahres fertig werden. :-)

  • #64

    Milena Luithlen (Freitag, 13 November 2020 18:58)

    Vielen Dank für die ganzen Infos! Ich hatte mich von Anki abgewandt, weil es mir zu kompliziert erschien. Eine Freundin hat mich dann auf Dich aufmerksam gemacht und ich habe mir jetzt alles eingerichtet und es geht morgen los mit der Erarbeitungsphase.
    Einen kleinen Hinweis: Im Doc. zur "Wissenselektion Anki" steht überall Student. Studierende oder Student:innen würde inklusiver wirken.
    Besten Dank

  • #65

    Alexandra (Montag, 14 Dezember 2020 13:49)

    Hallo Thomas,
    ich lerne das Komplettpaket und bin sehr zufrieden. Ich habe den Kauf zu keinem Zeitpunkt bereut und kann es nur empfehlen (habe ich auch schon an diverse Personen). Ich ärgere mich, dass ich die Karten nicht früher kannte, dann wäre jetzt der Zeitdruck vor dem Examen für mich jetzt nicht so groß. Danke auch für die Verlinkung mit den Gesetzesangaben und die Vorlagen. Damit kann ich mir auch gut ergänzende Karten erstellen.
    Zum Paket Staatsorganisationsrecht habe ich die Anmerkung, dass mir der völkerrechtliche Bezug fehlt, Stichworte Lindauer Abkommen, Vollzugslehre und Transformationslehre, insbes. Art. 32 und 59 GG. Im Deck Europarecht habe ich dazu über die Stichwortsuche nichts gefunden. Ich werde mir das jetzt ergänzen. Aber vielleicht kannst du das ja bei Gelegenheit auch tun. Aber das Grundrechtedeck hat bitte Vorrang.:-)
    Und dann noch eine andere Frage. Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr alle Karten gelernt habt? Alles wieder auf Null setzten und wieder von vorne beginnen oder einfach regelmäßig weiter lernen? Ich will nach dem 1. Examen weiter gut im Stoff stehen und überlege, was da sinnvoll ist. Irgendwann werden aber ggf. die Intervalle zu groß.
    Danke und bitte weiter so.
    Gruß, Alexandra

  • #66

    Sara (Montag, 14 Dezember 2020 16:23)

    Hey Thomas,
    ich habe das Gesamtpaket erworben und bin sehr zufrieden mit den Karten.
    Im Schuldrecht AT wird mir leider bei einer Karte folgendes angezeigt:
    Die Vorderseite dieser Karte ist leer.
    Weitere Informationen

    Habe bereits geschaut, ob jemand dich mal so ne Frage gestellt hat, hab aber leider nichts dazu gefunden.
    Wäre dankbar, wenn du mir helfen kannst!

  • #67

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 14 Dezember 2020 16:36)

    Hallo Alexandra & Sara, herzlichen Dank für euer Feedback!

    Alexandra: Einfach weiterlernen! Zurücksetzen nicht erforderlich. Falls du Sorge hast, dass die Intervalle zu groß werden, kannst du ein Höchstintervall in den Stapeloptionen festlegen (Auf den Stapel klicken > Optionen > Wiederholungen > Höchstintervall). Ich halte das aber nicht für erforderlich.

    PS: Eine Übersicht zu den Inhalten der verschiedenen Stapel habe ich übrigens hier erstellt: https://docs.google.com/document/d/16N7iUoUenGgfV8lZAJJrmCVuPzaa7gTOKy1YLUaWnxo/edit

    Sara: Kein Problem, das geht so: https://www.youtube.com/watch?v=TCf5Cjv7usM&list=PLq453akUOTxnzZ_8DwNfplhd52_eAeZ8m&index=9

  • #68

    Marie (Donnerstag, 17 Dezember 2020 11:55)

    Lieber Thomas,

    vielen Dank für deine Basiskarten! Damit werde ich endlich zu der Wiederholung gezwungen, die ich jetzt seit Beginn meines Studiums vor mir herschiebe.
    Habe ich es richtig verstanden, dass du täglich nur 20-30 neue Karten (insgesamt) empfiehlst? Im Idealfall würde ich gerne in der nächsten Herbstkampagne mein Examen schreiben. Schaffe ich es dann überhaupt, bis dahin alle Karten durchzuarbeiten? (Meinen Berechnungen nach nicht, aber iudex non calculat und so...). An jeden, der das liest und an dich: die Karten sind wirklich sehr gut!

    Danke dir und viele liebe Grüße
    Marie

  • #69

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 17 Dezember 2020 12:26)

    Liebe Marie,

    vielen Dank für dein erfreuliches Feedback! Das tut jut.

    Um deine Examensvorbereitung durchzuplanen, würde ich dir diese Tabellenkalkulation empfehlen, die hab ich extra dafür erstellt: https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/ Falls du Fragen dazu hast, schreib mir gerne eine E-Mail. Wichtiger Punkt dabei, der häufig missverstanden wird: Die Berechnung geht davon aus, dass du pro Tag ENTWEDER X Basiskarten neu lernst ODER X Seiten aus einem Skript/Lehrbuch durcharbeitest ODER eine Probeklausur schreibst, aber nicht all das pro Tag! Das einzige, was man wirklich jeden Tag (bis auf sonntags) tun sollte, ist, alle *fälligen* Karteikarten zu wiederholen.

    Die 20-30 neuen Karten pro Tag sind erst einmal nur ein Grundwert, den man durchaus anpassen kann. Das hängt auch stark davon ab, was man sonst noch alles vorhat (Rep, Skripte etc.). In den Interviews (und ich glaube, auch hier auf dieser Seite) findest du mitunter auch Erfahrungsberichte von anderen mit unterschiedlichen Werten.

    Liebe Grüße!
    Thomas

  • #70

    Alina (Montag, 21 Dezember 2020 11:06)

    Hallo Thomas,

    ich habe bisher nur das BGB AT Deck erworben um zu testen, ob das Lernen mit Anki überhaupt etwas für mich ist. Ich habe zum Beginn meiner Examensvorbereitung die Karteikarten von meinem Rep-Anbieter gekauft, damit aber nur super selten gelernt, weil ich irgendwie überfordert damit war wann ich was lernen/wiederholen muss + die Karten waren einfach mega überfüllt was den Inhalt angeht. Das Problem habe ich ja nun nicht mehr :-) Das BGB AT Deck war für den Einstieg wirklich super und hat mich echt überzeugt, ich werde auf jeden Fall weitere Stapel aus deinem Shop kaufen!

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Alina

  • #71

    Caro (Freitag, 01 Januar 2021 00:00)

    Frohes Neues!

    Lieber Thomas - hier ist (hoffentlich-!) die erste Beschwerde, dass es noch keine Grundrechtskarten gibt :)
    Ich hätte mich über die Karten auch sehr gefreut, aber zu Corona-Zeiten freue ich mich noch mehr über den angekündigten 100€ Gutschein für deine Karten.
    Bin echt begeistert von ihnen und freue mich, wenn ich mir jetzt das Komplettpaket leisten kann. Ich hab mir extra eine Spam-E mail Adresse gemacht, damit Du mich erreichen kannst ^^ h-caro@gmx.net
    Vielen Dank! Und mach Dir keinen Stress wegen den GR-Karten - bekommst Du schon noch fertig ;) & während Corona haben wir alle doch andere Sorgen :b Hoffe Du und Alle, die das lesen sind gesund und glücklich ins neue Jahr gerutscht!
    LG Caro

  • #72

    Julia (Freitag, 01 Januar 2021 00:00)

    Hey Thomas,
    Vielen Dank für deine tollen Karten, aber ich muss mich wegen einer Sache beschweren: wo sind die bis Ende 2020 versprochenen Grundrechtskarten? :D

    Liebe Grüße,

    Julia :D

  • #73

    carl (Freitag, 01 Januar 2021 00:00)

    bin ich erster?:D wo sind die grundrechte?

  • #74

    Phillip Krause (Freitag, 01 Januar 2021 00:01)

    Öey, Grundrechte! (Frohes Neues)

  • #75

    Hakim (Freitag, 01 Januar 2021 00:03)

    Ui, hier waren aber einige schneller mit den GR-Karten :)

  • #76

    Thomas (Basiskarten Jura) (Freitag, 01 Januar 2021 02:11)

    FROHES NEUES JAHR EUCH ALLEN!

    Und sorry für die Verspätung des Grundrechte-Stapels! Hier war Caro die erste, aber ich habe auch noch ein paar E-Mails von euch erhalten, die erste in meinem Posteingang stammt von Ole. Ich kümmere mich am Montag darum und melde mich bei euch! Freue mich auf jeden Fall über eure Beteiligung. Grundrechte sollte im Januar noch kommen, ich bemühe mich. Ab Montag arbeite ich wieder verstärkt daran. Macht das Beste aus 2021!

    Viele Grüße
    Thomas

  • #77

    SW (Sonntag, 03 Januar 2021 22:38)

    Sehr hilfreiches Deck. Es klammert fast alle Streitstände aus, sodass diese auf jeden Fall separat zusammengesucht und gelernt werden muss, um eine halbwegs deckende Kenntnis vom Strafrecht AT zu erzielen. So sind die Karten aber ja auch beschrieben worden. Ich hätte mir für Strafrecht mehr Standartdefinitionen gewünscht und eher weniger Schemata. Da es im Strafrecht nicht so viele Schemata gibt die man nicht aus dem Gesetz ablesen kann lernt man die wie ich finde recht gut beim Fälle lösen.
    Insgesamt aber mal wieder sehr zufrieden!

  • #78

    Luca (Samstag, 09 Januar 2021 10:08)

    Hi Thomas a.k.a. Jura-Gott :D,

    meine Lerngruppe und ich sind sehr große Fans von deinen Karteikarten. Danke, für dein Engagement. Du rettest mit Sicherheit einigen von uns die Examensvorbereitung!

    Nun wollten wir fragen, ob du bereits konkreter abschätzen kannst, wann die - sehnlichst erhofften - Grundrechtskarteikarten veröffentlicht werden. Unser Examen ist nämlich bereits im Februar und ein wenig Planungssicherheit würde uns diesbzgl. mit Sicherheit guttun:)

    Mit besten Grüßen
    Luca

  • #79

    Lars (Samstag, 09 Januar 2021 14:54)

    Wirklich starke Karten! Es gibt einfach kein vergleichbares Angebot auf dem Markt und besonders in Verbindung mit Anki ist das Produkt meiner Meinung nach Konkurrenzlos.

    Jeden Tag hat man fällige Karten im Nacken und man wird wirklich angetrieben den Kampf gegen das Vergessen zu gewinnen. Niemals im Leben würde ich von selbst so strukturiert wiederholen.

    Eine Frage habe ich noch, ich habe das Komplettpaket und bin jetzt mit BGB AT durch. Ich muss sagen, dass ich da an Tiefe dann doch mehr erhalten habe als erwartet, ich habe etwas von den wichtigsten 10-15% gelesen, aber als ich nach Basiskartenphase mit Skript vertiefen wollte wie empfohlen, konnte ich wirklich relativ wenig finden was ich nicht schon wusste. Liegt es nun an meinem Skript, welches nicht umfangreich genug ist oder ist der BGB AT Stapel doch auch schon relativ vertiefend im Gegensatz zu den anderen Stapeln? Gerade in Strafrecht kann ich mir gut vorstellen, dass man da die Tiefe erst im Skript findet.

  • #80

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 13 Januar 2021 21:06)

    Vielen Dank für die Blumen allerseits! Ich werd ja fast rot. Aber im Ernst: Mich freut es immer extrem, solche Kommentare von euch zu lesen.

    SW: Vielleicht wäre es noch hilfreich, wenn ich in der Übersicht grob angeben würde, welche Streitstände jeweils in welcher Tiefe behandelt werden. Der ETBI wird z.B. durchaus vollständig dargestellt, aber einige andere Karten fragen jeweils nur die hM (mit kurzer Begründung) ab. Spontan würde ich aber sagen, dass die allermeisten Streitstände zumindest erwähnt werden.

    Luca: Ich habe mir gestern schnell ein Python-Script geschrieben, das mir meinen Überarbeitungsfortschritt anzeigt. Danach bin ich zu 79% durch. Wenn das in dem Tempo weitergeht, was ich hoffe, sollte ich es bis Ende Januar schaffen. Grundrechte ist recht umfangreich und war eines der ersten Rechtsgebiete, die ich damals mit Anki gelernt hatte. Seitdem habe ich einiges dazu gelernt, was die Erstellung guter Karteikarten angeht. Daher dauert das so lange.

    Lars: Das ist erfreulich zu hören. Der Vergleich sollte mit Examensskripten (z.B. von JI, Alpmann oder Hemmer) gezogen werden. Wenn man die Basiskarten ausdruckt und mit diesen Skripten vergleicht (Bsp: Alpmann-Schmidt BGB AT 1 + 2 = 340 S., Hemmer: BGB AT 1 + 2 + 3 = 496 S.), könnte die Angabe 10-15% rein von der Seitenzahl sogar fast hinkommen (Basiskarten BGB AT: 61 S.).
    Aber vielleicht hängt dein Eindruck auch damit zusammen, dass das Kernwissen, das ich in den Basiskarten gesammelt habe, eine überdurchschnittlich große Rolle für das Verständnis spielt und der Rest dieser Skripte eher aus der Anwendung (ausformulierte Falllösungen) und zusätzlichen Fallgruppen, detailierteren Streitständen etc. besteht. Die kann man ja recht schnell einordnen, wenn man die Struktur und die Normalfälle eines Rechtsgebiets bereits beherrscht. In jedem Fall eine erfreuliche Rückmeldung! (BGB AT ist aber auch tatsächlich einer der 4 längsten Stapel, wie man hier sehen kann: https://karten-rechner.anvil.app/ )

    Liebe Grüße!
    Thomas

  • #81

    Sara (Montag, 15 Februar 2021 18:19)

    Hallo Thomas,

    ich habe ein Problem bei der Karte aus dem Stapel BGB AT.
    Es handelt sich um die Karte: ,,G hat eine Forderung gegen S. V tritt diese im Namen des G an N1 ab, verfügt dabei allerdings nicht über Vertretungsmacht. ... '' (etc.)
    Jedenfalls wird, wenn ich lerne und die Karte dran kommt, angezeigt: Die Vorderseite dieser Karte ist leer. Obwohl sie es ja nicht ist, wenn ich auf bearbeiten klicke.
    Weißt du, wie ich dieses Problem löse?

    Danke schonmal!!

    Viele Grüße
    Sara

  • #82

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 15 Februar 2021 18:41)

    Hallo Sara,

    generell: Fragen zu einzelnen Karten bitte über das Basiskarten-Portal, dafür habe ich das ja erstellt. (Und dort findet sich auch schon eine Lösung für das Problem.)

    Zu deinem Problem: Um genau zu sein, ist *eine* der beiden Karten leer, die aus der Notiz generiert werden. Das liegt daran, dass das Feld "Norm" seit dem letzten Update leer ist, weil ich mich entschieden habe, den § 184 an anderer Stelle abzufragen.

    Die Lösung dafür ist einfach, die leeren Karten zu löschen: https://www.youtube.com/watch?v=TCf5Cjv7usM&list=PLq453akUOTxnzZ_8DwNfplhd52_eAeZ8m&index=9

    Viele Grüße
    Thomas

  • #83

    Tim (Dienstag, 09 März 2021 14:14)

    Hi Thomas,

    planst du eigentlich noch mit Verwaltungsvollstreckungsrecht, Staatshaftungsrecht sowie Kommunalrecht oder soll Polizeirecht der letzte Stapel werden?

    Lg

    Tim

  • #84

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 09 März 2021 16:53)

    Hi Tim, Verwaltungsvollstreckungsrecht werde ich vermutlich gleichzeitig mit Polizeirecht veröffentlichen. Staatshaftungsrecht kommt ebenfalls noch. Nur bei Kommunalrecht weiß ich noch nicht genau, was ich machen werde. VG Thomas

  • #85

    Kristin (Mittwoch, 31 März 2021 15:27)

    total hilfreich, hat mein Wiederholen revolutioniert :;)

  • #86

    Julia (Dienstag, 06 April 2021 10:45)

    Hey Thomas,

    Wie sieht es eigentlich mit IPR und Karten für das zweite Staatsexamen aus? (kein Stress, nur so als Frage, ob du das in Zukunft noch planst zu machen :D)

    Liebe Grüße

  • #87

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 06 April 2021 18:32)

    Hallo Julia, bzgl. IPR weiß ich's noch nicht, zum zweiten Examen schau mal hier: http://basiskarten.de/zweites-staatsexamen Kann beides noch einige Zeit dauern. Liebe Grüße! Thomas

  • #88

    Margarita (Montag, 19 April 2021 13:28)

    Wirklich nach wie vor die besten Karten, die auf dem Markt zu bekommen sind. Kein Vergleich zu gängigen Karteikarten.

    Lieber Thomas, alle Anwärter für das zweite Examen sind ganz gespannt auf die Nachfolge-Stapel :-)

  • #89

    Stefan (Freitag, 30 April 2021 11:17)

    Ich sehe mehrere Vorteile in den Basiskarten:

    1. wenn ich die Karten selbst erstellen würde wären sie wohl nie so fokussiert auf die übergreifenden Themen (basics), weil ich eben noch kein ausgebildeter Jurist bin. Ich bleibe leider viel zu einfach an Details hängen
    2. für jede gute Karte die ich erstelle brauche ich bis zu zwanzig Minuten (vom Erkennen der Relevanz einer Information, bis zum Recherchieren und Formatieren etc.).
    3. ich bin nun inzwischen doch sehr überzeugt von den Jura-Vorlagen :).

    Alles in allem spare ich mir mit den Basiskarten einfach so unglaublich viel Zeit. Zeitmangel scheint mir in Jura grundsätzlich das Hauptproblem zu sein. Hier an der LMU werden wir zumindest mit Vorlesungen und Materialien überschüttet und wenn man wirklich auch nur zu 80% der Veranstaltungen geht, dann muss man eben in den Ferien vor- und nachlernen. Das geht mit den Basiskarten wunderbar!

  • #90

    Luisa (Donnerstag, 24 Juni 2021 21:33)

    Hey Thomas,

    wirklich tolle Karten. Gerade in öffentlichem Recht wünsche ich mir noch Polizeirecht und kommunalrecht :) steht schon ein neuer Stapel in Planung und sogar wann es rauskommt?

    Liebe Grüße,
    Luisa

  • #91

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 24 Juni 2021 22:38)

    Hallo Luisa, das freut mich. Polizeirecht kommt auf jeden Fall als nächstes, aber ich kann noch nicht sagen, wann. Im Augenblick bin ich voll mit der Einarbeitung der Verbesserungsvorschläge beschäftigt. Liebe Grüße!

  • #92

    Kiwi (Mittwoch, 30 Juni 2021 11:58)

    Hallo, Thomas!
    Kannst du anpeilen, wann die Karten für das 2-te StEx kommen?
    Oder vielleicht eine Anleitung, wie man die Basiskarten anwendet, wenn man sie für das erste Examen nicht benutzt hat und jetzt fürs Ref damit anfängt?

    Fange mein Ref morgen an und habe Prozessrecht dank den Basiskarten fast ganz durch.

  • #93

    John (Montag, 26 Juli 2021 10:34)

    Hallo :)

    An alle, die das Examen schon haben (und natürlich Thomas): habt ihr bis zum letzten Tag vor der 1. Klausur mit Anki wiederholt bzw. wann habt ihr aufgehört?

  • #94

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 27 Juli 2021 10:59)

    Hallo John, ja, ich hab die Karten tatsächlich immer komplett wiederholt bis zum Tag der jeweiligen Klausur. Nachdem ich dann z.B. Zivilrecht hinter mir hatte (Das waren die ersten drei Klausuren bei mir), hab ich die Karten dann nicht mehr wiederholt, bis ich damit begonnen habe, mich auf die Mündliche vorzubereiten. Mehr dazu hier: https://www.basiskarten.de/die-muendliche/

  • #95

    L.F. (Dienstag, 03 August 2021 11:08)

    Die Verbesserungsvorschläge sind sehr hilfreich und ich ergänze meine Karten häufig durch diese.

    Ich würde es super finden, wenn man diese jedoch als "gelesen" oder "bekannt" markieren könnte und so nur neue Verbesserungsvorschläge angezeigt werden.

    Danke fürs Erstellen der Karteikarten!

  • #96

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 04 August 2021 11:30)

    Hallo L.F.,

    dein Vorschlag kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ich werde das als nächstes umsetzen. Die Grundlagen dafür sind bereits gelegt, ich muss dieses Feature jetzt nur noch im Portal einbauen. Werde hier oder im Blog nochmal schreiben, sobald ich damit fertig bin.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #97

    Extrafeld: Norm (Mittwoch, 04 August 2021 15:49)

    Nachdem ich nun schon längere Zeit mit den Basiskarten sowie mit eigenen Karten bei Anki arbeite, stelle ich mal die Frage in den Raum, welchen Mehrwert die gesonderte Abfrage einer Norm hat.

    Die Karten sind ja oft wie folgt aufgebaut:
    1. Karte: Darstellung des Falles + Frage => gefordert ist die "Falllösung"

    2. Karte: Nenne die Norm, die für die Falllösung erforderlich ist.

    Nun denke ich, dass man in der Regel gerade diese Norm benötigt, um die Fallfrage ordentlich beantworten zu können (Wie schrecklich wäre es, wenn man Rechtsfragen ohne Gesetz lösen müsste :D). Man hat die zweite Karte also eigentlich schon bei der ersten beantwortet.
    Hinzu kommt, dass man sich - zumindest wenn die 2. Karte an einem anderen Tag abgefragt wird - erneut in den Fall eindenken muss, den man erst kürzlich gelöst hat und der Anki zufolge erst später wieder fällig wäre. Für mich fühlt sich das daher meistens wie verschwendete Zeit an. Bei den meisten Karten habe ich die Norm daher auch schon in die "Antwort" eingebaut, ich dachte, es könnte trotzdem sinnvoll sein, das Thema anzusprechen.
    Gerne lasse ich mich auch eines Besseren belehren.

  • #98

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 04 August 2021 21:53)

    Hallo Extrafeld, ich versuche mich mal an einer Erklärung. Der Grund für die gesonderte Abfrage der Norm ist derselbe wie der für die gesonderte Abfrage anderer Felder: Das minimum information principle.

    Die Norm ist genau genommen nicht erforderlich, um einen Fall zu lösen. Um zu wissen, dass eine Anfechtung zur Nichtigkeit der Willenserklärung ex tunc führt, muss ich z.B. nicht wissen, dass das in § 142 I BGB geregelt ist.

    Wenn man mehrere Informationen mit einer einzigen Karte abfragt, stellt sich die Frage, wie man mit dem Fall umgeht, dass man nur die eine Information weiß, aber die andere nicht. Was, wenn mir z.B. die Lösung, aber nicht die Norm einfällt? Bewerte ich die Karte dann als richtig? Falls ja, werde ich die Norm beim nächsten Mal vermutlich immer noch nicht wissen. Falls nein, muss ich bei der nächsten Abfrage erneut Wissen wiedergeben, das ich bereits beherrsche.

    Der von dir erwähnte Aufwand des Neueindenkens ist hingegen in der Tat etwas, das man idealerweise vermeiden würde. Dafür würde ich folgende Lösung vorschlagen: https://youtu.be/Xwbz0DlTCQI Es handelt sich dabei um eine Anleitung, wie man fällige Karten stets nach Erstelldatum sortiert wiederholen kann.

  • #99

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 07 August 2021 19:14)

    Kurzer Nachtrag zu L.F. vom 03.08.2021: Um diese Funktion umzusetzen, ist doch ein Update der Jura-Vorlagen und des Butler-Addons erforderlich. In einem der letzten Updates für Anki gab es mal wieder ein paar Änderungen, sodass ich daran nicht vorbeikomme. Werde das als nächstes in Angriff nehmen.

  • #100

    C.Z. (Dienstag, 10 August 2021 09:05)

    Hallo Thomas,

    ich möchte an dieser Stelle nur ganz kurz mein allgemeines Feedback zu den Karten loswerden.
    Ich bereite mich seit ca. 4 Monaten täglich mit deinen Karten auf das Examen vor und kann jetzt schon sagen, dass die Karten ein absoluter Game-Changer sind. Mit Blick auf die Examensvorbereitung bestand meine größte Sorge darin, die unüberschaubare Menge an Stoff zu sortieren, ohne dabei den Blick für das Große ganze zu verlieren oder in (den bekanntlich sehr zahlreichen) Details verloren zu gehen.
    Hier liegt die erste große Stärke der Basiskarten: Die Menge wird kalkulierbar. Ich kann mir genau ausrechnen, wie viele Karten ich pro Tag lernen muss, um zum Datum X damit fertig zu sein. Allein schon dafür hat sich die Anschaffung gelohnt.
    Auch inhaltlich sind die Karten überragend. Das erste mal seit 8 Semestern Studium habe ich das Gefühl, Jura zu verstehen. Das liegt vor allem daran, dass deine Karten eine exzellente Grundlage bilden. Auch ohne den hundertsten Streit im Strafrecht auswendig gelernt zu haben, habe ich das Gefühl, mit dem durch deine Karten vermittelten Systemverständnis auch unbekannte Fragen vertretbar lösen zu können.

    Auch wenn mein Examen noch ein Jahr entfernt ist, möchte ich mich jetzt schonmal für die überragenden Karten bedanken. Wie gesagt: Die Basiskarten sind ein Game-Changer

  • #101

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 12 August 2021 15:58)

    Hallo C.Z.,

    freut mich sehr das zu hören, danke für die Rückmeldung! Sehr gute Planung übrigens. Damit solltest du in absehbarer Zeit eine solide Grundlage und anschließend noch genügend Zeit zur Vertiefung haben. Super.

    Zwei nützliche Links für andere, die ebenfalls ihr Examen planen wollen:
    1) https://www.basiskarten.de/karten-rechner/
    2) https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/

  • #102

    Kristin (Mittwoch, 18 August 2021 20:48)

    Danke Thomas, die Karteikarten haben mir wirklich so viel gebracht und mir geholfen, die wesentlichen Dinge von unwesentlichen zu unterscheiden. Die Fragen sind abwechslungsreich, was wirklich hilfreich ist, denn langweilige Karteikarten machen dass ich einschlafe ;)

  • #103

    Alexandra (Dienstag, 05 Oktober 2021 11:37)

    Hallo Thomas,
    ich habe eine Ergänzungbitte zu den ZPO Karten. Ich fänd es schön, wenn das Erkenntnisverfahren noch um die Zustellung ergänzt würde.
    Danke für die Mühe und auch die sehr gute Qualität der Karten.

  • #104

    Thomas (Basiskarten Jura) (Dienstag, 05 Oktober 2021 14:48)

    Hallo Alexandra, hab ich mir notiert. Danke für die liebe Rückmeldung!

    Kristin, dir ebenfalls!

    Liebe Grüße
    Thomas

  • #105

    Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 19:43)

    Zu dem Preis leider wirklich nicht gut, zudem ist es leider recht unpassend einfach zuvor erstellte Karten abzuarbeiten und kaum Lerneffekt. Siehe auch Holger Waldenberger, der eindeutig der Meinung ist, dass das eigene Herausarbeiten und Erstellen von Übersichten des Wissens 90% ausmacht und das Wiederholen nur eine untergeordnete Rolle spielt.

  • #106

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 14 Oktober 2021 20:43)

    Antwort auf Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 19:43):

    Fragwürdiger Kommentar:

    1. Es gibt in meiner Kundenkartei niemanden mit diesem Namen.

    2. Viele empfinden es als hilfreich, kurze und klar formulierte Karten zu erhalten, anstatt sie mühsam selbst erstellen zu müssen. Viele können gut damit lernen.

    3. Ein Basiskarten-Stapel kostet weniger als die meisten gedruckten Alpmann-Skripte, dabei sind Updates bei den Basiskarten inklusive und man hat die Möglichkeit, jede Karte nach Belieben an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

    4. Die Lernpsychologie kommt eher zu dem Ergebnis, dass der Lerneffekt durch das Schreiben eigener Zusammenfassungen nicht allzu stark ausgeprägt ist. Vergleiche Prof. Roediger über die Metaanalyse von Dunlosky et al. 2013 (abrufbar unter: https://journals.sagepub.com/stoken/rbtfl/Aq5/rcztL2GbI/full ):

    "The other strategies that lack evidence for their general utility are imagery use for text-based learning, the keyword mnemonic, and (surprisingly, to me) summarization."

    Als besonders nützlich bewertet Dunlosky demgegenüber "distributed practice" (Wiederholung in zeitlichen Abständen) und "retrieval practice / testing" (= sich selbst abfragen) – zwei Lerneffekte, die mit Anki perfekt ausgenutzt werden können, auch mit vorgefertigten Karten.

    Selbst Karten zu erstellen, ist natürlich ebenfalls eine Option und zudem eine, die ich ausdrücklich unterstütze. Dafür habe ich schließlich die (kostenlos erhältlichen) Jura-Vorlagen entwickelt: http://thomaskahn.de/jura-vorlagen/

  • #107

    Reiner Winklarson (Donnerstag, 14 Oktober 2021 21:10)

    Schade, aber Holger Waldenberger ist einer der besten Quiz-Spieler der Welt und er benennt hier eindeutig, dass Auswendiglernen wie Vokabeln, was Anki etc. ja gerade ist, genau gar nichts bringt. https://www.fr.de/kultur/mein-gehirn-steht-unter-strom-11092845.html Das ist wohl deutlich realitätsnäher als dubiose Studien, die der Kollege selber anzweifelt. Ändert auch nichts daran, dass die Kaufsumme das Verhältnis zwischen Preis und Leistung nicht erfüllt und man trotz 350€ Kartenkauf entspannt durchfällt.

  • #108

    Reiner Winklarson (Freitag, 15 Oktober 2021 14:16)

    Ich muss hier leider nochmal korrigieren, natürlich können die Karten helfen beim Bestehen, aber sie geben einem eine falsche Sicherheit, da sie nur die allgemeinen Fakten beinhalten, die auch fast jeder können wird, der ganz entspannt mit 2 Punkten nach Hause geht; sodass man trotz Kartenkauf für x€ die wirklich punktebringenden Sachen noch irgendwo anders herholen muss.

  • #109

    Thomas (Basiskarten Jura) (Samstag, 16 Oktober 2021 19:55)

    @Reiner Winklarson:



    Zu den Basiskarten:

    * Da du anscheinend ein Pseudonym verwendest, ist nicht einmal klar, ob du die Karten gekauft, geschweige denn regelmäßig damit gelernt hast. Das Pseudonym "Reiner Winklarson" wurde schon in Kontexten wie diesem verwendet: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_90966686/kongsberg-wie-drachenlord-rainer-winkler-zum-verdaechtigen-gemacht-wurde.html Deine Namenswahl erscheint mir daher als ziemlich unpassend.

    * Natürlich, der Kauf alleine schützt nicht vor dem Durchfallen. Dasselbe dürfte für jedes Rep und für jedes Lehrbuch gelten.

    * Wie der Name schon sagt, sollen die Basiskarten vor allem das Basiswissen in möglichst klarer und anwendbarer Form sammeln. Mehr sollen sie überhaupt nicht tun. Das behaupte ich auch nirgends. Viele empfinden gerade das aber als überaus hilfreich, weil ihnen das für das Examen relevanteste Wissen endlich einmal zusammenhängend und verständlich präsentiert wird.

    * Ich denke, dass nur sehr wenige derer, die das in den Basiskarten enthaltene Wissen beherrschen und zusätzlich ausreichend Klausuren schreiben, anschließend durchfallen würden. Dazu mal ein Gegenbeispiel: Lukas hat nur mit den Basiskarten gelernt und einige Uni-Rep-Kurse besucht und hat staatlich mit 11,5 Punkten abgeschlossen – besser noch als ich: https://www.basiskarten.de/2020/08/04/wie-lief-s-im-examen-lukas/

    * Trotzdem empfehle ich die Basiskarten in erster Linie als Grundlage der eigenen Examensvorbereitung und nicht als Ersatz für andere Skripte oder ein Repetitorium. Mehr dazu in diesem Beitrag: https://www.basiskarten.de/examen-ohne-rep-mit-basiskarten/ Das ist eine bewusst vorsichtige Einschätzung. Ich habe aber auch schon mehrfach die Rückmeldung erhalten, dass so manches Skript im Vergleich zu den Basiskarten so viel mehr relevantes Wissen gar nicht enthält. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.

    * Ob die Basiskarten ihr Geld wert sind, ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss und kann. Viele beantworten sie mit ja. Siehe zum Beispiel die zahlreichen Interviews mit Studenten, die damit gelernt und gut abgeschnitten haben: https://www.basiskarten.de/blog-1/interviews/ (Und das sind nur die, die mir a) ihr gutes Ergebnis mitgeteilt haben und b) zu einem Interview bereit waren.) Ebenso die Kommentare hier.

    * Zuletzt besteht übrigens auch die Möglichkeit, zunächst den kostenlosen Probierstapel (enthält 300+ Karten) auszuprobieren oder auch nur einen einzelnen Stapel (für 19,99 €) zu kaufen, um zu sehen, ob man damit gut zurechtkommt.



    Sodann zu deinen Behauptungen über Spaced Repetition und Lernen mit Karteikarten: Es handelt sich nicht nur um einzelne "dubiose" Studien. Die Wirkung von Spacing und Testing Effect ist in der Lernforschung solide belegt. Siehe dazu zum Beispiel nur die folgenden Studien:

    * Zum Spacing Effect (distributed practice): https://www.gwern.net/Spaced-repetition#distributed

    * Zum Testing Effect (retrieval practice): https://www.gwern.net/Spaced-repetition#background-testing-works

    Roediger zweifelt die Studie von Dunlosky übrigens auch nicht an.



    Wenn wir hingegen die Lernforschung insgesamt ablehnen (wozu ich nicht raten würde) und stattdessen danach gehen, was einzelne Quizspieler empfehlen, würde ich schließlich die folgenden beiden Jeopardy-Champions in den Ring werfen, die beide auf Anki gesetzt haben:

    * Roger Craig gewann so insgesamt 530.200 $ und hielt von 2010 bis 2019 den Rekord für den höchsten Tagesgewinn (rund 77.000 $): https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_Craig_(Jeopardy!_contestant)

    * Arthur Chu verwendete ebenfalls Anki, um einzelne Wissensgebiete aufzubereiten. Er ging am Ende mit 398.200 $ nach Hause: http://mentalfloss.com/article/54853/our-interview-jeopardy-champion-arthur-chu



    Die Basiskarten machen es viel leichter, diese bewährten lernpsychologischen Prinzipien auf unser Fach anzuwenden, und ich stehe voll hinter meiner Arbeit. Viele haben davon bereits stark profitiert. Wenn das bei dir nicht der Fall war, tut mir das trotz allem leid. Um Enttäuschungen zu vermeiden, würde ich empfehlen, zunächst den Probierstapel zu testen und ggf. einzelne Stapel zu kaufen, bevor man sich für das Gesamtpaket entscheidet.

  • #110

    Lars (Mittwoch, 20 Oktober 2021 13:38)

    Immer noch super Karten :)

    Thomas, kann man demnächst noch mit Polizeirecht rechnen? Wäre super, weil es ja schon fürs Examen ziemlich relevant ist.

    @Reiner Winklarson: Deinen Frust über dein schlechtes Ergebnis an den Karten hier auszulassen ist nicht fair, dieses wie du sagst "entspannt durchfallen" scheint in der Hinsicht auf dich zuzutreffen, dass du dich anscheinend viel zu sehr auf dem Lernen von Basiskarten "entspannt" ausgeruht hast. Es gibt genug Lerntipps hier, wie man die Basiskarten als Lerngrundlage - aber eben nicht als eierlegende Wollmilchsau - im Gegensatz zu anderen Lernquellen heranzieht. Ich kann viele Zusammenhänge auch erst im Rep viel besser verknüpfen und richtig verstehen, ohne die Karten würde ich aber eben genau diese überhaupt gar nicht erst peilen.

  • #111

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 20 Oktober 2021 16:30)

    Hallo Lars,

    danke. Zu Polizeirecht schaust du am besten mal hier: https://www.basiskarten.de/2021/08/22/schnelle-roadmap/

    Im Augenblick arbeite ich zum einen an Updates für die bestehenden Stapel und zum anderen an einer neuen Version des Butler-Addons und der Jura-Vorlagen. Für Polizeirecht ist daher im Augenblick wenig Zeit. Ich werde aber demnächst mal eine Umfrage im Basiskarten-Portal dazu erstellen, was euch lieber ist: Eher mehr Updates oder neue Rechtsgebiete? Je nachdem, was dabei herauskommt, passe ich mein Vorgehen dann an.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #112

    P. M. (Mittwoch, 10 November 2021 10:33)

    @Reiner Winklarson Eine bessere Demonstration dessen, was mit 'selective rigour' bezeichnet werden könnte, kann ich mir kaum selbst ausdenken. https://slatestarcodex.com/2014/08/14/beware-isolated-demands-for-rigor/
    Eines der am regelmäßigsten replizierten Ergebnisse der modernen Lernforschung -- dass zeitl. verteile Wdh., insb. iVm mit active recall, die effektivste Vorgehensweise für das Erlenen von großen Mengen an Inhalten darstellt (die konkrete Form sei erstmal dahingestellt, Klausurenschreiben erfüllt diese Kriterien ebenfalls) -- basierend auf Dekaden von Forschung mit Zehntausenden von Studienteilnehmern mit dem lapidaren Kommentar 'dubiose Studie' abzutun, um dann stattdessen das eigene Lernvorgehen auf der Aussage eines einzelnen Quizspielers zu basieren; LOL.

  • #113

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 10 November 2021 11:45)

    In Zukunft bitte keine weiteren Beiträge zum Thema "Reiner Winklarson", dazu ist inzwischen alles gesagt. Und bitte bemüht euch um einen sachlichen Ton, auch wenn der andere keinen solchen anschlägt. Danke!

  • #114

    Alex (Mittwoch, 17 November 2021 11:35)

    Servus Thomas, die Karten sind super! Dass man die wichtigsten Karten suchen und entsprechend markieren kann, erleichtert vor allem die Wiederholungen am Ende der Lernphase oder das "Cramming" wenn es schnell gehen muss. Was ich super fände, wäre eine ähnliche Auswahl, mit allen "Absoluten Basics" (Bsp.: Handelsrecht -> Definitionen eines Handelsgewerbes, StRBT -> Einteilung der Mordmerkmale, VerwRAT -> VSS eines VA). Das hätte meiner Meinung nach 2 Vorteile: Zum einen kann man sich, wenn man wie ich alle Basiskarten gekauft hat, schon zu Beginn seiner Lernphase mit den Basics sehr breit aufstellen, was insb. das Systemverständnis zwischen den einzelnen Teil-RGB erleichtert. Außerdem könnte jeder, der erst in der Examensvorbereitung in die Karten einsteigt, zu Beginn die Basics abarbeiten und so den Lernaufwand anhand der Kartenanzahl deutlich besser abschätzen. Mir ist durchaus bewusst, dass es sich bei Basiskarten schon dem Namen nach um die Basics drehen soll. Streitstände oder Rechtsfragen zu Rechtsprechung usw. sehe ich aber im Vergleich zu den vorgenannten Beispielen eher im Bereich Vertiefung (wenn man so will: Vertiefung der Basics).

  • #115

    Thomas (Basiskarten Jura) (Mittwoch, 17 November 2021 15:10)

    Servus Alex,

    das freut mich! Meinst du sowas hier? https://www.basiskarten.de/2021/07/19/die-wichtigsten-basiskarten-pro-stapel/

    Ich überlege auch, so ein Feature ins Butler-Addon einzubauen, um es noch leicht erreichbar zu machen.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #116

    Alex (Mittwoch, 17 November 2021 16:18)

    Genau Thomas, nur quasi eine zweite Version davon, bei der nicht die wichtigsten, sondern die grundlegendsten Karten markiert werden können. Dann könnte ich (mitten in der Examensvorbereitung in die Basiskarten eingestiegen) recht schnell alle Karten abarbeiten, die absolutes Grundlagenwissen behandeln und meinen Fokus mehr auf die Karten richten, die etwas tiefer gehen (Streitstände, Probleme, Kurzfälle). Gerade für die Zeiteinteilung und Effektivität in der Examensvorbereitung wäre das ein nützlicher Zusatz. Man könnte das ja wieder über eine Umfrage lösen, an der ich dann gerne teilnehme.

    Viele Grüße und danke schonmal für deine Zeit!

    Alex

  • #117

    Lena (Freitag, 10 Dezember 2021 09:53)

    Hey Thomas, vielen lieben Dank für die Mühe, die du dir mit den Karteikarten gemacht hast. Ich habe das Komplettpaket erworben und bin damit sehr zufrieden (und auch mit dem Ergebnis meines Staatsexamens, welches ich zu einem Teil sicher Anki und deinen Karteikarten zu verdanken habe).
    Die Basiskarten habe ich erworben und mit meinen eigenen Karteikarten ergänzt, diese habe ich jeden Tag wiederholt. Zunächst hatte ich Angst, dass ich dafür zu viel Zeit aufwende, allerdings ist die Angst unbegründet, denn im Examen geht es vor allem um die Abrufung von dem Grundlagenwissen, welches sehr gut mit den Basiskarteikarten erlernt werden kann.
    Im Gegensatz zu anderen Lernmitteln (vor allem anderen Karteikarten) sind deine Karteikarten kurz und prägnant und enthalten das Grundlagenwissen, welches für die Klausurlösung notwendig ist. Wie Thomas erklärt, sollten Karteikarten nicht irgendein Spezialwissen enthalten. Das Erlernen solchen Spezialwissens ist eben nicht effizient. Vielmehr sollte das Problembewusstsein und die Lösung von Problemen anhand der Auslegungsmethoden geübt werden.
    Die Basiskarten vermitteln daher das für die Klausur notwendige Wissen, sie sind wirklich gelungen! Der Unterschied der Basiskarten von anderen Lernmitteln ist die Struktur und der Aufbau der Karten und zudem der Wiederholungsmechanismus von Anki. Das Erstellen eigener Karteikarten erfordert zudem viel Übung und bedarf auch einer - nicht zu unterschätzenden – gewissen Zeit. Ich bin sehr froh, dass mir dieser zusätzliche Zeitaufwand daher erspart blieb.
    Bevor ich die Karteikarten wiederholt habe, habe ich jedoch das Rechtsgebiet mit Hilfe eines Skripts durchgearbeitet. Dadurch habe ich die Karteikarten von Anfang an sehr gut verstanden.

    Liebe Grüße und vielen Dank für das Erstellen der Karteikarten!


  • #118

    Thomas (Basiskarten Jura) (Montag, 13 Dezember 2021)

    Vielen Dank für das Lob und die Hinweise, Lena!

    Lena hat übrigens 10,21 Punkte in ihrem staatlichen Teil erzielt (selbst überprüft), das wollen wir hier nicht unterschlagen! :-D

    Beweis: http://thomaskahn.de/basiskarten/media/Lena_Zeugnisausschnitt.png

  • #119

    Tom (Donnerstag, 30 Dezember 2021 11:26)

    Moin Thomas, hier nochmal, was ich dir schon teilweise in privaten Mails geschrieben habe.

    Die Jura-Vorlagen für Anki haben meine Studiumserfahrung und -erfolg nachhaltig verändert. Seit dem 2ten Semester ist mein Workflow mittlerweile so, dass ich quasi ausschließlich mit Anki arbeite.
    Statt bei der Nachbearbeitung von Vorlesungen, AGs mir Lernzettel o.Ä. herauszuschreiben, die ich mir im 1. Semester eh nur alle Jubeljahre angeschaut habe, setze ich die merkenswerten Informationen direkt in Anki-Karteikarten um.

    Überraschenderweise ist das vom Zeitaufwand dabei nicht höher als bei "klassischen" Lernmethoden, wenn sich einmal in Anki und die Jura-Vorlagen eingefuchst hat. Das dauert zugegebenerweise am Anfang ein bisschen, aber es lohnt sich alle Mal. Vor allem die vielen hilfreichen Erklärvideos von dir, Thomas, auf Youtube erleichtern einem am Anfang echt vieles.
    Mittlerweile benutzte ich fast ausschließlich die Lückentext+ Vorlage, weil man mit dieser alle anderen Vorlagen für meinen Geschmack noch einen Ticken besser im Sinne des minimum information principles "nachbauen" kann. Für Leute, die keine Lust haben sich alles selbst mit den eckigen und spitzen Klammern der Lückentext+ Vorlage zurechtzubasteln sind die anderen Vorlagenarten "Prüfungsschema", "Rechtsfrage", etc. aber auch mehr als ausreichend.

    Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie mächtig der Anki-Algorithmus mit den Jura-Vorlagen ist. Ich war nie jemand, der gut darin war, sich Dinge zu merken oder auswendig zu lernen. Auch wenn ich bei Anki ungerne von "Auswendiglernen" spreche, da die allermeisten Karten meiner Karten mehr auf Verständnis, als auf stumpfem Auswendiglernen beruhen. Ohne diese wie mit Anki regelmäßig zu wiederholen würden mir die meisten Informationen aber nach spätestens einem Monat einfach aus meinem Kopf fliegen und in einer Klausursituation viel schwieriger wieder herleitbar/abrufbar sein.

    Ich bin überrascht von mir selbst, wenn ich merke, dass ich einfach noch Sachen aus dem ersten, zweiten Semester oder dem Anfang des jeweiligen Semesters weiß, die meine Kommilitonen häufig schon vergessen haben - und ich bin wahrlich kein Superhirn. Im Alltag würde ich mich sonst sogar tendenziell als sehr vergesslich beschreiben. Und wegen des spaced-repitition Algorithmus von Anki fühlt sich das noch nicht einmal anstrengend an, so lange man sich halbwegs rigide daran hält, jeden Tag 10-20 Minuten die Karten zu lernen, die Anki einem täglich zuweist.
    Aus den letzten 3 Semestern habe ich einen Notenschnitt von 12 Punkten. Diesen Erfolg führe ich zu einem großen Teil auf Anki und die Jura-Vorlagen zurück, da ich ohne sie bei dieser riesigen Stoffmenge in Jura hoffnungslos aufgeschmissen wäre.

    Danke, dass du dieses unglaublich hilfreiche Tool entwickelt hast, Thomas.

  • #120

    Tom (Donnerstag, 30 Dezember 2021 11:30)

    Nachtrag: Super ist auch, dass Thomas bei technischen Problemen oder Nachfragen aller Art immer total schnell und stets sehr hilfreich antwortet!

  • #121

    K.M. (Dienstag, 11 Januar 2022 17:47)

    An dieser Stelle möchte ich dir auch mal für dein Projekt danken. Ohne deine Karten wäre meine Vorbereitung auf das erste StEx bei weitem nicht so gut verlaufen. Alles was ich an echtem Wissen drauf habe, kommt, um ehrlich zu sein, zum größten Teil nur von deinen Karten und den hervorragenden Podcasts von Leuten wie Prof. Lorenz und Prof. Eidenmüller. Bevor ich in die Examensvorbereitung ging, musste ich eine 2-jährige Pause vom Studium einlegen. Ich musste nahezu bei null wieder anfangen. Meine 8 Punkte im staatlichen Teil hätte ich ohne die Basiskarten nicht geschafft. Sie waren das Fundament eines jeden Tages.

  • #122

    Roman (Donnerstag, 20 Januar 2022 10:31)

    Hallo Thomas,
    hältst du es für sinnvoll zuerst nur alle deine Basiskarten zu lernen und dann ein Repetitorium zu besuchen? Ich habe nämlich überhaupt kein Vorwissen mehr. Ich frage, weil ich die zusätzliche Skriptphase nicht mehr schaffen würde und ich Bedenken habe bezüglich der Anwendung des Wissens der Basiskarten in der Fallbearbeitung.

    Danke

  • #123

    Roman (Donnerstag, 20 Januar 2022 11:02)

    Achja, und wenn ich dann mit allen Basiskarten fertig wäre, behalte ich doch das Wissen im Kopf, wenn ich immer weiter die Wiederholungen mache oder? Also ich muss den Lernstatus bei Anki nicht wieder auf null setzen?! Wie lange hast du am Tag für das Wiederholen gebraucht, nachdem du mit allen Basiskarten fertig warst?

  • #124

    Thomas (Basiskarten Jura) (Donnerstag, 20 Januar 2022 12:49)

    Hallo Roman,

    Basiskarten + Repetitorium sollten sehr gut passen, idealerweise auch in dieser Reihenfolge. Wenn du die Basiskarten vor dem Rep (bzw. die verschiedenen Themen immer vor Beginn des jeweiligen Rep-Abschnitts) durcharbeitest, solltest du da wesentlich mehr verstehen und behalten können. Solches Vorlernen ist generell ein sehr wirksamer Ansatz, den ich leider auch erst spät im Studium angewendet habe. Man nimmt dadurch aus derselben Vorlesung einfach viel mehr mit, weil man Wissen noch einmal in einem anderen Kontext wiedererkennt und in ein bestehendes Netz eingliedern kann, da man bereits einen Überblick hat.

    Manuelles Zurücksetzen ist in der Tat nicht erforderlich. Einfach geflissentlich die Wiederholungen machen, dann behältst du den Stoff schon im Kopf.

    Ich habe kurz vor meinem Examen damals schon meistens 2-3h pro Tag meine Anki-Karten wiederholt. An Montagen – weil ich sonntags gar nicht gearbeitet habe – oft entsprechend mehr. Die ersten paar Pomodoro-Einheiten gingen jeden Tag für Anki drauf. Mehr dazu im letzten Kapitel meiner Lernapotheke.

    Viele Grüße
    Thomas

  • #125

    Louis (Donnerstag, 20 Januar 2022 14:56)

    > An Montagen – weil ich sonntags gar nicht gearbeitet habe – oft entsprechend mehr.

    Ich weiß nicht, ob die Feedbackseite hier der richtige Ort ist, aber denen, die einen oder zwei Tage komplett ankifrei gestalten, kann ich das Add-on hier https://ankiweb.net/shared/info/742185195 empfehlen. Es verteilt die Reviews, die am Wochenende (konfigurierbar, welche Tage freigehalten werden sollen) angefallen wären gleichmäßig auf die umliegenden Tage, was natürlich deutlich angenehmer ist als alle Wiederholungen am folgenden Montag mit doppelter Arbeitslast nachzuholen. Der Algorithmus wird dabei nicht wirklich verzerrt--mehr als 10% oder 7 Tage (bei Karten mit langem Intervall) vom urspr. Datum kann das rescheduling nicht abweichen.